Zum Inhalt springen.
Zur Navigation springen.

Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul Heilbronn
» HomeAktuelles/GottesdienstzeitenGalerie / FotoalbumEreignisse 2014


Festhochamt Weihnachten 2014

In diesem Gottesdienst erklint die Kantate Nr.1 "Jauchzet frohlocket" von Johann Sebastian Bach. Der "Bach Chor Kiianskirche" und der "Chor am Deutschordensmünster" musizieren gemeinsam mit dem "Heilbronner Kantatenensemble" unter der Leitung von KMD Michael Saum.

Die katholische Liturgie wird gern dem protestantischen Kirchenmusiker Bach gerecht: der Evangelist tritt mit seinen Rezitativen, in denen er die "Weihnachtsgeschichte" nach dem Lukasevangelium verkündet, an den Ambo - den liturgischen Ort der Verkündigung des Wortes Gottes. Wie in der Heiligen Messe auch, wird der singende Evangelist Julius Pfeifer von Ministranten mit Leuchtern begleitet.

Ein großartiger Eindruck, wenn der Chorraum einer Kirche auch wirklich mit dem Chor (und Orchester) erfüllt ist. So formt sich um den Altar, der für Jesus Christus steht, die feiernde Gemeinschaft mit ihren verschiedenen liturgischen Diensten. Erfreulich, wie das Deutschordensmünster in diesem Gottesdienst wieder einmal zu klein war für die feiernde Gemeinde.

"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit." Diese Verse aus dem Johannesevangelium wurden in diesem festlichen Gottesdienst erfahrbar: im Hören auf das Wort Gottes, wie es Bach meisterhaft in Musik ausdrückt, in der Erinnerung der Geburt Jesu Christi (Weihnachten) und in der sakramentalen Gegenwart des Herrn in der Heiligen Messe.

Mehr Bilder auf: https://www.facebook.com/pages/Freundeskreis-f%C3%BCr-Kirchenmusik-am-Deutschordensm%C3%BCnster-Heilbronn-eV/550232135071957?ref=bookmarks

INVESTITUR VON
PFARRER ROLAND ROSSNAGEL

am 14. Dezember 2014

Beim Einzug geht Pfarrer Rossnagel zunächst nur bis zur unteren Altarstufe mit. Dekan Denk eröffnet den Gottesdienst, um dann feierlich die Investitur - mit Versprechen und Glaubensbekenntnis - vorzunehmen.

Dekan Denk bittet den neuen Pfarrer von St. Peter und Paul, zu ihm zu kommen. Mit einer kurzen Biographie wird Roland Rossnagel der Gemeinde vorgestellt.

Die Zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Frau Ingrid Bender, verliest das Schreiben von Bischof Dr. Gebhard Fürst. Damit ernennt der Bischof den neuen Pfarrer und übermittelt seine guten Wünsche für das Miteinander in der Gemeinde.

Nach dem Investiturversprechen und dem Glaubensbekenntnis geleitet Dekan Denk Pfarrer Rossnagel zum Sitz des Hauptzelebranten. Nun ist er mit allen Rechten und Pflichten im Amt und bekommt als Zeichen dafür den Kirchenschlüssel überreicht.

"Brot und Salz" - die traditionellen Geschenke beim Einzug in ein neues Haus. Frau Bender überreicht dieses Präsent im Namen des Kirchengemeinderates.

Im ersten Wort an die Gemeinde begrüßt Pfarrer Rossnagel die große Festgemeinde. Er freut sich auf die Zusammenarbeit und das Aufbauen auf dem Vorhandenen, für das er ausdrücklich auch Msgr. Wolfgang Westenfeld dankt.

In der Predigt greift er später das Wort aus dem Evangelium auf: "Ich bin nicht der Messias." Wie schön wäre es, Christus käme herein und würde alle unsere Probleme lösen. Soweit aber sind wir noch. Der, der nach uns kommt, ist größer als wir alle. Wir dürfen aber jetzt schon in und aus der Kraft der Verheißung leben.

Dieser Gedanke wurde im Kommunionvers gebündelt: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mit nachfolgt, wandelt nicht in der Finsternis."

Herta und Michael Saum gestalten mit Unterstützung ihrer Chorsänger den Gottesdienst festlich. Das gesprochene Wort wird durch den Zusammenklang der vielen Stimmen entfaltet und emporgehoben.

Die Feier der Eucharistie ist der zentrale Dienst des Pfarrers, den Roland Rossnagel ein erstes Mal mit und in der Gemeinde St. Peter und Paul leistet.

Erste Heilige Messe im Kreis der Mitbrüder: (v.l.) Don Olmos, Pfr. Pfeiffer, Diakon Wriedt, Pfr. Rossnagel, Dekan Denk, Pater Selva, Msgr. Westenfeld

Die große Festgemeinde füllt die Kirche bis auf den letzten Platz.

"ecce agnus dei" - "Seht, das Lamm Gottes": das ist immer der Mittelpunkt der Gemeinde Jesu Christi, sich um IHN zu versammeln und sein Erlösungwerk zu vergegenwärtigen in der Feier der Hl. Eucharistie.

Der "Chor Crescendo" singt von der Turmkapelle aus zur Kommunionspendung. Die beiden Chöre am Deutschordensmünster stehen für eine große musikalische Vielfalt, so dass auch das neue geistliche Liedgut den Gläubigen vertraut wird.

Nach Pfarrer Hans-Jörg Eiding von der Kiliansgemeinde spricht auch Oberbürgermeister Harry Mergel (rechts) ein Grußwort. Beide Herren hießen den neuen Pfarrer an St. Peter und Paul willkommen. OB Mergel überreicht einen Band der Reihe "Heilbronner Köpfe" mit dem humorvollen Satz: "Wenn Sie dann genügend gute Taten vollbracht haben, stehen die Chancen gut, in einem der folgenden Bände vertreten zu sein."

Im dichten Gedränge des Gemeindehauses klingt der Investiturtag bei munteren Gesprächen und unverhofften Begegnungen aus.

DEO GRATIAS

Festkonzert
150 Jahre
CHOR AM DEUTSCHORDENSMÜNSTER

Nach dem Proben steht der Auftritt bevor: schon in Konzertkleidung versammelt sich der Chor zum Einsingen in St. Peter und Paul.

Von der kleinen Truhenorgel im Chorraum aus führt KMD Michael Saum die Stimmen behutsam durch verschiedene Lagen und Tonarten, um die Kehlen zu lockern und letzte Unklarheiten zu beseitigen.

Konzentration und Ruhe sind wichtig: der Chor hatte angesichts der vielen Aufgaben in diesem Jahr eine knappe Probenzeit. Die beiden großen Werke von Mozart und Händel brauchen den vollen Einsatz.

Das Konzert beginnt mit "Litaniae de venerabili altaris Sacramento" KV 243 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Der Chor musiziert mit dem "Heilbronner Kantatenensemble" zusammen. Dieses Kammerorchester wird entsprechend den Erfordernissen der aufzuführenden Werke besetzt mit Musikern aus der Region. Wir sind dankbar, dass so viele KollegInnen immer wieder gern mitarbeiten.

Eine Freude, dass so viele Musikfreunde die Kirche restlos füllten.

Im zweiten Teil des Konzerts füllte sich der Kirchenraum mit Musik von Georg Friedrich Händel, der "Ode for St. Cecilias Day" (HWV 76). Zum Orchester traten in diesem Werk noch der Glanz der Trompete und die Kraft der Pauke hinzu, im Continuo der reizvolle Klang der Theorbe.

Nach dem schönen Konzert gab es Beifall von allen für alle: die Freude über die gemeinsame Leistung, der Dank an alle Mitwirkenden zum Lobe Gottes schafft sich Raum in "standing ovations".
Deo gratias!

Das Programmheft zum Festkonzert (mit allen Informationen und Texten) können Sie hier herunterladen:

Neues aus dem Kindergarten
St. Nikolaus

Liebe Gemeindemitglieder!
Wie Sie sicher mitbekommen haben, wurde das Gemeindehaus St. Peter und Paul mit noch mehr Kinderlachen gefüllt.
Die Krippe hat im September ihre Pforten geöffnet. Krippe bedeutet, dass Kinder unter 3 Jahren außerhalb der Familie betreut werden. Dies kann aufgrund der Berufstätigkeit der Eltern notwendig sein oder Familien wünschen die Förderung ihres Nachwuchses unter gleichaltrigen Kindern, um zum Beispiel die Sprache zu erlernen, wenn in der Familie eine andere Muttersprache dominiert.

Die Krippe befindet sich seit September also im ersten Obergeschoß des Gemeindehauses auf der gleichen Ebene des Bischof-Sproll-Saales.
Aber waren das nicht die Räumlichkeiten des ausquartierten Kindergartens St. Nikolaus?
Genau. Die Gruppe aus der Schwibbogengasse wurde kurzfristig nochmals in einer „Notunterkunft“ untergebracht.

Der bisherige Turnraum der Einrichtung wurde wohnlich gerichtet und dekoriert. Die Möbel und Spielsachen wurden zwei Stockwerke in die Tiefe getragen und aus dem „Ministrantengruppenraum“ wurde ein Kleingruppenraum für die Nikoläuse.

Die Erzieherinnen sind dankbar, dass die Kinder zusammen unter einem Dach bleiben dürfen.
Bis zum letzten Umzug in die Kindertagesstätte in der Schwibbogengasse (Richtfest am 06.11.14) voraussichtlich im Sommer 2015 werden die Nikoläuse-Kellermäuse sich im Fundament des Gemeindehauses wohlfühlen.
Auf diesem Wege, möchten wir Erzieherinnen uns bei den Ministranten, Familie Gunia, unserem flexiblen Reinigungsehepaar und den vielen tollen Begegnungen im Gemeindehaus bedanken.
Im Namen des Kindergartens St. Peter und Paul/St. Nikolaus
Sandra Klein

Sommerfest "Chor am Deutschordensmünster"

Der Chor am Deutschordensmünster lud anlässlich seines 150-jährigen Bestehens am 22. Juli ab 18 Uhr befreundete Chöre zu einem großen Sommerfest in den botanischen Obstgarten ein. Dieser Einladung waren rund 120 Sängerinnen und Sänger aus dem Chor am Deutschordensmünster, dem Bachchor Kilianskirche, dem Augustinuschor und dem Chor von St. Dionysius Neckarsulm gefolgt. Nach der Begrüßung durch Margret Kleinschroth, der Vorsitzenden des Chores am Deutschordensmünster, wurde gegessen und getrunken. Man überreichte Gastgeschenke und tauschte sich in lockerer Runde aus. Es gab kleinere und größere Beiträge von Chorsängerinnen und Chorsängern. Besonders erwähnt sei Ursel Brenner vom Bachchor, die mit den Chören Volkstänze einstudierte - ein großer Spaß für alle! Das Wetter, das vormittags noch sehr nass daher gekommen war, wurde nachmittags und abends angenehm warm und trocken. Viele fleißige Hände aus dem Jubelchor hatten alles liebevoll und mit großer Sorgfalt vorbereitet, so dass jeder Gast sich wohl fühlen konnte. Alle Fäden der Vorbereitung und Organisation lagen in Händen von Margret Kleinschroth. Das Ambiente des botanischen Obstgartens gefiel und begeisterte alle. Mit dem Sommerfest ging der Chor in die Sommerpause. (Michael Saum)

Der Chor tanzt!

"Gelebte Ökumene in der Musik -
Bach-Chor und Chor am Deutschordensmünster"

Lothar Heinle in der Heilbronner Stimme vom 7.7.2014

HEILBRONN

1864 wird in Heilbronn eine Musikkommission ernannt. Man wählt den böhmischen Singkranz-Dirigenten Ernst Maschek zum städtischen Musikdirektor. Im gleichen Jahr gründet sich ganz nebenbei ein Chor an der katholischen Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul. Die Gründungsmitglieder dürften wohl kaum geahnt haben, dass es einmal ein 150-jähriges Jubiläum in gelebter musikalischer Ökumene geben würde: Unter der Leitung von Münsterkantor Michael Saum gestalten der Chor am Deutschordensmünster und der Bach-Chor der Kilianskirche gemeinsam eine Stunde der Kirchenmusik mit Joseph Haydns Großer Orgelsolomesse in Es ,,Missa in honorem Beatissimae Virginis Mariae".

ZUVERSICHT

Nach dem ebenfalls gemeinsam gestalteten Festgottesdienst am Sonntag davor im Deutschordensmünster ist diese Messe letztlich auch ein passendes Werk ftir die Kilianskirche, denn die Angesprochene genießt hier als Zentralfigur im Seyfer-Schnitzaltar immer noch Heimrecht. Frohe Zuversicht und gläubiger Optimismus sprühen aus Haydns Messe. Entsprechend zielgerichtet lenkt Michael Saum federnde Rhythmen und Tempowechsel, gibt aber auch Raum zu lyrischer Enffaltung.
Willig folgt ihm das schön intonierende Heilbronner Kantatenensemble (sehr passend: drohende Englischhorn-Akzente beim,,Miserere"!), die hervorstechenden Orgelsoli im ,,Kyrie" und ,,Benedictus" übernimmt Andreas Benz am Orgelpositiv mit viel Liebe zu rokokohaft kleingliedrigen Motiven.

MACHTVOLL

Die vereinten Chöre wirken wie aus einem Guss und gestalten vor allem die ausdrucksintensiven Teile ,,Gloria" und Credo" teils mit überbordender Seelenfröhlichkeit, teils mit düsterer Dichte (eng
geführter Männereinsatz im,,Crucifixus"). Rhythmisch heikel ist das intensiv verzahnte,,Sanctus", dessen musikalische Größe sich trotzdem machtvoll ausbreitet. Angelika Lenter (Sopran) und Sigrun Bornträger (Alt) liefern vor allem im ,,Christe eleison" und ,,Benedictus" melodisch weit schwingende Linien mit emphatischem Tiefgang. Peter Schaufelberger (Tenor) pflegt im ,,Et incarnatus est" auf klanglich ansprechende Weise die altväterlich-nasale Grandezza vergangener Sängertugenden, während Tommaso Hahn (Bass) mit stabil-sonorer Stimme leider nur kurze Einsätze hat. Zu Recht viel Beifall!

Fotos: Roland Kleinschroth


Fronleichnam 2014 ...

... wurde wieder mit der Heiligen Messe im Pfühlpark begonnen. Anschließend führte die Prozession über zwei Stationen zur Kirche St. Augustinus.
Die Gemeinden St. Augustinus, St. Peter und Paul feierten zusammen mit den muttersprachlichen Gemeinden der Spanier, Kroaten und Chaldäer.

Den ersten Altar auf dem Prozessionsweg gestalteten die Teams der Erstkommunionvorbereitung. In der Betrachtung wurden die Themen der Erstkommuniongottesdienste "Mit Jesus an einem Tisch" und "Verbunden mit Jesus" aufgegriffen.

Den zweiten Altar gestalteten auch in diesem Jahr die Pfadfinder. Sie griffen das Leitwort des Katholikentages auf: "Mit Christus Brücken bauen".
Ihr Motiv war eine Brücke, die aus zwei gegensätzlichen Hälften bestand. Diese Hälften standen für das "geordnete" Leben der Erwachsenen und das nicht so stabile, etwas chaotische Wesen der jungen Menschen. Die Brückenteile sind nicht verbunden - so, wie es oft im Leben zwischen den Generationen Brüche gibt.

Dann wird der Altar, auf dem die Monstranz mit dem Allerheiligsten Platz gefunden hat, zwischen die Brückenteile gebracht.


"Mit Christus Brücken bauen": ER verbindet!

Feierlicher Abschluss in der Kirche St. Augustinus - mit eucharistischem Segen und dem "Te deum laudamus" (Großer Gott, wir loben dich) in den Sprachen aller Mitfeiernden.

Via Sancti Martini - Martinusweg

2005 hat der Europarat den Martinusweg („Via Sancti Martini“), der die Geburtsstadt des Hl. Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege in Tours in Frankreich verbindet, in die Liste der Kulturwege aufgenommen. Martinuswege gibt es mittlerweile in Frankreich, Italien, Slowakei und Tschechien. Bischof Dr. Gebhard Fürst hat diese Idee aufgegriffen und den Martinusweg auch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die unter dem Patrozinium des Hl. Martin steht, ausgewiesen.

Kirchen am Martinusweg sollen nun mit einer Tafel auf den Martinusweg hinweisen. Bischof Dr. Gebhard Fürst hat Vertreter dieser Gemeinden eingeladen, in einem Gottesdienst im Rottenburger Dom diese Tafeln zu empfangen.

Bischof Dr. Gebhard Fürst segnet die Tafeln mit der Aufschrift "Via Sancti Martini"

Nach dem Gottesdienst wird die erste Tafel vom Bischof links des Hauptportals am Dom zu Rottenburg angebracht.

Für die Gemeinde St. Peter und Paul waren die 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Frau Ingrid Bender, sowie Diakon Carsten Wriedt in Rottenburg. Über die Anbringung der Tafel an unserer Kirche im Zusammenhang mit einem Gottesdienst werden wir die Gemeinde informieren.

Informationen über den Martinusweg:
http://www.martinuswege.de/

Kindergarten St. Georg
Eröffnung und Segnung

Mit einem fröhlichen Straßenfest bei verwöhnend strahlender Sonne feierte der Kindergarten St. Georg nach langem Umbau seine Eröffnung und Segnung am 31. Mai 2014.

Der frisch in das Amt gewählte Oberbürgermeister Harry Mergel würdigt die gute Zusammenarbeit von Kirche und Stadt, um den Kindern so früh wie möglich eine gute Bildung und Förderung auf ihrem Lebensweg mitzugeben.

Mit munteren Liedern und Tänzen gestalten die Kinder das Fest.

Architekt Andreas Fuchs bedankt sich bei allen Firmen und Mitarbeitern, dass dieses Umbau- und Renovierungswerk gelingen konnte.
Anschließend überreicht er den "goldenen Schlüssel" an die Kindergartenleiterin Frau Renate Stammer.

Dekan Siegbert Denk, zugleich Administrator der Pfarrei St. Peter und Paul, segnet die Räume - da kommen alle Kinder gern mit.
Der für die pastorale Betreuung zuständige Diakon Carsten Wriedt ging in seiner Ansprache vom Evangelium aus, wie Jesus die Kinder zu sich ruft, ihnen die Hände auflegt und sie segnet. Diese Liebe Jesu zu den Kindern soll im Kindergarten St. Georg für alle Kinder erfahrbar sein. Es werden Kinder aller Nationen, Kulturen und Religionen hier zusammentreffen: sie und ihre Familien sollen ohne Unterschied Wertschätzung, Liebe und Geborgenheit finden.

Hungrig lauerte der kleine Drache den Gästen auf: Spenden für die Arbeit im Kindergarten sind immer willkommen.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Eltern, die mit herzhaften und süßen Speisen, warmen und kalten Getränken für Stärkung sorgten.

50 Jahre
spanische Mission in Heilbronn
"San Juan Evangelista"

Am Wochenende 17./18. Mai 2014 wurde gefeiert: 50 Jahre gibt es die spanische Mission in Heilbronn, heute die "Gemeinde für Katholiken anderer Muttersprache San Juan Evangelista" in Seelsorgeeinheit mit der Gemeinde St. Peter und Paul.

Diese beiden fröhlichen Damen stehen stellvertretend für die Frauen der spanischen Gemeinde, die als Rückgrat des gemeindlichen Lebens gewürdigt wurden.

Don Rudesindo Olmos - Varela, Pfarrer und Pianist der Gemeinde greift in die Tasten, um das Fest zu gestalten.

Diakon Carsten Wriedt

Zusammen mit Diakon Carsten Wriedt von der Gemeinde St. Peter und Paul erklingen Werke von Beethoven und einem unbekannten spanischen Meister: Zeichen der Verbindung der Kulturen!

Die spanischen Tänzerinnen bringen Temperament und Können auf die Bühne; so lebt die spanische Kultur in unserem bescheidenen Gemeindesaal.

Am Sonntag, dem 18. Mai, wurde zur traditionellen Zeit der spanischen Gemeinde (16.00 Uhr St. Peter und Paul) der festliche Jubiläumsgottesdienst gefeiert.

v.l.: Vikar Kilian Krug, Dekan Siegbert Denk, Diakon Carsten Wriedt, Don Rudesindo Olmos - Varela, Antonio Calderon, Monsignore Wolfgang Westenfeld, Pfarrer Dr. Josef Ambasseril

Die gute Gemeinschaft des Gottesdienstes wurde anschließend bei Kaffee und Kuchen in munteren Gesprächen fortgesetzt.

Gottes Segen + sei allezeit mit der spanischen Gemeinde!



Für die Fotos danke ich herzlich Felix Rodriguez von der spanischen Gemeinde.


Dekanatsmaiandacht Höchstberg
am 4. Mai 2014

Dekan Siegbert Denk begrüßt den Ehrengast: den Erzbischof von Berlin, Rainer Maria Kardinal Woelki.

v.l.: Sr. Ursula (Höchstberg), Kardinal Woelki (Berlin), Dekan Siegbert Denk (Neckarsulm), stellv. Dekan Michael Donnerbauer (Lauffen), Pfr. Heinrich Weikart (Gundelsheim), Pfr. Hermann Maier (Neckarsulm), Diakon Carsten Wriedt (Heilbronn)

Singend und betend zieht die große Gemeinde vom Marienbrunnen in der Ortsmitte zur Wallfahrtskirche "Unsere liebe Frau im Nussbaum".

mehr Informationen über die Kirche: http://hoechstberg.karibu-webdesign.de/index.php?seite=4.1

Wohl dem, der in der ersten Prozessionsgruppe einziehen konnte: die Kirche fasst nicht alle Gläubigen, Ton und Bild werden aber auf den Vorplatz der Kirche übertragen.


Kardinal Woelki geht in seiner Ansprache von einem Gedicht Novalis' aus:

Ich sehe dich in tausend Bildern,
Maria, lieblich ausgedrückt,
Doch keins von allen kann dich schildern,
Wie meine Seele dich erblickt.

Ich weiß nur, dass der Welt Getümmel
Seitdem mir wie ein Traum verweht
Und ein unnennbar süßer Himmel
Mir ewig im Gemüte steht.

Freiherr Georg Philipp Friedrich Leopold von Hardenberg, NOVALIS, 1772 - 1801

Eines dieser "tausend Bilder ist in Höchstberg: unsere liebe Frau im Nussbaum. Mariens herausragende Bedeutung ist ihre leibliche Aufnahme in den Himmel. Wenn Christus der Schlüssel zum Himmel ist, dann ist Maria der "Zweitschlüssel". Mit dieser humorvollen Bezeichnung begründet Kardinal Woelki das Feiern der Maiandachten und die Verehrung Mariens. Er betont, dass Christus lebt und auch Maria lebt, so dass sich von daher ein lebendiger Glaube entfaltet, um den Problemen und Herausforderungen dieser Welt zu begegnen. Besonders geht der Erzbischof auf die "Sterbehilfe" ein, die er, so wie sie von vielen gefordert wird, als Tötung auf Verlangen bezeichnet. Allerdings, so formuliert er, brauchen wir eine Sterbehilfe. Aber für Christen heißt dies: Sterbende begleiten, sich vor diesem Lebensabschnitt nicht drücken. Denn Christus ist uns vorausgegangen - durch den Tod in das Leben. IHN, den lebendigen, den auferstandenen Christus feiern wir.

Die Andacht schließt mit der Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten und dem eucharistischen Segen.

"Segne du Maria" ist das gemeinsame Lied zum Auszug.

Spatenstich für den Neubau Kindergarten St. Nikolaus

Am 27. März 2014 ist es soweit: nach dem Abriss des vorigen Gebäudes wird die Umsetzung der Planungen für den Neubau des Kindergartens St. Nikolaus begonnen. Mit einem symbolischen "Spatenstich" setzen Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, Pfarrer Markus Pfeiffer von der Gesamtkirchengemeinde, die Architektin Cornelia Schüle und Kinder des Kindergartens den Startpunkt für alle Bauarbeiten.

Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach spricht gut gelaunt mit und für die Kinder. Natürlich auch für die Erwachsenen erläutert er das gemeinsame Engagement von Stadt (Stadtsiedlung GmbH) und Kirche, um Kindern auf dem Weg ins Leben zu helfen und junge Familien zu entlasten; durch eine gute Versorgung ihrer Kleinen in hochwertigen Kindertageseinrichtungen.

Für die Gesamtkirchengemeinde Heilbronn spricht Pfarrer Markus Pfeiffer. Er bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Heilbronn und wünscht dem Projekt St. Nikolaus allzeit gutes Gelingen, eine unfallfreie Baustelle und pünktliche Fertigstellung (geplant: September 2015) durch Gottes Hilfe und Segen.

Alles ist vorbereitet, Helme und Spaten in den Farben der Stadt Heilbronn geschmückt, die Kinder erwarten gespannt und sehr geduldig ihren "Auftritt" als Bauarbeiter, den sie bravourös meistern.

Winkend und ein fröhliches Danklied singend verabschieden sich Kinder und Gäste.

Die Stadtsiedlung als Bauherr (vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Robert an der Brügge) lud noch zu einem Imbiss ein - bei dieser Gelegenheit konnten weitere Informationen und Gedanken über das Projekt ausgetauscht werden.

Wir werden hier berichten, wie das Unternehmen "St. Nikolaus" weitergeht - Gottes Segen begleite alle, die hier mitwirken!