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Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul Heilbronn
» HomeAktuelles/GottesdienstzeitenGalerie / FotoalbumEreignisse 2018
Foto: Mario Berger


Polizei gedenkt getöteter Kollegen

Mit einer ökumenischen Gedenkfeier hat die Polizei Baden-Württemberg am Totensonntag (25.11.2018) im Heilbronner Deutschordensmünster St. Peter und Paul ihren im Dienst getöteten Kollegen gedacht. Auch Innenminister Strobl war zu Gast.

Von Wolfgang Müller

"Unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten arbeiten jeden Tag daran, unser Leben zu schützen und unsere Sicherheit bestmöglich zu gewährleisten. Dafür nehmen sie immer auch ein persönliches Risiko für Leib und Leben in Kauf", sagte Landesinnenminister Thomas Strobl vor Angehörigen, Polizisten und rund 300 Gästen aus Politik und Gesellschaft.

Nur wenige Menschen erfüllten in so vollkommener Weise das biblische Gebot von Nächstenliebe wie Polizisten im Dienst, betonte der Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident. Strobl rückte stellvertretend für insgesamt 84 im Dienst getötete Polizisten in Baden-Württemberg seit Ende des Zweiten Weltkriegs drei Schicksale in den Fokus. Er erinnerte an den am 3. August 2000 auf der Autobahn A6 von einem Fahrzeug getöteten Polizeiobermeister Horst Gäckle. Ebenso an Polizeiobermeister Markus Paul vom Polizeipräsidium Mannheim, der am 11. Dezember 1998 von einem jugendlichen Einbrecher erstochen wurde.

"Heute denken wir auch an den 25. April 2007. Der Tag an dem ein hinterhältiger Mord das Leben einer jungen Polizeibeamtin auslöschte." Damals wurde die 22-jährige Polizeimeisterin Michelle Kiesewetter auf der Heilbronner Theresienwiese am helllichten Tag mit einem gezielten Kopfschuss ermordet. Ihr Kollege wurde lebensgefährlich verletzt.

2018 hat es keinen tödlich endenden Einsatz bei der baden-württembergischen Polizei gegeben. "Trotzdem bin ich beunruhigt, dass Gewalt gegen die Polizei in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat", sagte Strobl. Die Hemmschwelle werde immer niedriger, "was für eine zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft spricht". Er wolle mit aller Kraft und mit aller Härte an einer Trendwende arbeiten. Denn hinter jeder Uniform stecke ein verletzlicher Körper und eine verletzliche Seele. Jede Gewalt gegen Polizeibeamte sei immer auch ein Angriff gegen die gesellschaftlichen Grundwerte.

In ihrer Liturgie und Predigt sprachen der katholische Landespolizeipfarrer Bernhard Goetz und der evangelische Landespolizeidekan Bernhard Metz Angehörigen und Kollegen ihre Anteilnahme aus. "Dieser Tag, diese Stunde hat einen besonderen Stellenwert bei der Polizei", sagte Metz. Goetz verglich die Arbeit der Polizeibeamten mit den Jüngern aus dem Neuen Testament. "Jünger sein heißt, seinen Dienst tun." Keiner sage nein, auch wenn es gefährlich wird.

Mit den Fürbitten von Kollegen zündete unter anderem der Heilbronner Polizeipräsident Hans Becker neben der Stele mit den Namen der in Baden-Württemberg getöteten Polizisten Kerzen an.

Heilbronner Stimme vom 26.11.2018

Sankt Martin reitet durch die Stadt

HEILBRONNER STIMME Heilbronn | LOKALES | Montag, 12. November 2018 Seite 32

Sankt Martin reitet durch die Stadt

Von unserem RedakteurKilian Krauth

Eine kleine Heerschar von Lampionträgern umrahmte am Sonntagabend auf dem Heilbronner Kiliansplatz den traditionellen Martinsritt der Kirchengemeinde St. Peter und Paul. Dabei wurde auch die Mantelteilung nachgespielt.

Für Narren markiert der 11. November den Auftakt zum Fasching. Feinschmecker freuen sich auf eine Martinsgans. Gläubige erinnern an diesem Tag an den Bischof von Tours, den Heiligen Martin. Mancherorts spielen sie sogar die Legende der Mantelteilung nach: so etwa am Freitag in Frankenbach, am Samstag in Sontheim und am Sonntag in der Peter-und-Paul-Gemeinde Heilbronn. Die Katholiken stellten mitten auf dem Kiliansplatz mit einer Heerschar kleiner Lampionträger ein stimmungsvolles Spektakel auf die Beine.

Foto: Denis Mugler

Die Erzieherinnen und Kinder der Kindergärten Peter und Paul, Maria Immaculata, Sankt Josef, Sankt Nikolaus und Sankt Georg hatten im Vorfeld kunstvoll verzierte Laternen gebastelt, teils mit Motiven wie Igel – oder eben mit einem Martin. Alexander Beck kam sogar in Gestalt des Sankt Martin mit seinem Pferd Daisy angeritten. Daisy habe viel Erfahrung mit solchen Auftritten und sei sogar bei Therapien für Kinder im Einsatz, hieß es mit Blick auf Eppingen, wo ein Sankt-Martins-Darsteller vom Pferd gefallen war. „Gott sei Dank ist bei uns noch nie etwas passiert“, wusste Diakon Carsten Wriedt.

Er kommentierte das Spiel und erinnerte an die Vorbildfunktion von Heiligen: Als römischer Soldat begegnete Martin von Tours einem frierenden Bettler, in Heilbronn von Philipp Dylewski dargestellt. Aus Nächstenliebe schnitt Martin seinen Mantel in zwei Hälften und gab eine davon dem Bedürftigen. Nach dieser Wohltat hatte Martin einen Traum, wobei sich herausstellte, dass der Bettler in Wahrheit Jesus Christus war. Soweit die Legende.

Natürlich wurde gestern auch feste gesungen: von „Sankt Martin lässt und feiern“ über „Ich geh mit meiner Laterne“ bis hin zum „Durch die Straßen auf und nieder“. Die vom Bläserensemble Hess umrahmte sowie von Kommunion- und Kinderchorkindern unterstützte Feier ging in einen 400 Besucher starken Lampionumzug über. Er führte durch die Kirchbrunnenstraße, vorbei am Deutschordensmünster zum Gemeindehaus an der Fischergasse. Dort gab es schließlich Martinsgänse aus Hefeteig und Pusch.

In geselliger Runde wurde eine weitere Martinsgeschichte aufgetischt: Nach dem Militärdienst sollte Martin auf Wunsch des Volkes zum Bischof ernannt werden. Als bescheidener Mann fühlte er sich des Amtes nicht würdig und tauchte unter. Als er sich in einem Gänsestall versteckte, verrieten ihn Gänse mit lautem Geschnatter. So fanden ihn die Dorfbewohner und ernannten ihn zum Bischof. Pech für die Gänse: Als Strafe, so hieß es, ließ Martin sie braten.

Was vielen nicht bewusst war: Der gestrige Umzug streifte den europäischen Pilgerweg „Via Sancti Martini“, der von Osteuropa her durch die Region über die Sontheimer Martinuskirche durch Heilbronn weiter zur Schwaigerner Martinuskirche in Richtung Tours führt.

Pontifikalamt

mit Weihbischof Reinhard Hauke aus Erfurt am 4. November 2018 im Deutschordensmünster St. Peter und Paul.

In seiner Predigt über das Evangelium mit dem Gebot der Gottes- und Menschenliebe (Mt 12, 28b ff) erzählte der Weihbischof von seinen Erfahrungen in einer durch den Nationalsozialismus, Kommunismus und Sozialismus entkirchlichten Gesellschaft. Er beschrieb Situationen, wo innerhalb der Familien Glauben und Nicht-Glauben nebeneinander existieren. Seine Haltung zum Nicht-Glauben ist die der Hoffnung: Noch nicht glauben.

In seinem Vortrag im Gemeindehaus setzte Weihbischof Hauke seine Darstellung der Situation von Kirche in Erfurt fort.
Rund 90% der Jugendlichen empfingen zu Zeiten der DDR die "Jugendweihe", ein inhaltloses Ritual mit dem Gelöbnis zum Sozialismus.
Dem entgegen bietet die Kirche eine "Feier der Lebenswende" an. In vorbereitenden Treffen kommt WB Hauke mit den Jugendlichen über Werte ins Gespräch: "Was ist mir wichtig?" Ihm selbst ist dieser Dialog mit den Kirchenfernen wichtig.
Die Feier der Lebenswende beinhaltet Gebet und Segen: denn dazu steht die katholische Kirche.
Inzwischen ist für diesen wichtigen Bereich ein Diakon mit einer 50% Stelle zuständig.

Ein weiterer Zugang zu den Menschen sind die Gottesdienste für alle, die "partnerschaftlich unterwegs" sind. Anlässlich des Valentinstages lädt die Kirche diese Menschen ein, ihrer Beziehung Gottes Segen spenden zu lassen.
Auch hier vermittelt die Kirche ihr Anliegen, über Partnerschaft nachzudenken, sie bewusst zu leben - und lernt ihrerseits, wie sich die Pastoral verändert: Kirche erlebt den Blick von außen auf kirchliches Leben. Zu diesen Segensfeiern werden junge und ältere Paare eingeladen, Zeugnis von ihrer Partnerschaft zu geben.
Für diesen Dialog ist es wichtig, sensibel mit der "Kirchensprache" umzugehen, ein Gefühl zu bekommen, was die Menschen verstehen können.

Die zahlreichen Zuhörer im Gemeindesaal hörten noch die Erfahrungen des Weihbischofs in der Trauerpastoral: "Rituale helfen beim Unaussprechlichen". Der Mensch braucht einen Ort des Trauerns. Dafür gestaltete die katholische Kirche in Erfurt die Allerheiligenkirche um: der Kirchenraum bietet nun ein Kolumbarium, die Begräbnisstätte für Urnen, und einen Gottesdienstraum. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Urnenplätze verkauft - keineswegs nur an katholische Gläubige. Aber auch die Nicht- oder Nochnichtgläubigen nehmen dankbar die Geborgenheit und den Frieden dieses Ortes an.
Im Dom zu Erfurt findet an jedem ersten Freitag um 15.00 Uhr ein Gedenkgottesdienst für Verstorbene statt.

"Ein Gott der Herz hat, schenkt Erbarmen. In Christus gibt er ein Gesicht: Die Chance auf Vergebung."


Abschied und Neubeginn

von Antonio Calderon Melgar

weiter: weiter: http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=3.6.18


HERBST im DOM


Einweihung Jugendherberge am 27.10.2018

Schon 2000 Gäste haben in der neuen Jugendherberge übernachtet
Heilbronn Mit einem Festakt wurde der elf Millionen teure Neubau im Neckarbogen übergeben. Die Tradition von Mehrbettzimmern und Stockbetten wurde beibehalten.

Von Bärbel Kistner

Seit Anfang Oktober ist die Jugendherberge im Neckarbogen in Betrieb. Am Wochenende wurde der Neubau bei einem Festakt offiziell übergeben. Trotz.B.ustelle drum herum herrscht schon viel Betrieb. Hausleiter Oliver Schulz konnte im ersten Monat bereits 2000 Gäste begrüßen.

"Ein Hingucker für Heilbronn in einer grandiosen Lage mit einer Dachterrasse als Highlight", schwärmt Dr. Susanne Pacher, Vorsitzende des Landesverbandes Baden-Württemberg des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH). An dem Standort neu zu bauen, "war goldrichtig" und sei eine mutige Entscheidung gewesen. 180 Betten hat das Gebäude, mehr als doppelt so viele wie die alte Jugendherberge an der Schirrmannstraße beim Trappensee. Eine Sanierung wurde wegen hoher Kosten, aber auch wegen der Stadtrandlage verworfen.

Elf Millionen Euro wurden in einen Bau mit außergewöhnlicher Architektur investiert

Schon 2000 Gäste haben in der neuen Jugendherberge übernachtet
Platzsparende Stockbetten und Mehrbettzimmer gehören zur Juhe-Tradition.

Elf Millionen Euro hat das DJH in Heilbronn investiert, in einen Bau mit außergewöhnlicher Architektur und hohem Standard bei der Innenausstattung – aber in typischer Juhe-Tradition: Die 51 Zimmer sind ausschließlich Mehrbettzimmer, überwiegend mit zwei und vier Stockbetten. Auch sechs Zimmer mit je sechs Betten sind dabei. "Wir sind kein Hotel", betont die DJH-Vorsitzende in ihrer Festrede. "Jugendherbergen sind Lernorte, die Erfahrungen ermöglichen sollen." Die Juhe biete mit ihren sieben Seminarräumen "perfekte Tagungsbedingungen" für Gruppen und Schulklassen.

Oberbürgermeister Harry Mergel hat die Jugendherberge in den Neckarbogen geholt und ist stolz, dass der größte DJH-Landesverband jetzt in Heilbronn ein "neues Aushängeschild" hat. An dem Standort wäre eine "Nullachtfünfzehn-Klötzchenarchitektur" völlig unangemessen gewesen.

Eine Jugendherberge mitten auf einer Bundesgartenschau habe es noch nie gegeben. Für die Buga werde der Bau ebenso ein Gewinn sein. Für 2019 gibt es bereits 7000 Reservierungen – und damit viele Neueintritte in den DJH. Bereits im ersten Monat hat das Heilbronner Haus dazu beigetragen, neue Mitglieder zu gewinnen. Auch das ist DJH-Tradition: Die Mitgliedschaft, entweder als Einzelperson oder als Firma oder Institution, ist Voraussetzung, um in einer Juhe übernachten zu können.

Eineinhalb Jahre Bauzeit

Beeindruckt sind alle von der Einhaltung des engen Zeitplans durch Generalunternehmer Kruck & Partner. Eineinhalb Jahre betrug die Bauzeit. Nur regionale Baufirmen und Handwerker waren beteiligt, etwa die Schreinerei Schäfer-Wieland aus Neckarsulm, die nach Vorgaben der Münchner Architekten von Baumschlager Hutter die Möbel gebaut hat.

Robustes Material, das viele Gäste aushält, sei ihnen wichtig gewesen, erklärt Planer Oliver Kaps. Der Klinkerbau werde auch in 100 Jahren noch gut aussehen. Kaps lobt zudem den Städtebau im Neckarbogen: "Ein so hohes Qualitätsniveau ist deutschlandweit einmalig."

Dass der Festakt mit der Musik von Mundartmonika nicht nur eine Eröffnung, sondern auch eine Einweihung ist, dafür sorgen der evangelische Dekan Christoph Baisch und der katholische Pfarrer Roland Rossnagel: mit dem Wunsch, dass sich die Gäste in der neuen Juhe geschützt und geborgen fühlen und mit einem gemeinsamen Segen.

Katholische Kirche engagiert neue Pressefrau

Region Luise Schadt ist die erste Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im katholischen Dekanat Heilbronn-Neckarsulm. Die 30-Jährige hat ganz schön viel zu sagen.

Von Kilian Krauth (Heilbronner Stimme 25.10.2018)

Katholische Kirche engagiert neue Pressefrau

Luise Schadt hat keine Berührungsängste. Im Gegenteil: Die neue katholische Pressereferentin steht mitten in der Stadt zu Kirchenthemen Rede und Antwort: zum Beispiel am 6. November in der Kirchbrunnenstraße vor dem Münster. Foto: Mario Berger


Dass ihre gut katholische Sozialisation nicht in den Priesterdienst münden darf, will sie "nicht bejammern". Vielmehr wolle sie, "als Frau nach meinen Kräften und Begabungen etwas bewegen": innerhalb der Kirche, für ihre Mitglieder und Gemeinden - und weit darüber hinaus, "damit nicht immer nur von ihren Schwächen die Rede ist, sondern auch das viele Gute wahrgenommen wird". So in etwa umschreibt Luise Schadt ihr neues Aufgabenfeld.

Die wichtige Stelle gab es bisher gar nicht

Die kontaktfreudige 30-Jährige ist seit wenigen Tagen Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm - und damit die erste hauptamtliche Pressesprecherin für das 38 Gemeinden und zahlreiche seelsorgerliche und soziale Dienste umfassende katholische Unterland.

Wie der stellvertretende Dekan Roland Rossnagel und Dekanatsreferent Michael Dieterle im Gespräch mit der Heilbronner Stimme offen zugeben, gebe es diesbezüglich "bei uns noch genügend Defizite und Nachholbedarf". Nicht nur, wenn einschlägig bekannte Reizthemen wie Missbrauch, Zölibat, Scheidung oder andere kirchen- oder sozialpolitische Themen hochkochen, sondern vor allem im Alltag, sprich: in der Vermittlung kirchlicher Dienste, die für Einzelne oder für die Gesellschaft relevant sind.

Konsequenterweise zähle die Begleitung des Prozesses Kirche am Ort, kurz Kiamo, zu einem Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit. "Mit Kiamo wollen wir dort sein, wo die Menschen sind", sagt Rossnagel, von Notsituationen bis hin zu Freudentagen wie der Bundesgartenschau.

Expertin in Missbrauch-Prävention

In Luise Schadt sehen Rossnagel und Dieterle einen "Glücksfall". Nicht nur wegen ihrer gewinnenden Art, auch, weil sie mit beiden Beinen in der Kirche stehe und dabei über den Tellerrand blicke. Die gebürtige Göppingerin, so sagt sie selbst, ist in einem sehr katholischen Elternhaus mit schlesischen Wurzeln aufgewachsen.

"Wenn ich nicht daheim oder in der Schule war, war ich in der Kirche", als Ministrantin, Sternsinger, bei der Kommunion- und Firmvorbereitung. Zuletzt hat sie mit der Bischof-Moser-Stiftung "nach den schrecklichen Missbrauchsfällen" als Jugendreferentin ein präventives Kindeswohl-Pilotprojekt ins Leben gerufen, über das Erwachsene geschult und Kinder stark gemacht werden.

Spannendes Studium über Redbull und Startups

Das Studium führte Luise Schadt nach Neu-Ulm, wo sie im Fach Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation Marketingfragen für Schweizer Start-up-Firmen auslotete, aber auch die Außendarstellung von Unternehmen wie Gerolsteiner und Red Bull analysierte. "Da können wir uns einige Scheiben abschneiden", meint die dynamische junge Frau, nicht in Sachen Ellenbogenmentalität, vielmehr bezüglich Aufgeschlossenheit, Außendarstellung und Anziehungskraft.

Wobei Schadt etwa bei neuen Formen von Gottesdiensten oder in der Jugendarbeit einen ähnlich frischen Wind spürt. Überhaupt habe die Kirche mehr zu bieten und zu sagen, als viele Außenstehende durch ihre "Negativ-Image-Brille" wahrhaben wollten.

Luise Schadt will nicht nur unter Telefon 07131 89809-117 oder per E-Mail luise.schadt@drs.de erreichbar sein. Am Dienstag, 6. November, 14 bis 16 Uhr, kann man sie vor dem Münster in Heilbronn kennenlernen und dabei "mit der Kirche in Kontakt treten", sagt sie.

Bischof Dr. Gebhard Fürst ...

... hielt am 10. Oktober 2018 im Heinrich Fries Haus einen Vortrag unter dem Leitgedanken "Schöpfung bewahren" mit Bezug auf die Aktivitäten der Kirche auf der BuGa mit dem Motto "Leben schmecken.

Weitere Info im Artikel der Heilbronner Stimme vom 12.10.2018:


Lange Nacht der Kultur 2018

Andreas Mayer - Brennenstuhl ( http://www.ambweb.de/ ) brachte seine Werke in das Deutschordensmünster: Hier die Fotografie einer zu reparierenden Madonnenfigur, die auf dem Gerüst liegend wie ein Boot wirkt.


Auf dem linken Monitor das Standbild einer Christusfigur aus einer inzwischen nicht mehr genutzten Straßenunterführung in Heilbronn. Daneben läuft ein Video aus der Perspektive des Christuskopfes, wie die Menschen an dieser Figur vorbeigehen.


Auf einer großen Leinwand vor dem Altar ein Video mit leicht bewegtem Wasser, in das Worte eingeblendet werden.

Kirchengemeinderatswochenende

Der Kirchengemeinderat traf sich zum jährlichen Wochenende im Religionspädagogischen Zentrum in Heilsbronn.

Münster Heilsbronn



Erntedank 2018

Verabschiedung Pater Selva

Liebe Schwestern und Brüder in der Liebe Christi.
11 Jahre und 4 Monate sind vorbei gegangen, als ob es gestern war. Nun stehe ich mit schwerem Herzen, um mich von euch zu verabschieden. In diesen Tagen kann ich nicht das ausdrücken, was ich in mir fühle. Aber Sie kennen mich, was in meinem Herzen ist. Darin sind nur noch gute Erinnerungen und die Liebe, die ich in all diesen Jahren gesammelt habe. Dafür sage ich ein liebevolles Vergelt´s Gott. Weiterhin bleiben wir im Gebet verbunden.
Adieu Heilbronn.
Ihr Pater Selva


Danke, Pater Selva!

Wie oft hat Pater Selva in den elf Jahren seines Hierseins die ganz normalen, aber auch die festlichen Gottesdienste gefeiert! Mit wie vielen Familien hat die Freude der Geburt eines Kindes bei der Taufe geteilt! Wie viele Eheleute hat er getraut! Wie vielen Menschen hat der Trost bei Trauergesprächen und Beerdigungen gespendet! Zu Groß und Klein fand er leicht Kontakt, besonders auch zu den Kindern, die zur Erstkommunion vorbereitet worden sind. Man spürt, er mag alle, die ihm begegnen.
Still und stets freundlich begegnete er den Menschen in der Stadt. Auch Mitchristen aus anderen Ländern fanden zu ihm und damit zur Kirche leicht Zugang. Treu stand Monsignore Westenfeld zur Seite, der ihm wie ein Vater wurde. Er unterstützte ihn, wo er konnte, und gehört fest zu seinem Freundeskreis.
Jetzt muss er auf Anordnung seines Ordens wieder zurück nach Indien. Zehn Jahre sind dort die Regel für einen Auslandseinsatz. Wir haben Pater Selva noch ein Jahr darüber hinaus bei uns haben dürfen. Der Abschied wird uns ein wenig erleichtert, weil wir heute schon wissen, dass Pater Selva auf meine Bitte hin im nächsten Jahr bei uns die Ferienvertretung im Sommer übernehmen wird.
Ich sage ihm im Namen der vielen, die ihn schätzten, die ihm vertraut geworden sind, im Namen der ganzen Deutschordensgemeinde ein herzliches Vergelt’s Gott und wünsche ihm für seine neue Aufgabe Gottes Segen.
Pfarrer Roland Rossnagel


Der Sommer ist vorbei, doch die tollen Erinnerungen bleiben. Auf unserem diesjährigen Sommerlager bei Amberg in Bayern haben wir Pfadfinder aus dem Stamm Mahatma Gandhi Heilbronn ein spaßiges Sommerlager erlebt. Neben schönen Wanderungen und tollen Spielen in Wäldern und auf Wiesen, hatten wir noch ein weiteres tolles Erlebnis – Gottesdienst mitten im Wald feiern. Unser Pfarrer Rossnagel hatte uns an einem Sonntagmittag auf unserem Zeltlager in Bayern besucht. Um einen schönen Gottesdienst halten zu können, bauten wir einen tollen Altar aus Holz. Die Bäume schützten uns auch gut vor der starken Sonne. Nach dem Gottesdienst kochte die Pfadi-Stufe zusammen mit unserem Pfarrer ein wundervolles Abendessen. Es war ein wirklich gelungener Tag auf dem Sommerlager. Wir freuen uns schon alle auf das nächste Lager. Zum Schluss nochmal ein herzliches Dankschön an unseren Pfarrer Rossnagel, der uns diesen tollen Gottesdienst überhaupt ermöglicht hat.
Freundliche Grüße und Gut Pfad, die Pfadfinder aus dem Stamm Mahatma Gandhi Heilbronn


Absolventenfeier des Kolping - Bildungswerks

In einer kleinen Feierstunde am 27.8.2018 im Deutschordensmünster St. Peter und Paul konnten die Absolventen für Altenpflege des Kolping - Bildungswerks ihre Zertifikate entgegennehmen.

Im Namen der Deutschordensgemeinde begrüßte Diakon Carsten Wriedt die Absolventen, Lehrer und Gäste. In einer kurzen Begrüßung nahm er auf den Namenspatron Adolf Kolping Bezug und verwies auf die christlichen Wurzeln der caritativen Dienste. Diese Feier in einem Kirchenraum soll darüber hinaus bewusst machen, dass die Altenpfleger in Zukunft in den ihnen Anvertrauten von Gott erschaffene und geliebte Menschen sehen, die auch mit ihren Einschränkungen liebenswert sind und in ihrer Würde geachtet werden müssen. Aus dieser Beziehung heraus ist die Altenpflege eine tägliche Herausforderung und gleichermaßen befriedigende, beglückende Arbeit.

Schulleiter Cem Colak überreicht mit dem Zeugnis auch einen orangen Schal als Zeichen der bestandenen Prüfung.

Darauf ein Gläschen Sekt - auf der DOMplatte ging die Feier mit fröhlichen Gesprächen weiter.
Die Zusammenarbeit der Deutschordensgemeinde mit dem Kolping - Bildungswerk soll weiter ausgebaut werden.


Ein Salzstein für den neuen evangelischen Kirchenchef von Heilbronn

Zum Artikel in der Heilbronner Stimme:
https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Ein-Salzstein-fuer-den-neuen-evangelischen-Kirchenchef-von-Heilbronn;art140897,4059717

oder im Download:

Ein Stück Heilbronn

Seit fast fünzig Jahren gehören sie zum Seniorenzentrum St. Elisabeth, sie sind ein wichtiger Baustein der Pfarrei St. Peter und Paul, sie prägen das Bild der Stadt: Die kroatischen Franziskanerinnen, die einmal einen Konvent mit 13 Schwestern in St. Elisabeth (1969) in die Arbeit der Altenpflege einbringen konnten. Längst sind es weniger geworden, aber sie waren immer da. Nun gehen die letzten Schwestern zurück in die Heimat und alle spüren, dass dieser Abschied schwer fällt. In einem Gottesdienst, den Pfarrer Roland Rossnagel und Diakon Carsten Wriedt mit einer besonders großen Hausgemeinde feierten, konnte gedankt werden: für die unzählbar vielen Dienste an den Pflegebedürftigen, für die es immer ein gutes Wort, ein Gebet und die Benachrichtigung an die Geistlichen zur Spendung der Sakramente gab. Wie viele Sterbende wussten: eine der Schwestern bleibt bei mir, betet für mich und lässt mich nicht allein.

St. Elisabeth wird auch weiterhin von der Pfarrei St. Peter und Paul geistlich begleitet und alle sind dankbar, dass mit vier indischen Schwestern von der Gemeinschaft der ewigen Anbetung wieder ein Konvent in St. Elisabeth einziehen wird; Schwestern, die schon seit zwei Jahren als Altenpflegerinnen im Haus mitarbeiten.

Foto: Linus Kraft (Facebook Dekanat Hohenlohe)


Jubiläum Dekanat Hohenlohe

Am Fest St. Peter und Paul feierte das Dekanat Hohenlohe sein 200jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst, den Weihbischof Thomas Maria Renz zelebrierte.
Das Dekanat Heilbronn - Neckarsulm war mit seinem Dekan Siegbert Denk und Diakon Carsten Wriedt vertreten.
Dem festlichen Gottesdienst schloss sich ein Festakt an mit Grußworten des Landrats und der evangelischen Dekanin. Danach referierte Dekan Ingo Kubach die Geschichte der Diözeses.
Das Fest klang aus mit einem Openair-Imbiss im Hof des Klostergebäudes. Bei idealem Wetter kamen die Mitfeiernden in gute Gespräche.


Goldenes Priesterjubiläum Don Olmos

Sie alle wurden 1968 zu Priestern geweiht: 15 Geistliche aus der ganzen Diözese haben jetzt zusammen mit Bischof Gebhard Fürst ihr Goldenes Priesterjubiläum gefeiert. Zum Festtag in Rottenburg gehörten ein Gottesdienst, das Mittagessen im Bischofshaus und der anschließende Besuch der Rottenburger Sülchen-Kirche. Bischof Fürst dankte den Mitbrüdern für deren langjährigen Dienst im Geiste Jesu Christi.

drs.de


Fronleichnam

Im Jahr 2018 feierten die Gemeinden St. Peter und Paul und St. Augustinus wieder den Gottesdienst im Pfühlpark. Die Prozession führte anschließend in die St. Augustinuskirche, wo es nach dem Abschluss zum Gemeindefest ging.


Dekanatsmaiandacht in Höchstberg 2018

http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=3.6.16

2. Kulturworkshop

der Stadt Heilbronn im Heinrich-Fries-Haus.

Eine große Zahl Kulturschaffender und Interessierter kam, um sich über die Chancen, die Förderung, aber auch die Probleme des Publikums, den Begriff "Kultur" oder "künstlerische Freiheit" auszutauschen.
Es gibt in Heilbronn viel, aber nicht alles ist automatisch Qualität. Wie soll bzw. kann Heilbronn daran arbeiten, auch in 10 oder 20 Jahren eine Stadt mit Kultur, welcher Kultur zu sein?
Ein 3. Workshop soll die Sammlung von Ideen und Meinungen im Juli weiter konkretisieren.



Einfach dumm, wenn einige der Abwässer im Konferenzraum des Gemeindehauses herauskommen ...


Erstkommunion 2018


Großer Dank an das Vorbereitungsteam: Frau Reize, Frau Putrus, Pater Selva, Frau Goes und Frau Neidhardt.


Ostern

Der Chor am Deutschordensmünster in der bewährten Gemeinschaft mit dem Heilbronner Kantatenensemble unter der Leitung von KMD Michael Saum gestalten den Ostergottesdienst am Sonntagvormittag mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.


Osternacht


Die Pfadfinder sorgen für das Feuer, um die Osterkerze anzuzünden. V.l.: Pfarrer Roland Rossnagel, Diakon Carsten Wriedt, Jenny Arndt.

Unser Floristikteam bei der Arbeit für den Osterschmuck.



Karmette am Abend des Karfreitag



Karfreitag

Kreuzverehrung


Heilbronner Stimme am 30.03.2018 (online Ausgabe)

Symbolik zu Karfreitag: Christen lassen sich vom Pfarrer Füße waschen
Von Carsten Friese, Fotos: Andreas Veigel

Im Deutschordensmünster zelebriert der Pfarrer ein besonderes Ritual, das Jesus am Abend vor seinem Tode bewusst einsetzte. Für den Pfarrer ist es keine Überwindung, er sieht darin ein besonderes Zeichen der Mitmenschlichkeit.

Das Heilbronner Deutschordensmünster ist am Gründonnerstagabend gut gefüllt, als Pfarrer Roland Rossnagel zur besonderen Zeremonie sein Gewand ablegt und eine Schürze umbindet. Er hat Mitglieder der Gruppe „Pause“ eingeladen, Menschen, die wenig Geld haben, selten weggehen oder sozial benachteiligt sind. Wie Jesus am Abend vor seiner Kreuzigung den Jüngern, so wäscht auch Rossnagel den Menschen die entblößten Füße. Er gießt mit einem Kelch Wasser auf die Haut, trocknet mit einem weißen Handtuch alles ab.

Symbol der Menschlichkeit

Was zu Zeiten Christi die Aufgabe von Sklaven war, hat Jesus seinen Jüngern angeboten. „Er erniedrigt sich, wird den Gesichtslosen gleich und gibt ihnen sein Gesicht – so ist Gott“, erklärt Rossnagel die Bedeutung. Das Symbol sei, dass wir „Menschlichkeit zwischen uns zulassen“ – und nicht Menschen aus irgendeinem Grund ablehnen. „Wie viel Unheil entsteht dadurch“?, fragt er in Richtung Kirchenschiff. Anteil am Leben anderer zu nehmen, Fehler anderer zuzulassen und zu verzeihen, sei Kern der Botschaft.

Für den Pfarrer ist keine Überwindung nötig

Ob es Überwindung kostet, Fremden die Füße zu waschen? „Für mich überhaupt nicht“, hatte Rossnagel im Vorfeld erklärt. Es sei eher für die Gläubigen eine größere Überwindung. Er mache es „sehr gerne“. Dieses Ritual spreche mehr an als zehn Predigten, weil dabei „Emotionen in uns wach werden“.

Der Heilbronner Harry Jordan hat die Fußwaschung zum ersten Mal miterlebt. Er ist eigentlich Buddhist, wollte die Erfahrung einmal machen. Es sei schon ein besonderes Gefühl, sagt er. Das Ritual sei „eine gute und schöne Geste“.

Gründonnerstag

Eine so spezielle Liturgie fordert nicht nur die aktiven Geistlichen, Ministranten und Kirchenmusiker, sondern ganz besonders den Mesner, der alles rechtzeitig organisieren muss ... Kelche, Gefäße, Gewänder, Bücher, Hostien, Kerzen etc.


Chrisammesse im Dom zu Rottenburg

Am Montag, dem 26. März 2018, weihte Bischof Gebhard Fürst in Rottenburg die Öle zur Sakramentenspendung: Chrisam (Taufe, Firmung, Weihe), Katechumenenöl (Taufvorbereitung) und Krankenöl (Krankensalbung).
Dienstag, den 27. März 2018, werden die Heiligen Öle im Zusammenhang mit einer Eucharistiefeier im Deutschordensmünster St. Peter und Paul an die Gemeinden des Dekanats Heilbronn - Neckarsulm ausgegeben.


Palmsonntag 2018

Was wäre Palmsonntag ohne Frau Scholliers und ihre fleißigen Mitstreiterinnen?

Auch in diesem Jahr wurden Palmbuschen gebunden und verziert, so dass die Prozession und der Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein besonders festlich begangen werden konnten.

Wie gewohnt, versammelte sich die Gemeinde im kleinen Deutschhof, um von dort mit den gesegneten Palmzweigen in das Deutschordensmünster einzuziehen.


Danke der Ministrantengruppe


"Forum der Religionen"
im Rathaus Heilbronn
Auftaktveranstaltung

Viele waren der Einladung des Oberbürgermeisters Harry Mergel gefolgt, um in einen ersten Austausch der verschiedenen Religionsgruppen innerhalb Heilbronns einzutreten.

Für die Pfarrei St. Peter und Paul waren Pfarrer Roland Rossnagel und Diakon Carsten Wriedt dabei.
Wieviel wollen die Gläubigen daraus machen? Das wird sich zeigen, wenn die Bestandsaufnahme des Existierenden und die Ideen, Neues zu probieren, weiter betrachtet und diskutiert werden.



Verabschiedung Hans Nidselsge

Offizieller Abschied: Herr Hans Nidselsge (rechts) hat in eine andere Beschäftigung innerhalb der Gesamtkirchengemeinde Heilbronn gewechselt.
Die Pfarrei St. Peter und Paul dankt ihm für viele Jahre im Mesnerdienst und wünscht ihm Gottes Segen für seinen weiteren Weg.
Wir freuen uns, in Herrn Philipp Gooß (links) einen engagierten Nachfolger gefunden zu haben, dem wir ebenso Gottes Segen für seinen wichtigen Dienst für unsere Pfarrei wünschen.


BUGA 2019

Heilbronner Stimme am 17. März 2018

Kirchen bauen in Buga „Gottes Garten“

Heilbronn Auf dem Buga-Gelände haben am Freitagnachmittag gut zwei Dutzend Kinder der Adventsgemeinde gesungen, gelacht und geholfen, einen ersten Apfelbaum für den spirituellen Garten der Kirchen zu setzen. Dort werden 2019 alle Sinne für die Schöpfung geschärft.

Von Kilian Krauth

Die symbolische Pflanzung bildet den Auftakt zu Bauarbeiten, bei denen nach den Plänen der Landschaftsarchitektin Cornelia Biegert aus Bad Friedrichshall-Jagstfeld eine 1000 Quadratmeter große Fläche zu einer Art „Garten Gottes“, so die Projektleiter Esther Sauer und Peter Seitz, gestaltet werden wird: mit Paradiesgärtchen, Bäumen, Tafel, Bühne und anderen Elementen bis hin zu einer Glocke. Unter dem Motto „Leben schmecken“ soll dort mit einem großen Strauß von Veranstaltungen und Aktionen bei Buga-Besuchern das Bewusstsein für die „Bewahrung der Schöpfung“ geschärft werden, erklärten Buga-Chef Hanspeter Fass sowie die Pfarrer Roland Rossnagel und Erhard Mayer.

Zwei wesentliche Elemente der Planung sind ein Vegetationsband um das Gelände sowie das Symbol Kreuz als Wegebeziehung. Umgeben ist der Garten der Kirche durch Pappeln, die um weißblühende Stauden ergänzt werden. Das Kreuz als Symbol der Kirche und der Kraft des Glaubens ist der Mittelpunkt des Gartens. Auf der 70 Quadratmeter großen Bühne mit Bestuhlung werden Andachten, Kulturveranstaltungen sowie Mitmach-Aktionen stattfinden. Weitere Akzente setzen eine lange Holztafel zum gemeinsamen Gespräch oder Essen, sowie eine flache Wasserschale mit über zweieinhalb Meter Durchmesser aus Cortenstahl.

Erstbepflanzung im Paradiesgarten

Symbol und Funktion zugleich ist eine Glocke mit Turm, mit deren Anschlag beispielsweise Veranstaltungen angekündigt werden. Nahe der Bühne ist eine Löffel-Skulptur aus Holz des Karlsruher Künstlers Hans Wetzl geplant. Der Löffel steht für Essen und Schmecken. Gleich am Beginn des Kreuz-Weges wird eine Schreib- und Kerzenwand stehen. Besucher können an der Innenseite ihre Gedanken, Wünsche und Hoffnungen anbringen und darüber kommunizieren.

Die Pflanzaktion am Freitag wurde begleitet von Grußworten, Liedern des Kinderchores und dem Segen für Baum und Gelände durch die stellvertretenden Dekane Erhard Mayer und Roland Rossnagel. Gleichzeitig startet jetzt der Grundausbau. Hierzu gehören Pflanzungen, das Verlegen von Leitungen, Bühnenunterbau bis hin zur Aussaat des Rasens. Erst kurz vor Beginn der Buga im April 2019 werden weitere Elemente wie Schreib- und Kerzenwand, hölzerner Tisch, Glockenturm, Löffelskulptur und die Überdachung der Bühne aufgebaut.

Gemeinsames ökumenisches Projekt

Das ökumenische Projekt „Leben schmecken“ mit vielschichtigen Veranstaltungen tragen und gestalten die Evangelische Landeskirche Württemberg und die katholische Diözese Rottenburg mit anderen christlichen Kirchen aus der Arbeitsgemeinschaft christliche Kirchen (ACK). Bewältigt werden soll das vielfältige Programm, an dem mehrere Projektteams schon seit Monaten arbeiten, auch durch ehrenamtlich Mitarbeitende als Ansprechpartner für Besucher.

Rund dreihundert Personen werden benötigt, um das für alle Altersgruppen geplante Programm mit Beiträgen zu den Themen Schöpfung und Ernährung durchführen zu können. „Wir möchten damit die Erde als Garten Gottes ins Bewusstsein der Besucher rufen und werben mit diesem gemeinsamen Beitrag dafür, das Geschenk der Schöpfung und des Lebens anzunehmen, aber zugleich achtsam damit umzugehen“, betonen die Projektverantwortlichen Esther Sauer und Peter Seitz.


Lichterzauber Heilbronn am 4. März 2018

https://www.facebook.com/selvamanimsfs/videos/2043253715690046/?t=14


Kunsthalle Vogelmann und Museum im Deutschhof

teatime mit Roland Rossnagel in der Ausstellung Deacon

Eindrücke unserer Tea Time an Tag 2 rund um Richard Deacons Kunstwerk aus Eichenholz, betrachet aus der Sicht von Pfarrer Rossnagel. Vielen Dank! Was auf jeden Fall feststeht: Red Sea Crossing beeindruckt wirklich jeden.


Empfang der Pfarrei für alle Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen der Gemeinde St. Peter und Paul

Am 14. Januar 2018 war es wieder soweit: prall gefüllt und bester Stimmung versammelte sich die große Schar der vor allem Ehrenamtlichen unserer Gemeinde im Foyer des Gemeindehauses St. Peter und Paul.
Pfarrer Rossnagel dankte von Herzen für die Vielfalt und Menge der ehrenamtlichen Dienste. Auch der Zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Andreas Dylewski, sprach im Namen des Gremiums und der Gemeinde seine Anerkennung und seinen Dank aus.
Frau Mayer, seit vielen Jahren ein treue Unterstützung im Besuchsdienst, wurde für diese lange Zeit mit einem Präsent geehrt. Sie und ihr ebenso unermüdlich tätiger Mann gehören zum "Urgestein" der Pfarrei.


Kilianspfarrer rückt in Chefetage der Notfallseelsorger nach

HEILBRONNER STIMME Samstag, 13. Januar 2018

Redakteur Carsten Friese

Rochade bei den Notfallseelsorgern in Stadt und Landkreis Heilbronn: Der bisherige Leiter Jörg Spahmann, Schuldekan in Öhringen, übergibt sein Amt in jüngere Hände. Der Heilbronner Kilianskirchenpfarrer Hans-Jörg Eiding übernimmt die Rolle im dreiköpfigen Leitungsteam neben Diakon Carsten Wriedt (St. Peter und Paul) und der operativen Leiterin Regina Wurst. Gleichzeitig wird Eidings Büro in der Kirchbrunnenstraße die neue Geschäftsstelle der regionalen Notfallseelsorge.

Zwölf Jahre hat Spahmann (61) die Gruppe der Notfallseelsorger geführt, jetzt will er eine kreative Pause machen. Anlass war die Geburt seines ersten Enkelkinds, die Tochter wohnt mit Familie in Lörrach. Da sei er nun öfter als Großvater gefragt. Kontinuierlich haben die Einsatzzahlen seit dem Start im Jahr 2001 zugenommen. Von anfangs 30 bis 50 auf 176 Einsätze im Jahr 2017 – gut jeden zweiten Tag einer. Durch die gewachsene Professionalität „werden wir von den Rettungsdiensten häufiger gerufen“, erklärt Spahmann den Trend. Als eindrücklichste Einsätze bleiben bei ihm Todesfälle mit Kindern im Gedächtnis, ebenso der Einsatz nach einem Kranunfall bei einem Schulfest in Neuenstadt oder nach einer Macheten-Attacke in Gundelsheim. In vielen Situation spüre man „die tiefe Dankbarkeit der Angehörigen“, denen die Seelsorger zur Seite stehen. Er sieht die ehrenamtliche Notfallseelsorge weiter gut aufgestellt für die Zukunft.

Pfarrer Hans-Jörg Eiding (55) ist auch schon seit 2004 als Notfallseelsorger im Einsatz. Für ihn ist der besondere Dienst in extremen Notsituationen „eine unheimlich wichtige und wertvolle Aufgabe“. Es sei aber auch anstrengend, bei den Trauernden behutsam abzutasten, was sie brauchen, ohne sich aufzudrängen. Vielleicht in 20 Prozent der Fälle spreche er ein Gebet, überschlägt Eiding. Plötzliche Todesfälle in der Familie, Suizide, Unfälle – das Leid hat viele Gesichter. Vom völlig apathischen bis zum ekstatisch schreienden Angehörigen hat Carsten Wriedt (56) schon alles erlebt. Distanz müsse man wahren, „sonst geht man kaputt“, sagt Hans-Jörg Eiding. Es gebe Gespräche mit Kollegen, Supervision, eigene Rituale. Er selbst fährt vom Notfalleinsatz mit offenem Fenster und laut aufgedrehter Musik heim, andere Kollegen gingen joggen oder in die Sauna.

Zuweilen müssen die Notfallseelsorger auch für Rettungskräfte da sein, die nach harten Einsätzen selbst mit dem Erlebten kämpfen. Einige Male im Jahr „stehen wir auch den Feuerwehren zur Verfügung“, erläutert Regina Wurst (51). Alarmiert wird die Gruppe über die Integrierte Einsatzleitstelle.

Als Hans-Jörg Eiding bei einer Großfamilie nach einem Todesfall war, war es eine schwierige Situation. Am Ende sagte ein Familienmitglied zu ihm „Danke fürs Menschsein“. Da wusste er, „dass der Einsatz einen Sinn hatte“.


Für unsere Kindergartengruppen gehört der Krippenbesuch zum Beginn eines neuen Kalenderjahres dazu.
Hier ein Bild, aus der Nachbearbeitung des Besuchs: Sogar unser Deutschordensritter bleibt in Erinnerung ...


Das weihnachtlich geschmückte Deutschordensmünster


Gibt es noch eine Krippe, in der "Owie" lacht ...?


Die interaktive Krippe: da hat jemand der Liebesbotschaft Gottes Ausdruck gegeben



Sternsinger in Heilbronn: "Die Menschen öffnen die Türen und ihre Herzen"

Heilbronner Stimme 31. Dezember 2017, 20:34 Uhr und Update: 31. Dezember 2017, 20:34 Uhr von Gertrud Schubert
Sternsinger in Heilbronn: "Die Menschen öffnen die Türen und ihre Herzen"

Herta Saum betreut seit 20 Jahren Sternsinger und ist nach wie vor begeistert von der großen Kinder-Spendenaktion. In ihrer Kirchengemeinde St. Peter und Paul kümmert sich ein engagiertes Team um die Kinderkönige.

Jetzt singen und sammeln sie wieder. In Trier, in Bad Buchau und an Silvester auch in Heilbronn werden die Sternsinger ausgesandt. Herta Saum betreut in St. Peter und Paul in der Innenstadt von Heilbronn die Kinderkönige − seit 20 Jahren schon. Die Freude der Kinder ist einfach mitreißend.

Kommen die Kinder in Scharen?

Herta Saum: Man muss sie ein bisschen überreden. So ganz ohne ist das nicht. Es sind nämlich Weihnachtsferien, da gibt es ein wunderbares Alternativprogramm: Freunde treffen, ins Kino gehen, verreisen ist womöglich attraktiver, als stundenlang durch die Stadt zu ziehen und Leute zu besuchen, auch wenn es draußen kalt und ungemütlich ist.

Wer macht mit?

Saum: Unsere Erstkommunionkinder. Die machen entweder beim Krippenspiel mit oder beim Sternsingen, manche sogar bei beidem. Es teilt sich immer so fifty-fifty. Mir wäre es natürlich lieber, sie würden alle Sternsinger, weil sie da was fürs Leben lernen: Dass Kinder etwas für Kinder machen können. Kinderchorkinder sind dabei, ein paar Ministranten, manche bringen Freunde mit. Wir fragen nicht nach der Konfession. Und alt gediente Sternsinger kommen wieder. Das Ganze ist ein bisschen eine Beziehungsgeschichte. Die kommen gerne, denn die Aktion ist auch lustig bei uns. Da wird viel gelacht.

Einmal Sternsinger, immer Sternsinger? Wie war das bei Ihnen?

Saum: Ich bin 1965 geboren und durfte nicht ministrieren. Aber ich durfte beim Sternsingen dabei sein wie meine Brüder, obwohl das Ganze in Aalen eine große Ministrantenaktion war. Die Stimmung war großartig. Viel Schnee. In den Gewändern rumlaufen. Das gute Gefühl, dass wir erwartet werden.

War es auch wichtig, viel Geld einzusammeln?

Saum: Jaaa. Wir wussten ja, was wir tun ist, einfach gut. Die frohe Botschaft ,die wir in der Kirche hören, die setzen wir um. Wir haben uns gefreut, wenn die Dose nicht von Münzgeld schwer wurde, sondern von Scheinen zugestopft war. Das geht den Kindern heute genauso.

Wird jeden Abend zusammenzählt?

Saum: Die verplombten Dosen werden abgegeben. Punkt 18 Uhr, das ist ein fixer Termin, kommen alle 30 Kinderkönige und Betreuer im Gemeindehaus zusammen. An vier Abenden kochen fleißige Frauen aus der Gemeinde für uns − Linsen mit Spätzle, Auflauf, Maultaschen, Spaghetti. Der Mittag ist nämlich immer lang, die frische Luft macht hungrig. Und am Abend, da tauscht man sich aus. Da wird erzählt und viel gelacht. Das Sammelergebnis machen wir erst am Schluss bekannt. Und am 6. Januar nach dem Gottesdienst gibt es ein Festessen.

Wie oft treffen sie sich zum Üben?

Saum: Dreimal. Die Aktion und das Beispielland werden mit einem Film vorgestellt. Wir üben die Lieder. Die Texte müssen sie auswendig lernen. Wir spielen einen Hausbesuch vor, damit die Kinder sich die Situation vorstellen können.

Und wer wird wer?

Saum: Manche Kinder wollen unbedingt zusammenbleiben. Früher gab es manchmal Diskussion, wer lässt sich die schwarze Farbe ins Gesicht schmieren. Aber jetzt hat man ja Theaterschminke, das geht gut. Bei mir laufen sogar Könige aus Togo mit, nahtlos gebräunt vom Kopf bis zu den Zehen. Jede Gruppe sollte aus vier Kindern bestehen. Wenn aber Not ist, dann trägt auch die Betreuerin den Stern.

Und wann endlich ist Kostümprobe?

Saum: Beim letzten Treffen bevor es ernst wird. Unsere Gewändern sind königlich. "Mei seid Ihr schön", sagen die Leute immer und wollen wissen, wer uns eingekleidet hat. Ingrid Weinreuter aus Böckingen hat vor Jahren unsere Gewänder entworfen und dazu passende Turbane genäht. Die Kinder nehmen die Kleider mit heim. Wir achten darauf, dass in jeder Gruppe unterschiedliche Farben vorkommen.

Wer schreibt, wer sammelt, wer muss schwätzen?

Saum: Also, was sagen muss jeder König. Jeder hat seinen Text. Am Anfang klingt es noch ein bisschen zögerlich: "Gott segne euch im neuen Jahr, das wünscht euch die Dreikönigsschar." Am Schluss kommt das ganz souverän rüber. Nach 80 bis 100 Hausbesuchen kann jeder jeden Text. Die anderen Aufgaben tauschen die Könige untereinander.

Könnten die Könige nicht ein bisschen besser singen?

Saum: Jein. Wir können keine Wunder bewirken. In der Kürze der Zeit kann ich aus den Sternsingern kein Regensburger Domspatzen machen. Manche singen ganz sauber, bei manchen ist es eher ein Brummton oder Sprechgesang.

Zu wem kommen die Sternsinger?

Saum: Jede Gruppe hat eine Liste. Die hat sich im Lauf der Jahre entwickelt. Der Stamm waren anfangs die Abonnenten des Kirchenblatts. Wir werden auch auf der Straße angesprochen und spontan hereingebeten. Die Leute schreiben wir auch auf unsere Liste. Wir singen auch in Altenheimen, in der Polizeidirektion, sogar auf dem Friedhof. In Apotheken und beim Metzger sind wir gern gesehen. Beate Maurer und Sabine Dietz gehen mit ihren Gruppen sogar in Hotels und in Kneipen.

Was bedeuten die Buchstaben an der Haustür? Sind sie nicht auch ein eitles Zeichen der Bewohner: Schaut her, ich habe gespendet?

Saum: Niemals. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass es um Eitelkleit geht. Den Leuten ist der Segen wichtig. Und sie wollen die Kinder mit ihrer Spende unterstützen. Die Menschen öffnen die Türen und das Herz noch mehr. Die Spendenfreudigkeit ist beeindruckend. CMB, sagt der Volksmund, heißt Caspar, Melchior, Balthasar. Aber wir und die Kinder wissen, wie es gemeint ist: Christus mansionem benedicat. Christus segne dieses Haus.

Die Könige werden mit Süßigkeiten überschüttet. Was machen sie damit?

Saum: Sie dürfen sie behalten. Da kommen jedesmal zwei, drei Tüten voll zusammen. Man schmeißt am Abend alles auf dem Tisch zusammen. Gruppenweise. Dann wird erst einmal gestaunt. Und dann wird aufgeteilt, wenn andere weniger bekommen haben. Die Schokolade reicht bis Ostern, locker. Am dritten Tag, wenn es wieder solche Mengen sind, greifen wir Betreuer ein. Wir geben die Süßigkeiten an Meseno, die Tafel, die Bahnhofsmission weiter. Da gibt es kein Murren.

Wie viel haben die Sternsinger Ihrer Gemeinde 2016/17 gesammelt?

Saum: Es liegt immer bei 8000 Euro. Wir hatten auch mal schon 10.000, das war natürlich toll. Das Geld ist wichtig, aber noch wichtiger ist, dass wir die Leute besuchen.