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Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul Heilbronn
» HomeAktuelles/GottesdienstzeitenGalerie / FotoalbumEreignisse 2015
Peter Koos
* 19. Dezember 1953 + 29. Dezember 2015


Kirchengemeinderat Peter Koos ist ins ewige Weihnachten eingegangen

Mitten aus vielfacher Verantwortung ist Herr Peter Koos nach schwerem Kranksein in die Ewigkeit des guten Gottes eingegangen. Die Deutschordensgemeinde St. Peter und Paul trauert mit seinen Kindern, seinen Angehörigen und Freunden, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seiner Firma und allen, die ihn schätzten.
Herr Koos gehörte fest zur Gottesdienstgemeinde. Er prägte die Gemeinde mit seinem Gebet und seinem freundlichen und zuvorkommenden Wesen mit. Seinen Sachverstand und seine christliche Hoffnung brachte er mehrere Jahre auch im Kirchengemeinderat ein. Dafür sind wir sehr dankbar.

Das Requiem im Deutschordensmünster feiern wir am Montag, den 4. Januar 2016, um 11.30 Uhr. Die Beisetzung auf dem Hauptfriedhof ist um 13.00 Uhr.

Pfarrer Roland Rossnagel

Aussendung der Sternsinger im Gottesdienst am "Fest der Heiligen Familie"



Kaum jemand ahnt die Mühen und dramatischen Momente, bis so ein Weihnachtsbaum steht. Nun strahlt sein Glanz im Chorraum zu den Gottesdiensten!

Der "Chor am Deutschordensmünster" und das "Heilbronner Kantatenensemble" musizieren unter der Leitung von KMD Michael Saum im festlichen Hochamt am Weihnachtstag.


Am 16. Dezember 2015 wurde die seit September neueröffnete Kindertagesstätte St. Nikolaus nach einer längeren Pause wieder eröffnet. Das kleine, verfallene Haus ist verschwunden, jetzt breitet sich die KiTa über mehrere Stockwerke in wunderschönen, hellen Räumen aus.
Oberbürgermeister Mergel und der Geschäftführer der Stadtsiedlung Heilbronn, Robert an der Brügge legen das Entstehen dieses großen Projekts dar und freuen sich über die gute Zusammenarbeit von Stadt Heilbronn und katholischer Gesamtkirchengemeinde.
Anschließend geschieht das Wichtigste: Pfarrer Roland Rossnagel segnet die Räume.

Das gab es in Roland Rossnagels Kindergarten noch nicht: einen Leuchtkasten mit transparenten Bauklötzen! Da muss man doch gleich einmal probieren ...


RORATE - Messen in der adventlichen Zeit


Die erste RORATE - Messe wurde von der "Schola gregoriana" gestaltet. Der Mesner hat den Aufgang bestens vorbereitet.


Die Verkündigung des Evangeliums unter den erschwerten Bedingungen des Kerzenlichtes. Gute Vorbereitung, ein scharfes Auge und das Training zahlreicher Osternächte lassen das Vortragen gelingen.


... und wer jetzt Lust bekommen hat, mitzufeiern: Dienstags früh um sechs Uhr in St. Peter und Paul (oder Donnerstags, 18.30 Uhr in Maria Immaculata).

Chor am Deutschordensmünster

"Caecilienfeier" am 21. November 2015


Der Chor am Deutschordensmünster ehrte auf seiner diesjähigen Cäcilienfeier am Samstag, 21. November im Bischof-Sproll-Saal des Gemeindehauses St. Peter und Paul langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Chor. Ulrike Littwin-Schneiderhan, Reinhard Keinert und Anne-Marie Köppen erhielten aus der Hand von Pfarrer Roland Rossnagel die Urkunden des Diözesancäcilienverbandes und Chorvorsitzende Margret Kleinschroth überreichte dazu jeweils ein Präsent. Neu in den Chor aufgenommen wurde Maria Weisser.

Der Abend wurde musikalisch gestaltet von Vivien Schwarz, 2. Bundessiegerin von „Jugend musiziert“ im Fach Querflöte. Sie musizierte zusammen mit Michael Saum (Klavier) Sätze aus der „Orchestersuite D-Dur“ von Bach („Polonaise“ und „Badinerie“ u.a.) und einen Konzertwalzer von Popp über Themen aus „La Traviata“ von Verdi.




Chorvorsitzende Margret Kleinschroth


Stimmbildnerin Rahel Lichdi sang aus der Operette „Paganini“ von Lehár das Walzerlied „Liebe, du Himmel auf Erden“, aus dem Musical „Chicago“ von Kander die Nummer „Roxie“ und von Benes den Schlager „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn“, ebenfalls am Flügel begleitet von Michael Saum.

Zu Beginn der Cäcilienfeier konnten sich die Chormitglieder, Ehemalige und geladene Gäste an einem köstlichen Buffet laben.

Vernissage der Ausstellung Arthur J. Elsers:

"Farbrhapsodie"

Pfarrer Roland Rossnagel begrüßt die große Schar Kunstinteressierter im Gemeindehaus St. Peter und Paul zur Vernissage am 20. November 2015.
In seinen Worten geht er auf das "Ikonenhafte" in vielen Bildern Elsers ein und macht deutlich, dass wir nicht einem Missverständnis erliegen dürfen: denn die Ikone selbst wird nicht angebetet. Sie wird verehrt, weil sie uns ein Wegweiser in der Anbetung sein kann, gewissermaßen eine Tür zur Herrlichkeit. In dieser Weise haben die Ikonen ihren Platz im Glaubensleben aller Christen.
So können auch manche Werke Arthur Elsers in dieser Weise den Betrachter anregen, über den Glauben nachzudenken und ein wenig von der Farbigkeit, Schönheit und Pracht der himmlischen Fülle zu ahnen.

Peter Seitz, langjähriger Dekanatsreferent und jetzt für die kirchliche Präsenz auf der BUGA zuständig, ist als Kunstliebhaber mit dem Werk Elsers gut vertraut.
Er spricht über die intensive Farbigkeit der Bilder und weist auf die Verwendung von Blattgold hin, was den Künstler zu dem humorvollen Zwischenruf verleitet: "Echtgold". Dieses Material verleiht den Bildern einen besonderen Glanz.


Arthur Elser begnügt sich nicht mit dem Schönen. So setzt er sich künstlerisch mit der Frage von Flucht, Krieg und Frieden auseinander.



Immer wieder sehen wir den Gläubigen, den Christen Arthur Elser am Werk: seine Schutzmantelmadonna lädt zu Betrachtung und Gebet.


Die Ausstellung lädt bis Mitte Dezember zum Besuch ein: immer Sonntags, nach der 11.15 Uhr Messe.

"Eine Million Sterne"

Zum neunten Mal ruft Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zur Teilnahme an der Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ auf. Am 14. November 2015, dem bundesweiten Aktionstag, werden in ganz Deutschland öffentliche Plätze im Lichterglanz erstrahlen.

http://www.caritas-international.de/wasunsbewegt/caritasfuercaritas/einemillionsterne/


So sollte auch Heilbronn ein Ort der Lichter werden. Der kleine Deutschhof bot den Raum für die ersten wenigen Lichter, die schließlich doch zu einem leuchtenden Herzen zusammenwachsen sollten.
Der Regionalleiter der Caritas Heilbronn - Hohenlohe, Herr Schneider, bedankte sich bei allen, die zur Gestaltung dieses Nachmittags beitrugen.




Die Schirmherrin der Aktion, Frau Bürgermeisterin Christner, grüßte alle fleißigen Akteure und bedankte sich für das soziale Engagement.


In seinem geistlichen Impuls griff Dekan Denk das Anliegen der Caritaskampagne 2015 "Stadt - Land - Flucht" auf. Die Sorgen der Über- wie der Unterbevölkerung wurden im Gebet vor Gott gebracht, ergänzt um das aktuelle Fürbitten im Anliegen der Terroropfer von Frankreich. Schließlich vereinten sich alle Anwesenden im gemeinsamen Gebet des "Vater unser".



Allmählich beruhigt sich der Wind, der es zunächst fast aussichtslos machte, eine Kerze anzuzünden.

Scließlich waren es zwar nicht ganz eine Million Sterne, die in Heilbronn aufleuchteten, aber ein stimmungsvoller Abend wurde den Anwesenden im kleinen Deutschhof geschenkt.

60 Jahre KAB in St. Peter und Paul

Herr Gaub, langjähriger Vorsitzender der KAB St. Peter u. Paul, gratuliert Herrn Mayer

Mit einem festlichen Gottesdienst und einem gemütlichen Beisammensein feierte die KAB St. Peter und Paul ihr 60jähriges Bestehen.
Der Ehrenvorsitzende Reinhard Keinert überreichte ein Urkunde des Bundesvorstandes der Diözese und des Bezirks an Herrn Max Mayer, Gründungsmitglied der Ortsgruppe KAB in St. Peter und Paul. Er gratulierte der ganzen Gruppe zu ihrem langjährigen Bestehen und wünschte Gottes Segen für den weiteren Weg.

Probenwochenende des
Chores Crescendo am Deutschordensmünster auf dem Schönenberg bei Ellwangen

Das Wochenende Freitagnachmittag 6. November bis Sonntagnachmittag, 8. November nutzte unser Chor Crescendo für ein intensives Probenwochenende. Dazu war man mit zwei Privatfahrzeugen und einem Fahrzeug der Katholischen Erwachsenenbildung nach Ellwangen auf den Schönenberg gefahren. Die insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren im Bildungshaus der Diözese bestens untergebracht und versorgt – diese Tatsache sowie die herrliche Lage und Umgebung des Hauses trugen maßgeblich dazu bei, dass die Gemeinschaft weiter zusammenwuchs und in den insgesamt 7 Stunden Proben sehr viel erreicht werden konnte.

Unter der Leitung von Michael Saum wurde die Musik für den Willkommensgottesdienst für neu Zugezogene am Sonntag, 22. November um 11.15 Uhr vorbereitet, Stücke für den Advent eingeübt, vor allem aber Gospels und neue geistliche Lieder für die Feier der Osternacht erarbeitet, die 2016 erstmals vom Chor Crescendo gestaltet werden wird. Schließlich stand die Missa parvulorum Dei (lat. Messe der Kinder Gottes), eine Messe für Solosopran, Chor und Orchester, die im Jahr 1988 von Ralf Grössler komponiert wurde, auf dem Probenplan. Diese Messe wird am Sonntag, 23. Oktober 2016 in einem Konzert in der Reihe Magnificat um 17.30 Uhr im Deutschordensmünster aufgeführt werden.



Am Samstag nach dem Mittagessen fuhr der Chor auf den Hohenberg. Frau Mechthild Stegmaier erklärte in einer exzellenten Führung die Bilder- und Skulpturenwelt von Künstlerpfarrer Sieger Köder (1926-2015) am Pilgerhospiz (Jakobsweg), auf dem angrenzenden Friedhof und der Kirche. Köder war ab 1975 Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg.

Anschließend ging es hinunter ins benachbarte Rosenberg. In der Rosenberger Pfarrkirche erklärte der Sieger-Köder-Freund Gerhard Gaugler die Darstellungen und tiefe Symbolik der Altarbilder. Ihm gelang es auf berührende Weise, die Theologie des Malers mit uns Betrachtern zu entfalten und einige Impulse zum Glauben mit auf den Weg zu geben – alle waren tief beeindruckt. Alle waren sich einig: nächstes Jahr soll wieder ein intensives Probenwochenende stattfinden, am liebsten auf dem Schönenberg.


Requiem
für die Verstorbenen des letzten Jahres

In einem außerordentlichen Gottesdienst am Festtag Allerseelen um 19.00 Uhr im Deutschordensmünster St. Peter und Paul wurde ein Requiem für die insgesamt 104 Verstorbenen unserer Gemeinde des vergangenen Jahres gefeiert.

Auf Evangelium und Ansprache folgten als Fürbitten die Verlesung aller 104 Namen. Dazu brannte für jeden Heimgegangenen eine Kerze.

Nach dem Gottesdienst durften die Angehörigen "ihre" Kerze mitnehmen.


Katastrophenschutzübung

http://www.nfs-hn.de/?page_id=791

Von unserer Gemeinde hat Diakon Wriedt als Notfallseelsorger teilgenommen.


CHURCHNIGHT

Circa 50 junge Erwachsene beteiligten sich an der ersten Church Night in Heilbronn. Sie begann in der Nikolaikirche mit einem Rock Konzert. Es schlossen sich verschiedene Workshops an. Tau-Kreuze des heiligen Franziskus schnitzen, Licht-Fotos produzieren, Poet Poems und eigenkomponierte Psalmvertonung flossen in den Weggottesdienst zum Deutschordensmünster ein. Dort, in der mit vielen Kerzen beleuchteten ältesten Kirche Heilbronns, war der Abschluss mit meditativen Gesängen und Gebeten. Veranstaltet wurde die Churchnight von evangelischem Jugendpfarramt und katholischem Jugendreferats. Pfarrerin Christine Marschall, Jugendreferentin Jasmin Piontek und Pfarrer Roland Rossnagel hatten die Leitung.

Chor"frei"zeit in Schöntal

Vom 23. - 25. Oktober 2015 probten die Sängerinnen und Sänger des Chores am Deutschordensmünster Heilbronn unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Michael Saum im Bildungshaus Kloster Schöntal. Insgesamt 9 Stunden Probenarbeit wurden in mehrere Einheiten aufgeteilt. Parallel zu den Probenphasen erteilte Rahel Lichdi Stimmbildung in Kleingruppen und konnte so individuell auf stimmliche Erfordernisse eingehen. Zu Beginn hielt Michael Saum ein Referat zum Thema Magnificat anima mea Dominum - Meine Seele preist die Größe des Herrn. Das Thema wies auf das Magnificat von Carl Philipp Emanuel Bach hin, dem wohl berühmtesten Sohn Johann Sebastian Bachs, der Kantor an den 5 Hamburger Hauptkirchen war, darunter am Hamburger Michel. Sein Magnificat für Soli, Chor und Orchester wird der Chor anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Seifert-Orgel am Vorabend des 3. Advent 2016 im Deutschordensmünster aufführen. Am Sonntag um 9 Uhr gestaltete der Chor den Gottesdienst in der herrlichen Klosterkirche mit Werken von Grimm, Lotti, Mozart, Reger, Reulein und Schäfer. Pfarrer Roland Rossnagel aus Heilbronn zelebrierte die heilige Messe. Neben der Probenarbeit kam der Chor in den Genuss einer hervorragenden Führung durch das Kloster und wurde kulinarisch verwöhnt.
(Bericht der Heilbronner Stimme)

"nightfever" am 10. Oktober 2015

Zum "nightfever" waren dieses Mal besonders die Ministranten des Dekanats Heilbronn - Neckarsulm eingeladen. Ein großer Einzug!

Freundeskreis Frankfurter Straße

Über 40 Frauen und Kinder aus den Asylheimen in der Frankfurter Straße, der Austraße und Böckingen fanden sich am 10. Oktober zum 1. Frauen- und Kinderfrühstück im Gemeindehaus St. Peter und Paul ein.
Nachdem sich der Saal nach und nach gefüllt hatte, bat ich die Gäste bei meiner Begrüßung, die Tische mit den Helfern zu teilen, weil sonst dieses Treffen ja keinen Sinn hat. Die Übersetzung klappte auch, die Damen lachten und das Eis war gebrochen.
Da hatten die vielen Kinder die Spiel- und Malsachen schon entdeckt. Man spürte, wie schön es für die Kinder war, Platz zu haben. Die Kleinsten krabbelten quer durch den Saal und die Jungs spielten auf der Bühne. Die einen malten und eine Gruppe Mädchen tanzte. Es war eine schöne, entspannte Atmosphäre.
Das Essen war reichlich und so konnten wir nach zwei Stunden noch Brot, Kuchen, Käse usw. mitgeben, was uns ein strahlendes Dankeschön einbrachte und die Frage: Wann machen wir das wieder?
Monika Thunert

Erntedankfest am 3./4. Oktober 2015 in der Gemeinde St. Peter und Paul.
Hier der Erntedankaltar im Deutschordensmünster.



Eröffnungsveranstaltung für den Prozess "Kirche am Ort" mit Domkapitular Matthäus Karrer im Gemeindehaus St. Peter und Paul

Unter dem Leitwort "Brücken - von Mensch zu Mensch" versammelten sich ca. 130 Kirchengemeinderäte zum Vortrag von Domkapitular Matthäus Karrer und dem Austausch mit ihm, sowie dem stellvertrenden Dekan Pfarrer Roland Rossnagel und dem Dekanatsreferenten für den Prozess Florian Oehler.

Dekan Siegbert Denk begrüßte die Versammlung. Er stellte zum einen Florian Oehler, den Dekanatsreferenten für den Prozess "Kirche am Ort", sowie den neuen Dekanatsreferenten Michael Dieterle vor.

Florian Oehler hat Theologie studiert, diesen geistlichen Weg aber um Studieninhalte aus Wirtschaft und Management ergänzt. So spürte man in seinen Begüßungsworten den Schwung an, hier einen klaren Weg mit den Gläubigen zu organisieren: "Diese Initiative 'Kirche am Ort' ist ein strategischer Prozess".

Domkapitular Matthäus Karrer legte den Mitgliedern der Kirchengemeinderäte dar, mit welcher Grundeinstellung der Prozess Kirche am Ort angelegt ist: "Erst das Ziel, dann die Strukturen bzw. den Rahmen dafür entwickeln."
Was erwarten die Gläubigen von uns? Kirche muss für die Menschen da sein, ihnen die Begegnung mit Gott ermöglichen.
Die letzte KGR-Wahl wurde bewusst unter das mutige Motto gestellt: "Kirche verändert sich." Es muss eine Entwicklung auf allen Ebenen geben. Darum hat die Diözese in Stellen investiert, damit Menschen vor Ort - zusammen mit den Hauptberuflichen und vor allem den zahlreichen Ehrenamtlichen - einen Weg beginnen und begleiten.

Es gilt, die nicht-gemeindlichen Orte christlichen Handelns zu entdecken: Caritas, soziale Einrichtungen, Ordensgemeinschaften. Alle diese Stellen müssen mit der Kirche bzw. Gemeinde vernetzt werden, um eine gemeinsame Entwicklung zu gestalten. Ein gutes Beispiel dafür ist der Einsatz so vieler Menschen verschiedener Herkünfte für die Flüchtlinge. Die Vernetzung erfordert die Bereitschaft, das "Territorialprinzip" aufzulockern: christliche Aktivität darf nicht an der Gemeindegrenze Halt machen. Spielräume - insbesondere die ökumenischen - müssen gesucht und genutzt werden, um sich auf die Lebenswirklichkeit der Menschen einzulassen.

Die Vielfalt in unserer Diözese erfordert ein ortsbezogenes pastorales Handeln.
Grundlage aller wiederum ist, dass dieser Prozess ein geistlicher Weg ist, der die Sendung und Sakramentalität aus der Botschaft Jesu die Orte der Kirche zu Keimzellen des Heils werden lässt.
Mit den Haltungen des Vertrauens, des Lassens (auch des Loslassens), des Erwartens und der Wertschätzung können Christen ohne Berührungsängste auf alle Menschen zugehen. DK Karrer erinnerte daran, dass Paulus z.B. in Athen zu Heiden predigte, ihre Lebenswirklichkeit annahm und auf ihre Gottesverehrung einging (Apg 17,16ff).
Das zweite vatikanische Konzil fordert, eine Kirche von heute zu sein, die Beziehung schafft von Menschen zu Gott, die Gemeinschaft "communio" stiftet und ihren Auftrag als "ministratio", als Dienst annimmt.

Wie aber mit den oft leeren Kirchen umgehen? Damit umzugehen, erläuterte Matthäus Karrer im Bild des Gasthauses: dort gibt es regelmäßige Stammgäste, Menschen, die ein großes Fest feiern wollen und die Durchreisenden. Allen begegnet das Personal mit der gleichen Wertschätzung, die für uns heißt: missionarisch (wir sind zu diesen Menschen gesandt), diakonisch (wir dienen ihnen in ihren Bedürfnissen), dialogisch (wir nehmen sie wahr und kommen in Beziehung) und sakramental (die Begegnung wir zu einem Heilshandeln Gottes).
Zum Schluss brachte DK Karrer noch einen wichtigen Aspekt vor: es geht nicht darum, zu schauen, wo man "mehr" (bzw. noch mehr) tut, sondern die Möglichkeiten auslotet, "anders" zu handeln, manches auch aufzugeben, um Platz für Neues zu schaffen.

In der anschließenden Austauschrunde nahm DK Karrer viele Anregungen, Gedanken und Fragen mit, um sie in die weiteren diözesanen Beratungen einzubringen. Die Problematik "Wir möchten wieder einen Pfarrer" konnte er allerdings nicht lösen. Zu manchen Fragen musste er auch darauf hinweisen, dass Grundsatzfragen nicht in unserer Diözese entschieden werden.

Pfarrer Rossnagel hat die Gemeinden aufgerufen, sich diesem Prozess zu stellen und gern sowohl ihn, wie auch Florian Oehler in die Gemeinde zur Begleitung zu bitten.

Eine theologische Grundlage unseres Handelns ist die von der DBK herausgegebene Broschüre "Gemeinsam Kirche sein".

Info und Download: http://www.dbk-shop.de/de/deutsche-bischofskonferenz/die-deutschen-bischoefe/hirtenschreiben-und-erklaerungen/gemeinsam-kirche-sein-wort-deutschen-bischoefe-erneuerung-pastoral.html

Mit gemeinsamem Gebet und Gesang endete diese Veranstaltung bewusst an dem Ort, der das Leitwort gegeben hatte "Brücken - von Mensch zu Mensch", auf der Götzenturmbrücke.

Gebet

Jesus Christus, du bist unter uns.
Wir hören deine Stimme und vertrauen auf deine Gegenwart.
Auf dein Wort hin suchen wir neue Wege zu unseren Mitmenschen.
Wie wir sehnen auch sie sich nach Sinn und Glück.
Schenke uns deinen Geist.
Lass uns in den Herausforderungen unserer Zeit
der österlichen Hoffnung trauen,
die nichts fürchtet.
Zeige uns, was jetzt getan werden muss,
und gib uns die Kraft,
es mutig und beherzt zu tun.
Amen.



Elisabethenfrauen

Beim monatlichen Treffen der Elisabethenfrauen werden nicht nur die zu Besuchenden verteilt, sondern es wird auch für sie gebetet. Dieses Mal bekam die Zusammenkunft noch einen ganz besonderen Akzent. Aus dem Vorstand der Caritas-Konferenzen Deutschlands kam Frau Ursula Baier und ehrte Frau Elda Consalvo für 20 Jahre und Frau Sigrid Ganter für 10 Jahre treuen Dienst. In ihrer Dankesrede knüpfte sie an Papst Franziskus an, der für viele ein Beispiel der Glaubwürdigkeit der christlichen Botschaft sei. Auch die Besuche der Elisabethenfrauen seien ein beredtes Zeugnis.
Im Namen der Gemeinde danke ich den beiden Geehrten, aber auch allen anderen, die unsere älteren Gemeindemitglieder anlässlich ihres Geburtstags besuchen, von Herzen.
Pfarrer Roland Rossnagel


Patriarch Gregorius III. Laham besucht St. Dionysius in Neckarsulm

Hoher geistlicher Besuch im Dekanat: Seine Seligkeit Patriarch Gregorius III. Laham besuchte die Gläubigen unserer Region und feierte in der voll besetzten Kirche St. Dionysius die göttliche Liturgie. Weihbischof Dr. Johannes Kreidler begrüßte den hohen Gast und alle Gläubigen im Namen von Bischof Dr. Fürst.

In seiner Predigt beklagte der Patriarch das Schicksal der Menschen in Syrien. Wenn er selbst und seine Bischöfe auch dort aushielten, so wären doch viele Christen schon aus diesem Land, welches zu den Ursprungsländern des Glaubens gehört, geflüchtet. Christus wurde in Bethelehem geboren, das Christentum hat durch Paulus einen weiteren Ursprungsort in Damaskus. "Bewahren Sie ihren Glauben" rief er den zahlreichen syrischen Gläubigen zu. So schlimm alles ist, was uns Christen in Syrien widerfährt, es ist eine Schule des Glaubens. Auf diese Weise werden wir Christus immer ähnlicher.
In der früheren Zeit gab es unter König Assad große Freiheit auch für die Christen im Zusammenleben der verschiedenen Religionen. Z.B. bekam kein Moslem Probleme, wenn er zum Christentum konvertieren wollte.
Der Frieden im Nahen Osten muss von Christen und Muslime gemeinsam ausgehen. Im Gottesdienst wurde intensiv für den Frieden gebetet und mit einer besonderen Geste - "Sprechen Sie sich zu: Ich liebe dich!" - die Gemeinschaft miteinander durch Christus vertieft.
Drei Dinge sind Patriarch Gregorius wichtig:
1. Die in Deutschland lebenden Syrer sollen ihren Heimatpfarrern ihre Adresse hinterlegen.
2. Die europäische Kirche muss mit einer einzigen Stimme zum Friedensprozess in Syrien Stellung beziehen.
3. Es braucht Begegnung mit dem Islam, nicht nur Dialog. Beim Dialog sind es immer noch zwei verschiedene Positionen.

Die Flüchtlingsarbeit muss in diesen Tagen die Hauptaufgabe einer deutschen Gemeinde sein. Inclusion, nicht Exclusion!

Dekan Siegbert Denk war berührt und beglückt über diesen außerordentlichen Besuch. In seinen Dankesworten nannte er vergnügt Neckarsulm das "Rom des Unterlandes" und schlussfolgerte daraus, das dann St. Dionysius der Petersdom des Unterlandes ist.

Nach der festlichen Liturgie war im Gemeindehaus St. Paulus bei Speis und Trank die Gelegenheit zur Begegnung mit dem Patriarchen und untereinander.

Info:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_III._Laham

http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/ich-muss-bleiben-patriarch-gregorius-iii-harrt-in-syrien-aus

Sommerlager der Pfadfinder 2015

Dieses Jahr hat es uns ins in den Schwäbischen Wald in die Nähe der Limesstadt Welzheim gezogen. Dort begann unser Lager am Donnerstag, den 30. Juli und endete voller toller Erfahrungen am 13. August. Mit rund 25 Teilnehmer, im Alter von 9-30+, begannen wir die ersten Tage auf dem Lager mit dem Aufbau.

Nachdem alle mögliche Arten von Zelten standen, in denen 2 Wochen geschlafen wird, ging es in den Wald um das Bauholz zu holen. Daraus wurden unter anderem Essensbänke und Bannermast, natürlich auf traditionelle Art, gebaut. Nachdem unser neues kleines Zuhause errichtet war, gab es von Tag zu Tag verschiedene Aktivitäten, wie beispielsweise: Geländespiele im Wald, Tageswanderungen und Mottotage mit lustigen und spannenden Spielen. Ein ganz besonderer Tag war der Workshoptag am Sonntagvormittag, 9. August, an dem wir Flöten aus Bambus herstellten, Gitarrenunterricht anboten und Halstuchknoten selber machten. Einer der interessantesten Workshops war das Brotbacken. Beginned vom Korn, das aus dem Weizen gedroschen werden musste, übers Mahlen, bis hin zum Backen.

Am Nachmittag bekamen wir Besuch von unserem Pfarrer Rossnagel. Am selbstgebauten Altar, geschmückt mit Wiesenblümen fand unter freiem Himmel der Gottesdienst statt, wo schließlich auch das von uns selbst gebackene Brot zu Gebrauch kam. Nach einem gemeinsamem Abendbrot verließ uns der Pfarrer wieder und unsere abendliche Lagerfeuerrunde mit Gitarrenmusik ließ wie jeden Abend einen wunderschönen Zeltlagertag ausklingen.
Cornelia Mainka


Freundeskreis "Frankfurter Straße"
feiert gemeinsam Gottesdienst in der Kilianskirche
am 12. Juli 2015

Kiliansgemeinde und Münstergemeinde Hand in Hand /
Begrüßung der „Neuankömmlinge“ in der Kilianskirche


Jetzt hat die Flüchtlingswelle auch das Heilbronner Zentrum erreicht. In einem Haus in der Frankfurter Straße schuf die Stadt Unterkunft für sieben Familien mit zwölf Kindern, insgesamt 36 Menschen. Ein neu gegründeter Freundeskreis der evangelischen Kiliansgemeinde und der katholischen Münstergemeinde St. Peter und Paul will sich um die Menschen kümmern.
„Die Neuankömmlinge in unserer Gemeinde“, so Hannes Finkbeiner, Vor- sitzender der Kiliansgermeinde, wurden mit einem Gottesdienst in Heilbronns ältester Kirche begrüßt. Dort prophezeite Prälat Harald Stumpf: „Die Flüchtlinge werden ein Segen sein für unsere Stadt und unser Land.“ Sie seien keine Bedrohung, sondern sie böten eine Chance: „Wir wollen einander begegnen, aufeinander hören, miteinander ins Gespräch kommen und einander helfen.“
Den Worten sollen Taten folgen. Die Initiatoren des „Freundeskreises Frank- furter Straße“ sind gerade dabei, sich einen Überblick zu verschaffen. „Es ist zwar für ein Dach über dem Kopf gesorgt, aber sonst fehlt es an allen Ecken und Enden“, das hat Kirchengemeinderat Karl-Heinz Fromm bei einem Besuch vor Ort festgestellt.
Zusammen mit seiner katholischen Amtskollegin Monika Thunert sah er, dass es vor allem für die Kinder sehr schwierige Umstände sind: keine Spielmöglichkeiten, keine Betreuung, sehr beengte Räumlichkeiten. Den Erwachsenen geht es vor allem darum, schnell Arbeit zu finden und schnell Deutsch zu lernen.
„Jeder von uns kann irgendwie helfen, das kann auch nur eine Spielsachen-Spende für die Kinder sein“, so Fromm und Thunert. Kilianspfarrer Hans-Jörg Eiding appelliert: „Helfen Sie den Flüchtlingen, ihre schreckli- chen Schicksale hinter sich zu lassen!“

Der Freundeskreis, der „ökumenisches Neuland“ betreten hat und offen ist für jedermann, sucht jetzt vor allem noch weitere Ehrenamtliche, die den Flüchtlingen von Mensch zu Mensch gegenübertreten wollen. Grundidee ist es, durch ein Angebot an Aktivitäten die Fähigkeiten der „Neubürger“ zu entwickeln, z. B. Sprachkenntnisse, aber auch gegenseitig kulturelle Unterschiede kennenzulernen.

Deshalb der Aufruf: Wer sich vorstellen kann, bei einem Frauen-Treff oder einem Männer-Treff, bei einem Deutsch-Gesprächskreis, bei einem gemeinsamen Singkreis, einem Kinder-Spielkreis oder einem Radlertreff mitzumachen, möge sich bitte melden bei Karl-Heinz Fromm (Tel. 68331) oder Pfarrer Roland Rossnagel (Tel. 93410) vom Deutschordensmünster St. Peter und Paul.

Segnung eines neuen Altars
im Seniorenzentrum St. Elisabeth

Im Seniorenzentrum St. Elisabeth wird die wöchentliche Hl. Messe von vielen Bewohnern und manchen Angehörigen, sowie Gläubigen aus der Nachbarschaft besucht.
Die Hauskapelle ist dafür viel zu klein, so dass seit einiger Zeit ein großer Gemeinschaftsraum für den Gottesdienst genutzt wird. Dafür braucht es einen Altar, der nun - frisch gefertigt - gesegnet und ein erstes Mal in Gebrauch genommen wird.

Zu Beginn des Gottesdienstes betet Pfarrer Roland Rossnagel um den Segen Gottes und besprengt anschließend den Altar mit geweihtem Wasser
Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit ist, dass dieser Altar von Insassen der Justizvollzugsanstalt Heilbronn - in vorbildlich hochwertiger Schreinerkunst - gefertigt wurde. In den Fürbitten gedachte Pfr. Rossnagel dieser Menschen und aller Mitarbeiter der JVA.


Nach der Segnung wird der Altar mit einer Decke, Kerzen und Kreuz, dem Messbuch, sowie dem Kelch und der Hostienschale bereitet, um die erste Heilige Messe an diesem Tisch zu feiern.



Immer wieder ist unser Deutschordensmünster St. Peter und Paul der Ort für übergemeindliche Anlässe, für die ein repräsentativer, zentraler Kirchenraum wichtig ist.
So wurde am Mittwoch, den 8. Juli 2015, im Rahmen eines ökumenischen Abendgebets, die neue Leiterin des "Arbeitskreis Leben e.V.", Frau Birgit Bronner, in ihr Amt aufgenommen.
Diesen Gottesdienst begleiteten Dekan Siegbert Denk (rk) und Dekan Otto Friedrich (ev).

Ehrenamtliche Mitarbeiter des AKL brachten in den Fürbitten vor Gott, was für die neue Leitung und die Suizidgefährdeten oder vom Suizid Betroffenen Menschen wichtig ist.


Mit dem Segen Gottes, in ökumenischer Verbundenheit von den Dekanen Friedrich und Denk gespendet, ging der Gottesdienst zu Ende.

Informationen über den Arbeitskreis Leben e.V.:
http://www.ak-leben.de/cms/front_content.php?idcat=110


FIRMUNG 2015

Bischof Dr. Gebhard Fürst spendete am 5. Juli 2015 in einem festlichen Gottesdienst 37 Jugendlichen das Sakrament der Firmung.

"Chor crescendo" gestaltete unter der Leitung von KMD Michael Saum den Gottesdienst mit Liedern zum Thema "Heiliger Geist".

In der Vorbereitung auf die Firmung war es uns wichtig, nicht allein davon zu sprechen, Gaben (des Heiligen Geistes) zu empfangen. Denn wir werden durch diese Gnade beauftragt und befähigt, Zeugnis zu geben.
So entstand die Idee, wie es das Ortsschild an der Straße tut, darauf zu verweisen, dass mit dem Verlassen der Kirche das Missionsgebiet beginnt - unser Auftrag, zu bekennen: dort, wo wir unseren Alltag leben (in der Familie, in der Schule, im Beruf ...).
Bischof Gebhard griff diese Idee in seiner Predigt auf und ermutigte die Jugendlichen zu einem Leben im Glauben.

Unsere Ministranten hatten viele Sonderaufgaben zu leisten, die ein Pontifikalamt einerseits und die Spendung der Firmung andererseits mit sich bringen: Dienst für den Bischof (Bereithalten von Stab und Mitra), für die Firmung das Reichen des Chrisamöls, Austeilen der Präsente an die Neugefirmten und ihre Paten und schließlich noch das Austeilen der Kommunionbildchen. Großes Lob und Danke für diesen Einsatz.
Aufgrund der besonders hohen Temperaturen an diesem Sommertag waren alle erleichtert, als sich der Auszug formieren konnte.

Der Einladung zum Stehempfang und der Begegnung, dem Gespräch mit Bischof Gebhard folgten nur wenige Neugefirmte. Die Atmosphäre war trotz der Hitze fröhlich entspannt.

Gern kam Bischof Gebhard ins Gespräch ...


... und ließ sich in Gruppenfotos hineinnehmen.

nightfever am 20. Juni 2015

Die musikalische Gestaltung übernahm die Firmband aus der SE Lauffen unter der Leitung von PR Raimund Probst.

... Beichtgelegenheit ...

... Anbetung ...


v.l.: stellv. Dekan Michael Donnerbauer, Dekan Siegbert Denk, Weihbischof Thomas Maria Renz, stellv. Dekan Roland Rossnagel


Vesper mit Einführung des stellvertretenden Dekans Roland Rossnagel
im Deutschordensmünster St. Peter und Paul
am 10. Juni 2015

Die derzeitigen und ausscheidenden Mitglieder des Dekanatsrates, sowie alle Mitbrüder im geistlichen Amt und die Gläubigen des Dekanats sind eingeladen, in einer Vesper die Einführung von Pfarrer Roland Rossnagel in das Amt des stellvertretenden Dekans betend mitzufeiern.
Erstaunlicherweise sieht unsere Diözese keinen Ritus für diese Amtsübernahme vor: nach der Wahl (13. Mai 2015) und dem Dekaneversprechen vor dem Diözesanbischof (2. Juni 2015) folgt in dieser Feier kein sichtbarer Amtsantritt.

In seiner Ansprache würdigt Weihbischof Thomas Maria Renz das Zusammenwirken von Laien und Geistlichen in unserer Kirche, welches durch das 2. Vatikanische Konzil ermöglicht wurde. Die Mitarbeit von Dekanatsräten ist ein unverzichtbarer Bestandteil des kirchlichen Lebens geworden. Das entscheidende Sakrament in der Berufungsgeschichte des Christen sei die Taufe: sie legt den Grund, sich für die Gemeinschaft um Christus zu engagieren.




Weihbischof Renz zitiert aus "DEKRET APOSTOLICAM ACTUOSITATEM ÜBER DAS LAIENAPOSTOLAT": 25. Bischöfe und Pfarrer sowie die übrigen Priester des Welt- und Ordensklerus mögen sich vor Augen halten, daß das Recht und die Pflicht zur Ausübung des Apostolates allen Gläubigen, Klerikern und Laien, gemeinsam ist und daß auch die Laien bei der Auferbauung der Kirche eine ihnen eigentümliche Aufgabe haben. Darum mögen sie brüderlich mit den Laien in der Kirche und für die Kirche arbeiten und diesen in ihrem apostolischen Wirken besondere Sorge schenken. 26. In den Diözesen sollen nach Möglichkeit beratende Gremien eingerichtet werden, die die apostolische Tätigkeit der Kirche im Bereich der Evangelisierung und Heiligung, im caritativen und sozialen Bereich und in anderen Bereichen bei entsprechender Zusammenarbeit von Klerikern und Ordensleuten mit den Laien unterstützen. Unbeschadet des je eigenen Charakters und der Autonomie der verschiedenen Vereinigungen und Werke der Laien werden diese Beratungskörper deren gegenseitiger Koordinierung dienen können. Solche Gremien sollten, soweit wie möglich, auch auf pfarrlicher, zwischenpfarrlicher und interdiözesaner Ebene, aber auch im nationalen und internationalen Bereich geschaffen werden.

Mit dem Dank für die Bereitschaft der aktuellen Mitglieder des Dekanatsrates, der Würdigung der Tätigkeit der ausscheidenen Räte und der Bitte um den Segen Gottes für das gemeinsame Wirken, insbesondere mit dem neuen stellv. Dekan Rossnagel, schließt Weihbischof seine Ansprache.

Nach der Ansprache folgt in der Vesper das "magnificat". Dazu werden Altar, der Klerus und die Gemeinde inzensiert.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt das Dekanat zum Stehempfang in das benachbarte Gemeindehaus von St. Peter und Paul ein.
Dekan Siegbert Denk begrüßt seinen Mitbruder Roland Rossnagel im Kreis der Dekane. Im weiteren Verlauf des Abends kann der Dekan Urkunden der Diözese an langjährige Mitglieder des Dekanatsrates überreichen.

Der stellv. Dekan Roland Rossnagel spricht über die besonderen Aufgaben, der sich die Kirche im Prozess "Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten" zu stellen hat. Es wird sein Schwerpunktbereich im Dekanat sein, diesen Prozess zu begleiten. Dabei ist sein Anliegen, diesen Weg zu einer geistlichen Entwicklung zu gestalten.

Der evangelische Dekan Georg Ottmar (Weinsberg) überbrachte ökumenische Grüße auch im Namen seines Dekanskollegen Otto Friedrich (Heilbronn).

Erster Bürgermeister Martin Diepgen hat aus seinem Arbeitszimmer einen guten Blick auf die kirchliche Landschaft Heilbronns. Mit seinem Geschenk, einer Ansicht des Rathauses von Heilbronn, soll Pfarrer Rossnagel bei seiner Tätigkeit die Möglichkeit bekommen, seinerseits das Rathaus im Blick haben zu können.

Fronleichnam

Die Gemeinden St. Peter und Paul und St. Augustinus feierten das Fronleichnamsfest auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der spanischen, kroatischen und chaldäischen Gemeinde. Im Jahr 2015 fand der Gottesdienst im kleinen Deutschhof statt. Die Prozession führte über die Stationen am Götzenturm und auf dem Kiliansplatz in das Deutschordensmünster.


Der Blumenteppich vor dem Altar zeigte in der Mitte Kelch und Hostie, an den Ecken Stationen des Lebens Jesu: Geburt, Wirken, Grab und Auferstehung.
Nach der Lesung in deutscher Sprache folgte das Evangelium vom Emmausgang entsprechend der bunt gemischten Gottesdienstgemeinde in deutsch, spanisch, kroatisch, aramäisch und französisch. Auch in den Fürbitten wurde die Sprachenvielfalt der Weltkirche erfahrbar.

Bei dem wunderbaren Wetter konnten viele Menschen den Gottesdienst im Freien mitfeiern. Das Liedheft für Gottesdienst und Prozession kam trotz verschiedener Poststreiks noch rechtzeitig an!

"Mit Jesus auf dem Weg" und "Weil Jesus mit uns geht": die Leitgedanken der Erstkommunionvorbereitung werden im Blumenteppich und der Geschichte der Emmausjünger vertieft.


Christsein, Glauben an das Mitgehen Jesu in der Stadt und für die Menschen in Heilbronn: was am Fronleichnamstag sichtbar wird, muss das Grundanliegen aller christlich - glaubenden Menschen sein. So bekommen der Glaube und das Kirchesein täglich neue Herausforderungen.

"Mit Jesus auf dem Weg": die Pfadfinder kosten die Weite des Kiliansplatzes für die Gestaltung ihrer Station aus.
Dabei arbeiten sie die Spannung unseres Alltags heraus: "Mit Jesus auf dem Weg ist alles super." Während dieser Aussage werden Mauern aufgebaut. Sie stehen für die Herausforderungen unserer Zeit: die Ausgrenzung der Flüchtlinge, die Bedrohung durch schwere Krankheit, Erdbeben und Arbeitslosigkeit.
In den Fürbitten wird Gott um Hilfe gebeten, Mauern auszuhalten und schließlich zu überwinden, denn: "Mit meinem Gott überspringe ich Mauern." (Psalm 18,30)


Die zahlreichen Ministranten gaben der Prozession durch die mitgeführten Banner und den stets gut wahrnehmbaren Weihrauch eine festlich - traditionelle Prägung.

Feierlicher Abschluss der Fronleichnamsprozession im Deutschordensmünster: noch einmal wird das Allerheiligste beräuchert, angebetet und die Gläubigen empfangen den eucharistischen Segen.


Nach dem Gottesdienst traf sich die Gemeinde bei Speis und Trank im Gemeindesaal des benachbarten Gemeindehauses von St. Peter und Paul und setzte die fröhliche Gemeinschaft fort.


Kinderkirche

Die "Kinderkirche" beginnt im Deutschordensmünster St. Peter und Paul gemeinsam mit allen, die den Gottesdienst feiern. Nach dem Tagesgebet zieht die Kinderschar in das benachbarte Gemeindehaus. Hier geht es kindgerecht weiter: biblische Lesung, Malen, Basteln, Singen ... viele Ideen haben Platz.

Am Pfingsfest wurde die Erzählung des Pfingstereignisses aus der Apostelgeschichte gelesen. Die Kinder durften anschließend ihre Vorstellung vom Heiligen Geist malen. Es enstanden ganz interessante Bilder und das Kinderkirchenteam staunte, wie gut die Kinder mit dem für uns oft schwierigen Thema des Heiligen Geistes umgingen.

Zum Schluss der Kinderkirche wird gemeinsam das Vaterunser gebetet. Den Segen empfangen wieder alle miteinander in St. Peter und Paul.

Mehr darüber: http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=9.3

Firmvorbereitung 2015

"Ein Bild von Jesus?"

Welches Bild haben oder suchen wir? Sehen wir dabei auf die Frage, wie mag der historische Jesus ausgesehen haben? Oder ist die Botschaft wichtiger: sehen bzw. erkennen wir Jesus dort, wo er Menschen verbindet und Frieden schafft? Und vieleicht die schwierigste Frage: können andere Menschen mir ansehen, dass ich von Jesus gesandt bin und somit mein Tun für andere Jesus erfahren lässt?

Zusammen mit dem bildenden Künstler Peter Klak sollte ein "Bild Jesu" entstehen, in dem diese vielen, verschiedenartigen Persektiven Platz haben.

Zunächst sollten viele Hände einen Grund bilden, aus dem das Kreuz Christi herauswächst. Die Farbe "grün" steht ganz bewusst für das Leben, das Christus uns schenkt.

Noch kann sich keiner vorstellen, dass aus ersten Farbklecksen und farbigen Händen etwas werden kann.

Dann wächst doch langsam das Kreuzmotiv heran. Zu den vielen Händen werden noch Bilder arrangiert: zum einen traditionelle Jesusdarstellungen, vor allem aber Bilder unterschiedlicher Lebenswirklichkeiten, in die Jesus seine Gegenwart verheißen hat.

Bilder von Flüchtlingen, Alkoholikern und Unfällen, aber auch eines jungen Liebespaares, einer glücklichen Familie und einer wunderschönen Landschaft ranken am Kreuz.

In einer Schlussbetrachtung meditiert Diakon Wriedt mit der Firmgruppe die Bedeutung unserer Hände. Durch die Beiträge und Gedanken aller entsteht ein neuer Blick dafür, wie wichtig unsere Hände ständig sind. Wir allerdings entscheiden darüber, ob sie zu helfenden, bergenden oder zerstörenden Händen werden.

v.l.: stellv. Dekan Michael Donnerbauer, Dekan Siegbert Denk, Weihbischof Thomas Maria Renz


Wahl eines stellvertretenden Dekans im Dekanat
Heilbronn - Neckarsulm

Durch den Wechsel von Pfr. Thomas Frey in die Militärseelsorge ist nicht nur die Pfarrei St. Martinus, sondern auch das Amt eines stellvertretenden Dekans vakant geworden.
Am Mittwoch, den 13. Mai 2015, kam die Wahlversammlung im Heinrich - Fries - Haus zusammen unter dem Vorsitz von Weihbischof Thomas Maria Renz.

Der Kandidat Pfarrer Roland Rossnagel stellt sich vor und erläutert einige pastorale Visionen. Dabei richtet er den Blick darauf, Kirche nicht nur in, sondern für Heilbronn und die Region zu sein und mit dem Prozess "Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten" die Gläubigen zu motivieren, aufgrund ihrer Taufe missionarisch (= gesendet) zu wirken.

Geschafft! Mit einer überwältigenden Mehrheit wird Roland Rossnagel in das Amt des stellvertretenden Dekans gewählt. Der erste Gratulant ist Weihbischof Renz.
Wenn Bischof Fürst diese Wahl bestätigt und Pfarrer Rossnagel sein Dekanversprechen vor ihm abgelegt hat, kann der neue stellvertretende Dekan Rossnagel sein Amt ausüben.

Alle strahlen, denn in einer kurzen Wahlversammlung konnte die Vakanz im Dekaneteam besetzt werden.

KGR neu gewählt

Am 14./15. März 2015 wurden in der Diözese Rottenburg - Stuttgart die Kirchengemeinderäte neu gewählt.

In einer ersten Sitzung der neuen Kirchengemeinderäte konnten sich alle Mitglieder kennenlernen. Im weiteren Verlauf stießen die ausgeschiedenen Alt-Kirchengemeinderäte dazu und wurden von Pfarrer Rossnagel verabschiedet und für ihr langjähriges Wirken geehrt.
Hier überreicht Pfarrer Rossnagel die Ehrenurkunde an Frau Friedel Hinz.

Es bildeten sich muntere Gesprächsgruppen ehemaliger und gegenwärtiger Kirchengemeinderäte, um die anstehenden Fragen zu diskutieren.

Blick in den zentralen Raum des Hauses "Lebensquell" in Komplex der Stiftung "St. Franziskus" in Schramberg-Heiligenbronn. Hier traf sich der neugewählte KGR zu einem Wochenende des Kennenlernens und Abstimmens der ersten Schritte.

Während des Aufenthaltes in Heiligenbronn blieb Zeit, um in der "Jesus - Ausstellung" des peruanischen Künstlers Raul Castro die eigene Spiritualität zu erspüren. Sicher werden Stichworte wie "Wandlung" (s.o.) und die Situation der Kinder und Familien in der Kirche wichtige Aufträge an alle Engagierten in der Kirche sein.

ERSTKOMMUNION 2015

Fröhlicher Einzug in den Gottesdienst.

In zwei Gottesdiensten gingen in diesem Jahr 38 Kinder zur Feier der ersten Heiligen Kommunion.


Osternacht

Das Osterfeuer wurde vor dem Haupteingang zum Deutschordensmünster entfacht. Nach der Segnung des Feuers bereitete Pfarrer Rossnagel die Osterkerze und entzündete sie. Mit dem Ruf des Diakons "lumen christi" zog die Gemeinde in die dunkle Kirche, um von der Osterkerze aus die eigenen Kerzen anzuzünden.

Das Osterlob "exsultet" (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Exsultet) erklingt.
Gepriesen wird diese besondere Nacht, in der Gott sein Volk errettet. Das Licht als Zeichen des Heils vergegenwärtigt sich im Schein der Osterkerze.

In der Gemeinde herrscht eine erwartungsvoll - andächtige Stille. Angesichts der übervollen Kirche sitzen viele Kinder auf den Stufen zum Altarraum.

Mit dem "Gloria" (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Gloria) wird die Kirche voll erleuchtet - die Gläubigen erfahren den Übergang vom Dunkel zum Licht im Zusammenhang mit der frohen Botschaft der Auferstehung Jesu.
In die Osternacht gehört auch die Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche. Für die Spendung des Sakraments der Taufe wird das Taufwasser geweiht - Zeichen des Segens ist das Einsenken der Osterkerze in das Wasser.

Zwei Taufen wurden gespendet, der erwachsenen Taufbewerberin auch das Sakrament der Firmung.

Nach den Tagen ohne heilige Messe (Karfreitag und Karsamstag) wird in der Osternacht wieder die Eucharistie gefeiert. Der seit der Messe vom letzten Abendmahl an Gründonnerstag offene und leere Tabernakel wird im Anschluss an diese Feier wieder das Allerheiligste beherbergen und zur Anbetung einladen.

CHRISTUS IST AUFERSTANDEN - ER IST WAHRHAFT AUFERSTANDEN!


Kreuzverehrung an Karfreitag


Danke an alle Mitarbeitenden

Mit einem schönen Essen, guten Getränken und vor allem Zeit füreinander bedankte sich die Pfarrei St. Peter und Paul bei allen Mitarbeitenden: die wenigsten davon sind Hauptberufliche. Die Ehrenamtlichen sind die Stütze und das Leben der Gemeinde. Immer wieder erstaunt und beglückt die bunte Mischung derer, die sich engagieren. Der Saal im Gemeindehaus St. Peter und Paul war voll besetzt.

Pfarrer Roland Rossnagel strahlt und genießt die große Runde: er spürt, wie sein Dienst durch die Gemeinde und ihren Einsatz getragen wird. In seiner Begrüßung dankte er allen und bekannte sich in einer kurzen Ansprache ("Ich will aber nicht predigen") zu den Grundlinien seiner Pastoral: Wir können Glauben nicht machen - wir müssen miteinander auf der Suche nach Gott sein - wir leben als Gemeinde nicht nur für uns, sondern auch für die Stadt - als Christen müssen wir in ökumenischer Verbundenheit mit einer Stimme sprechen.

Nach dem Hauptgang wurden hinter dem Pfarrer Schilder gehalten - die betreffenden Personen sollten aufstehen und Pfarrer Rossnagel musste angesichts der stehenden Personen herausfinden, um welche Gruppierung der Gemeinde es sich handelt.

Manches war nicht so leicht herauszufinden ... z.B. "Schuhgröße 43"!

Ein wunderschöner Abend geht im Laufe des Datumswechsels seinem Ende zu ...