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Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul Heilbronn
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"Mr. Asylcafé" geht in den Ruhestand

Danke - Fred!

So sollte es noch viele Male erklingen. Fred Dausel kam mit seiner Idee, eine Begegnung für Flüchtlinge zu schaffen, im Jahr 2015 auf die Pfarrei St. Peter und Paul zu. Schnell war klar, wir machen mit - von Anfang an gemeinsam mit der Kiliansgemeinde.
Das visionäre Temperament Fred Dausels musste sich mit organisatorischen Anforderungen zusammenraufen: im Oktober 2015 ging das Asylcafé im Foyer des Gemeindehauses St. Peter und Paul an den Start. Jede Woche kamen so viele Geflüchtete zum Gespräch, zur Beratung, zum Miteinander in das Haus, dass die Grenzen der Räumlichkeiten längst überschritten waren.
Heute beobachten wir, dass diese Form des "Willkommen" sich wandelt: viele Geflüchtete sind aus den Unterkünften in Wohnungen gezogen, manche studieren, Führerscheine wurden gemacht, ein "Asylcafébaby" mit dem Namen Angela ist geboren. Aus der allgemeinen Begegnung sind viele Beziehungen zu den Mitarbeitenden des Asylcafés entstanden. Die Einzelfallbegleitung und Sprachförderung bleiben wichtig und sind aus dieser Arbeit entstanden.
Danke - Fred! Das sagen auch wir Kirchengemeinden zu dir, denn wir brauchten deine Idee, um sie dann miteinander, mit unseren räumlichen und finanziellen Möglichkeiten umzusetzen.


Die "Hymne" des Asylcafés wird wieder angestimmt.


Pfarrer Roland Rossnagel begrüßt die Gäste und Mitarbeitenden. Im Namen der Pfarreien Kilian und St. Peter und Paul bedankt er sich bei allen, die auf so vielfältige Weise das Gelingen des Asylcafés möglich machen.

Im Namen der Geflüchteten spricht Mahmud den Dank an Fred Dausel aus. Seine Ansprache auf Deutsch - ein wunderbares Zeichen, wie die Begegnungen hier mithelfen konnten, Menschen aus fernen Ländern Zugang zum gesellschaftlichen Leben zu ebnen.


Danke - Fred: jeder Gast bringt eine Rose, ein Lächeln, eine Umarmung, ein paar Tränen ...

... dann kann Fred Dausel erst einmal nichts mehr sagen, ganz überwältigt von dem Moment.

Für die Kiliansgemeinde spricht Pfarrer Hans-Jörg Eiding dankbar und erfreut über das ökumenische Miteinander, die Möglichkeiten, ganz konkret für Menschen in Not dazusein.

Ein kleines Dankeschön mit Köstlichkeiten aus dem EineWeltLaden wird an Herrn Dausel und Frau Hähnel für alle Mitarbeit überreicht.


Fred Dausel schaut zurück in seine Asylcafézeit, erinnert an die Programmpunkte, in denen z.B. Polizei, Arbeitsamt, Volkshochschule, Caritas u.v.m. die Geflüchteten informierten und beraten konnten.
In der Hand hält er die Kerze, die immer zum gemeinsamen Gebet um Frieden entzündet wurde und über die Religionsunterschiede hinweg ein Zeichen des menschlichen friedvollen Miteinanders ist.