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Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul Heilbronn
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Festhochamt Weihnachten

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Krippenspiel

Die Kinder der Erstkommunionvorbereitung und des Kinderchores gestalteten die Kindermette in St. Peter und Paul am Heiligen Abend um 16.00 Uhr.

Ein Herbergswirt will verhindern, dass sein Sohn mit einem Hirtenjungen spielt. Der Junge geht aber trotzdem mit zu den Hirten und lernt ihr Leben kennen - so kommt er mit den Hirten zum Stall in Betlehem.
Mittlerweile hat sich der Herbergswirt zusammen mit seiner Frau auf die Suche nach dem verschwundenen Knaben gemacht und trifft - wegen des Lichtes bei der Krippe - auf die Hirten, auf die Hl. Familie und seinen Sohn.
Gerade will er mit dem Jungen schimpfen, da lädt ihn der Hirte ein, auf die Krippe zu schauen und gemeinsam das Christkind zu feiern.
Da merkt der Wirt, wie gut es ist, miteinander zu feiern und füreinander zu sorgen, weil Christus in der Mitte ist.

Diesen Gedanken griff Diakon Carsten Wriedt in seiner Ansprache auf: "Seht auf die Krippe und lasst euch verändern." Christus lädt alle ein, immer wieder, gerade in dieser weihnachtlichen Zeit auf die Krippe zu schauen und IHN wirken zu lassen.

Der Nikolaus ist da ...

... und bringt immer wieder Freude!

In den Kindergarten Maria Immaculata ...

... in die Kindergärten St. Nikolaus (!) und St. Peter und Paul ...

... und zur Nikolausfeier des Kiwanis-Clubs!

Eröffnung der "STADTOASE" St. Peter und Paul

Am Christkönigsonntag 2013, dem 24. November, war es endlich soweit: die "STADTOASE" St. Peter und Paul wird eröffnet.
Zahlreiche Besucher folgen der Einladung, das citypastorale Angebot der Kirchengemeinde anzuschauen. Hier bieten Ehrenamtliche einen Erstkontakt für Menschen an, die vielleicht nie die Schwelle eines Pfarrbüros übertreten würden und auch nicht per Telefon den Mut haben, sich dahin zu wenden.
In der Stadtoase ist das ganz einfach: reinkommen - ins Gespräch kommen!

Als eine seiner letzten Amtshandlungen als Pfarrer von St. Peter und Paul segnet Monsignore Westenfeld die Räume und damit auch die Arbeit, die hier wachsen soll.

Nun schenke Gott den suchenden Menschen gute Begegnungen, den Ehrenamtlichen Freude an ihrem Einsatz und diesem Ort insgesamt eine segensreiches Ausstrahlung.

Verabschiedung des Pfarrers von St. Peter und Paul

Monsignore Wolfgang Westenfeld

Monsignore Westenfeld begrüßt die Gemeinde zum festlichen Gottesdienst mit Weihbischof Thomas Maria Renz und zahlreichen Konzelebranten.
Der Chor am Deutschordensmünster und das Heilbronner Kantatenensemble musizieren die Pastoralmesse F-dur von Antonio Diabelli.

Weihbischof Thomas Maria Renz würdigte das fast 30jährige Wirken des Pfarrers in Heilbronn. Humorvoll zitierte er ein Empfehlungsschreiben des damaligen Abtes von St. Ottilien, dass Wolfgang Westenfeld sicher im Pfarreidienst den besseren Platz finden würde als im Kloster. Er sei mit einer besonderen "Kontaktfreudigkeit" begnadet.
Danach erläuterte der Weihbischof, wie die Kirche als Ort der Barmherzigkeit, der Nächstenliebe und auch der Ruhe in dieser Welt wirkt. Zu diesem "Sein" als Ort käme das Wort, welches durch Predigt und die persönliche Begegnung dem Menschen Wegweisung gibt.

Die sehr große Gottesdienstgemeinde, in der auch Vertreter des Deutschen Ordens, der Stadt Heilbronn und zahlreiche Ministranten waren, folgte aufmerksam dem langen Gottesdienst.

Ministranten von heute und auch die älteren Jahrgänge versammelten sich vergnügt zu diesem besonderen Anlass.

Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach würdigte Monsignore als streitbaren Kämpfer für katholische Positionen, als humorvollen Hasenmahlredner und steten Gast des Weindorfes (der wahrscheinlich häufiger dort war als der Oberbürgermeister selbst ...)

Die Stadt bedankt sich beim scheidenden Pfarrer mit der "goldenen Münze" der Stadt Heilbronn.

Dekan Denk, einst erster Vikar bei Pfarrer Westenfeld, ist heute der Dekan seines früheren Chefs. Sie kennen sich gut und so war es dem Dekan ein persönliches Anliegen, zu danken. Er tat dies mit einem Gedicht, in dem er in Kirchenliedmanier den Lobpreis "im Chore auf den Monsignore" vortrug. So wurde die ernsthafte Schar der Gläubigen dank geschickter Reime zum Schmunzeln gebracht.

Frau Ingrid Bender sprach als 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates. Sie kennt "ihren Pfarrer" schon aus vielen Jahren als Pfarrsekretäring und konnte so aus persönlichem Erleben auf die vergangenen Jahre zurückschauen.

Hier der ausführliche Artikel, der Grundlage dieses Grußwortes war:

Zahlreiche Mitbrüder feierten mit!
Gruppenbild mit den Ministranten aller Jahrgänge.

Die bewährten Sketchpartnerinnen "Frau Wohl und Frau Übel" ließen es sich nicht nehmen, beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus ihre Sicht der Dinge darzulegen. Höhepunkt ihres Auftritts war, Monsignore auf die Bühne zu bitten, um das Abschiedsgeschenk zu überreich. Geprägt von den Farben weiß/gelb überreichten sie eine komplette Frühstücksausstattung. Tasse und Brettchen sind geziert von einer Kirche mit der Aufschrift "Grüß Gott", beim Trinken aus dem Becher erscheint noch der Satz "Gut, das es dich gibt".
Der dazugehörige Toaster brennt eine fröhliche Kirche in das Brot: das soll dem Ruhestandsgeistlichen "Pfarrer emeritus" wohl schmecken.

Mit einem besinnlichen - und doch auch heiteren Trinkspruch beschlossen die Damen ihren Auftritt. Mit ihrem Dank und den guten Wünschen sprachen sie für viele Menschen der Gemeinde St. Peter und Paul.

Primiz von Dieter Zimmer am 14. Juli 2013

Primiziant Dieter Zimmer (in der Mitte), links von ihm Monsignore Wolfgang Westenfeld, rechts von ihm der Primizprediger Nikolaus Maier
Diakon Carsten Wriedt verkündet das Evangelium

Primiziant Dieter Zimmer feiert seine erste Hl. Messe in der Heimatpfarrei.
Als Vikar ist er seit September 2013 in Rechberghausen tätig. Gott segne seinen Dienst!

Kinderchorfreizeit Michaelsberg

Unser Kinderchor war von Samstag, 15. Juni bis Sonntag, 16. Juni im Jugendhaus auf dem Michaelsberg bei Cleebronn auf Freizeit. Nach der Anreise (10 Uhr ab Maria Immaculata) in Fahrgemeinschaften der Eltern wurden die Zimmer bezogen. Eine erste Probe mit weltlichen Liedern für das Gemeindefest unter dem Kastanienbaum am 6. Juli in Maria Immaculata im Strombergzimmer des Dachgeschosses schloss sich an. Um 12 Uhr gab es leckeres Mittagessen, das allen hervorragend schmeckte.

Nachmittags brach die muntere Schar auf zum Wildparadies Stromberg, wo sie einer Wolfs- und Bärenfütterung beiwohnen konnte. Nach dem Abendessen um 18 Uhr wurde wieder geprobt – dieses Mal in der Michaelskapelle mit Liedern für den Sonntagsgottesdienst. Danach durfte im Freien gespielt werden. Aufregend wurde es um 22 Uhr: die Kinder brachen zu einer Nachtwanderung rund um den Michaelsberg auf. Unerwartet gab es ein herrliches Feuerwerk aus Anlass einer Hochzeit, die ebenfalls auf dem Michaelsberg stattfand. Um 23.30 Uhr kehrte allmählich Ruhe im Jugendhaus ein.

Sonntagfrüh um 8 Uhr gab es Frühstück und alle waren putzmunter und fröhlich, trotz des späten Zubettgehens. Um 8.30 Uhr wurden die Lieder für den Gottesdienst nochmals in der Kirche angesungen. Um 9 Uhr schloss sich ein schöner und froher Gottesdienst mit Pfarrer Westerhold an, in dem sich der Kinderchor mit seinen Liedern in die Herzen der Gemeinde sang.

Danach hieß es Betten abziehen und Zimmer räumen. Eine weitere Probe im Strombergzimmer folgte. Mit Spielen wurde die Zeit vor dem Mittagessen überbrückt. Um 12 Uhr gab es Mittagessen und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen und um 14 Uhr mit den mittlerweile wieder eingetroffenen Eltern zurück nach Heilbronn zu fahren.
Alle Kinder waren hellbegeistert und wollten am liebsten schon diesen Sommer wieder zusammen auf den Michaelsberg. Sie haben nicht nur viel gelernt an Liedern, sondern sind als Gemeinschaft noch enger zusammen gewachsen.
Vielen Dank allen helfenden Händen, vor allem dem Team des Jugendhauses, Herrn Pfarrer Westerhold und Herrn Jugendpfarrer Stefan Fischer. Tausend Dank nicht zuletzt Herta Maria Saum, die alles gut vorbereitet hatte, die Freizeit musikalisch und organisatorisch hauptverantwortlich leitete.

Trauerfeier für den früheren Oberbürgermeister
Dr. Manfred Weinmann


Dr. Manfred Weinmann
* 17. Juli 1934 + 5.Juni 2013

"Was ein Mensch
an Gutem in die Welt hinausgibt,
geht nicht verloren."

Albert Schweitzer

Monsignore Wolfgang Westenfeld feierte den Trauergottesdienst für Dr. Weinmann, der ihm über viele Jahre freundschaftlich verbunden war. In seiner Ansprache bezog er sich auf einen Abschnitt aus dem Johannes-Evangelium (Kap. 14, Verse 1 - 9). Jesus bereitet seine Jünger auf den Weg durch den Tod hindurch in das Haus des himmlischen Vaters vor. ER selbst, Jesus, will den Platz für die Gläubigen bereiten und sie heimführen. Monsignore lud die verschiedenen Menschen der Feier an, ob gläubig oder nicht, sich von dieser Botschaft ansprechen zu lassen und bekannte ausdrücklich: "Das ist mein Glaube." Diesen Glauben teilt er mit dem Verstorbenen Oberbürgermeister, der stets ein bewusster Kirchgänger war.

Wegen der gleichzeitig geplanten Generalprobe für das abendliche Mietekonzert konnte nicht das ganze Württembergische Kammerorchester dem langjährigen Förderer die letzte Ehre erweisen.
Ein Streichqartett des Kammerorchesters (Stefan Schubert, Johannes Hehrmann, Hans Georg Fischer, Georg Oyen) ehrte den Verstorbenen mit Werken von Mozart und Bach.

Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach würdigte den Ehrenringträger und Ehrenbürger der Stadt Heilbronn als einen "kollegialen Freund", dem er persönlich sehr verbunden war: "Er war der beste Vorgänger", der sich über seinen Nachfolger niemals kritisch in der Öffentlichkeit geäußert hat. OB Himmelsbach erinnerte an den Ökonom Weinmann, der sein ganzes Leben in Heilbronn verbrachte und dieser Stadt als Stadtrat, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion, 1. Bürgermeister und schließlich als Oberbürgermeister gedient hat. Durch die lange Verbundenheit mit den Menschen Heilbronns konnte er ein volksnaher Politiker sein. Trotz seiner umfassenden Tätigkeit, aus der heraus er Wirtschaftsstandorte für Heilbronn schuf und sich besonders auch der Feuerwehr mit ihrem Mut, ihrer Kameradschaft und Geselligkeit verbunden fühlte, war Manfred Weinmann ein liebevoller und engagierter Familienvater.

Als Parteifreund erinnerte der Vorsitzende der CDU Baden-Württembergs und Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl an die vielen Jahrzehnte der Partei- und Kommunalpolitik Manfred Weinmanns. Seine Zukunftsgestaltung als Förderer des bürgerlichen und kulturellen Lebens hob er hervor. Dr. Weinmann war stets "Bürger unter Bürgern", Menschenfreund und Weltbürger, der eine deutliche Handschrift hinterlassen hat.

Dieter Bürkle sprach als Ehrenkreisjägermeister der Jägervereinigung Kreis Heilbronn. Er zitierte den verstorbenen Oberbürgermeister mit dem Leitwort: "Jagd ist Auftrag und Leidenschaft" und würdigte den Jäger und Naturfreund.

Im vollbesetzten Deutschordensmünster gaben viele Menschen ihrem früheren Oberbürgermeister die letzte Ehre und feierten einen festlichen Gottesdienst, der von Kirchenmusikdirektor Michael Saum und seiner Frau Herta Saum musikalisch einfühlsam gestaltet wurde.

Benediktion des Altars
im Heinrich-Fries-Haus
am 5. Juni 2013

Weihbischof Thomas Maria Renz feierte im Heinrich-Fries-Haus den Gottesdienst zur Benediktion des Altares im "Raum der Mitte" (ihm assistierte Diakon Carsten Wriedt, die musikalische Gestaltung übernahm KMD Michael Saum).
Aus Platzgründen wurde im Foyer mit dem Wortgottesdienst begonnen.
Einige Gedanken der Predigt des Weihbischofs sind in dem Flyer zusammengefasst, der hier im Download zu Verfügung steht:

Zur Segnung des Altars zog die Gemeinde in den "Raum der Mitte".
Weihbischof Renz segnete den Altar und den Christus-Corpus darüber.

Nach der Segnung entzündete Diakon Carsten Wriedt die Altarkerzen. Ihr Licht macht sichtbar: hier ist jetzt der Ort, die Eucharistie zu feiern.

Möge dieser Raum nun oft ein "Heiliger Ort" durch die Feier der Eucharistie werden und die Menschen zur Mitte ihres Lebens führen.

"Wir bauen für unsere Zukunft"

So lautet die Überschrift für das Bauvorhaben "Erweiterung und Sanierung des katholischen Kindergartens St. Georg", das am 15. Mai 2013 in einer Feierstunde im Hof des Kindergartens begonnen wurde.

Der Betrieb des Kindergartens muss während der Bauzeit im benachbarten ehem. Jugendwohnheim St. Georg untergebracht werden. Für diesen Umzug stehen schon die Gummistiefel bereit, mit denen die Kinder später ihre Übergangsräumlichkeiten beziehen werden.

Bürgermeister Harry Mergel spricht für die Stadt Heilbronn und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kirche.

Dem Dank schließt sich von Seiten der Kirche der Gesamtkirchenpfleger Theo Rappold an. In zahlreichen Kindergartenprojekten werden in den nächsten Jahren ca. 40 neue Stellen geschaffen, um Familien eine hochqualifizierte Betreuung ihrer Kinder anzubieten.

Noch strahlt Architekt Andreas Fuchs - kennt er doch die Tücken der Sanierung von Altbauten. Aber ganz mutig verkündet er, dass am 16. Dezember 2013 alles fertig ist. Die Weihnachtsfeier der Kinder soll also in den neugestalteten Räumen stattfinden.

Monsignore Wolfgang Westenfeld erbittet Gottes Beistand und segnet das Bauvorhaben und alle, die beteiligt sind.

Unter der Leitung von Renate Stammer gestalten die Kinder von St. Georg die Feier mit fröhlichen Liedern, um dann ein letztes Mal den "Morgenkreis" in ihren bisherigen Räumen zu erleben.

In diesem Morgenkreis sitzt plötzlich ein "ganz altes Kind": Max Mayer ging in den Kindergarten St. Georg vor fast achtzig Jahren ... da kann er immer viel erzählen aus der Geschichte von Heilbronn und St. Peter und Paul. Ein wandelndes Stadtarchiv!

Und jetzt geht es los: Umzug in das Nachbarhaus, die Bauarbeiter können kommen!

Maiandacht des Dekanats
Heilbronn - Neckarsulm
Höchstberg

Treffpunkt: Marienbrunnen in der Dorfmitte
Weihbischof Thomas Maria Renz, Dekan Siegbert Denk, Stellv. Dekan Michael Donnerbauer, Pfarrer Helmut Weikart, Sr. Ursula, Ministranten, Erstkommunionkinder, die Feuerwehrkapelle und zahlreiche Gläubige versammeln sich zu Gesang und Gebet.

"Maria, Maienkönigin" - Grüssauer Marienlob - Vaterunser: so legt die große Gemeinde den Weg zur Wallfahrtskirche "Sankt Maria vom Nussbaum" zurück.

Die Kirche ist schnell bis auf den letzten Platz gefüllt, mächtig klingen die Blechbläser und die große Sängerschar in dem Kirchenraum.

Dekan Siegbert Denk liest aus der Apostelgeschichte.

So dicht kommt keiner an das Gnadenbild: klein ist es in dem großen Hochaltar.

Bischof Renz beginnt seine Ansprache mit einer Frage an die Erstkommunionkinder: "Wer hat Euch zuerst von Jesus erzählt?" Nach einer Weile des Überlegens wird doch klar, dass es immer wieder Mutter und Vater sind, die als erste Zeugen die frohe Botschaft weitergeben. Daraus leitet Weihbischof Renz seine Betrachtungen an, wie Maria als Mutter der Christenheit uns ein Vorbild des Glaubens ist. Viele Worte von ihr sind in der Bibel nicht erwähnt, aber eines - gesprochen bei der Hochzeit von Kana - hat für uns große Bedeutung: "Was ER euch sagt, das tut".

Da sitzt man in der ersten Reihe und wird prompt vom Bischof gefragt ...

Anbetung des Allerheiligsten

Eucharistischer Segen

Auszug nach einer festlichen Maiandacht in einen schönen Frühlingsabend hinein.

Danke allen, die diese Andacht mitgefeiert und vorbereitet haben!

Erstkommunion 2013

Der große Tag beginnt im Foyer des Gemeindehauses. Hier liegen die Kerzen bereit, werden die Einheitsgewänder angezogen und trotz aller Aufregung (der Kinder und der Eltern) Stille und Konzentration gesucht. Letzte Anweisungen und Erinnerungen, das Anfangslied wird noch einmal gesungen ...

... dann geht es los. Die Ministranten mit Pater Selva und Diakon Wriedt führen die Erstkommunionkinder zur Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Am Portal der Kirche wartet Pfarrer Monsignore Westenfeld auf die Kinder. Man sieht ihn mit einem etwas wehmütigen Blick.
In seiner Begrüßung erinnert er sich an die vielen Kinder, die er in den 28 Jahren seines Wirkens in dieser Kirche zur Heiligen Kommunion führte. Manche der heutigen Eltern sind von ihm in das kirchliche Leben begleitet worden, haben hier geheiratet, die Kinder wurden hier getauft ...
Angesichts des bevorstehenden Ruhestandes heißt es für unseren Pfarrer in diesem Gottesdienst auch ein Stück Abschied nehmen von der geliebten Aufgabe des Pfarrers an St. Peter und Paul.

Die Kirche ist bis auf den letzten Platz besetzt und bestanden.

Die Kinder stellen sich gleich zu Beginn des Gottesdienstes auf und singen fröhlich: "Wir feiern heut ein Fest und laden alle ein. Herein, Herein ..."

Im Altarraum steht ein Modell unserer Kirche, darauf kleben die Bilder der Erstkommunionkinder. "Worauf wir bauen können" ist das Leitwort der Erstkommunion. So geht es in den biblischen Lesungen und der Ansprache um den Felsen, auf den wir bauen, um Christus, den Grundstein unseres Lebens und das Wort des Hl. Petrus (1.Petr 2,5): "Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen."

In den Vorbereitungsgruppen wurden Kerzen gestaltet - sie leuchteten in allen Gruppenstunden und jetzt natürlich im Gottesdienst!

"Gottes Haus hat viele Steine" singen die Kinder als Antwortgesang auf die Lesung. Die "Steine" werden anschließend vor dem Kirchenmodell aufgebaut.

Mit dem Sanctus versammeln sich die Kinder um den Altar. Sie sollen die Heilige Wandlung ganz bewusst miterleben. Dann empfangen sie aus der Hand ihres Pfarrers die erste Heilige Kommunion.

"Vom Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände über mich, über dich ...": mit diesem munteren Lied beginnt abends die Dankandacht. Viele Angehörige der Kinder feiern diesen Gottesdienst mit.

Die Dankandacht schließt nach Lesung, Gebet, eucharistischer Anbetung und Segen in der Turmkapelle mit dem Marienlob vor der Heilbronner Madonna.

Alle zusammen: die Kinder, die Tischmütter und die Geistlichkeit.

Der Tag nach der Erstkommunionfeier ist schulfrei - so geht es auf den Michaelsberg, um miteinander zu spielen und zu feiern.

Singen, Tanzen - auch die begleitenden Eltern sind voll dabei, wenn Frau Saum Lieder und Spiele anleitet.

Zur Besinnung wird die Geschichte der Emmausjünger nicht nur erzählt und erklärt, die Kinder gehen als Jünger voran - dann gesellt sich Jesus (Pater Selva) dazu und erklärt, was es mit den Ereignissen um Sterben, Tod und Auferstehung Jesu auf sich hat.

Um im Gottesdienst noch einmal still werden zu können, wird beim Spiel "Blumensalat" alles ausgetobt ...

In der alten Kirche auf dem Michaelsberg feiert Pater Selva die Heilige Messe am Hochfest "Verkündigung des Herrn".

Eine ereignisreiche Zeit geht zu Ende: Vorbereitung, Fest und fröhliches Feiern der Erstkommunion sind nun herum.
Gottes Segen + begleite die Kinder mit ihren Familien, damit wächst, was in dieser Zeit nur angelegt werden kann.
Wir freuen uns darauf, in den Gottesdiensten der Gemeinde alle Familien immer wieder zu sehen und miteinander im Glauben voranzugehen.

Vielen Dank an die Tischmütter Frau Saum, Frau Wabnic und Frau Engel, die mit Pater Selva und Diakon Wriedt die Kinder vorbereiteten.
Einen herzlichen Dank auch an die Fotografen: die Herren Borgmeyer, Sadlowski und Diakon Wriedt hielten alles in Bildern fest, so können die Eltern im Pfarrbüro mit einem USB-Stick rund 600 Bilder für das Familienalbum abholen!

Ostern 2013

Osterfeuer für die Osternacht in Maria Immaculata

Nach der Segnung des Feuers wird die Osterkerze bereitet. Diesem "lumen christi" folgt die Gemeinde in die dunkle Kirche, um dort das Licht zu teilen und an die vielen Kerzen weiterzugeben.

Nur bei Kerzenschein hört die Gemeinde auf die alttestamentlichen Lesungen.

Dann ist das Schweigen der Glocken und der Orgel, das Dunkel vorbei: im Gloria preist die Gemeinde den auferstandenen Herrn.

Karfreitag und Karsamstag wird keine Hl. Messe gefeiert, endlich darf die Gemeinde wieder den lebendigen Christus in der Eucharistie feiern - Halleluja!

Nach den Entbehrungen der Fastenzeit werden die Speisen für das österliche Mahl in den Häusern gesegnet.

Das festliche Hochamt des Osterfestes wird in St. Peter und Paul mit Chor und Orchester gefeiert: dieses Jahr erklingt die "Krönungsmesse" von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Leitung des "Chores am Deutschordensmünster" und des "Heilbronner Kantatenensembles" hat Kirchenmusikdirektor Michael Saum.
Die Heilige Messe zelebrieren Msgr. Wolfgang Westenfeld und Pater Selva.

In der übervollen Kirche St. Peter und Paul erklingt der Lobpreis des Auferstandenen in mehreren Eucharistiefeiern. Mit dem Abendgebet der Kirche, der "Vesper" am Sonntagabend (gestaltet von der schola gregoriana) schließt der Tag.

Palmsonntag

Mit unseren Erstkommunionkindern wird der Palmsonntag in der Kirche Maria Immaculata gefeiert.

Eine große Prozession zieht mit den gesegneten Palmbuschen in die Kirche ein.

Für die Bilder bedanken wir uns bei Herrn Andreas Veigel.