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Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul Heilbronn
» HomeAktuelles/GottesdienstzeitenGalerie / FotoalbumEreignisse 2016


Krippe - Krippe?

Ja, Krippe.
Eine, die wird.
Ganz still wird sie, weil Gott nicht den großen Auftritt sucht.



Gott hat Zeit.
Menschen haben keine Zeit - sie hasten.
Bald fällt der Bauzaun, dann dürfen die Menschen schauen.


Das Eigentliche sehen wir aber nicht in der Krippe.
Gottes Baustelle ist nämlich in uns.
Äußerlichkeiten braucht Gott nicht.
Christus, das neue Gewand, schützt uns wie ein Bauzaun.
Es wird sowieso kaum ein anderer sehen, was Gott in uns baut.

Und wenn die Krippe dann sichtbar ist?
"Venite adoremus - kommt, lasset uns anbeten."


Jubiläumskonzert 20 Jahre Seifert - Orgel

Im ersten Stück des Konzerts am 10. Dezember 2016 musste das "Geburtstagskind" selbst an die Arbeit: Poulencs Orgelkonzert in g-moll mit Streichern und Pauke.
KMD Michael Saum spielte den Solopart.

In ökumenischer Verbundenheit übernimmt KMD Stefan Skobowsky von der Kilianskirche die Leitung des "Heilbronner Kantatenensembles".

Es ist nicht viel Platz auf der Empore - aber mit gutem Willen passen alle Instrumentalisten zwischen die beiden Orgeltürme.


Das zweite Stück des Abends dürfen die zahlreichen Konzertbesucher nicht nur hören, sondern auch sehen: Carl Philipp Emanuel Bachs "Magnificat" für Chor, Solisten und Orchester unter der Leitung von KMD Michael Saum.


Angelika Lenter (Sopran), Alexander Yudenkov (Tenor), Sigrun Bornträger (Alt),
Christian Dahm (Bass) sind die Gesangssolisten.


Dankbar nehmen alle Musiker den Beifall des begeisterten Publikums entgegen.

Barbarafeier der "Südwestdeutsche Salzwerke AG"

Am 10. Dezember 2016 wurde die Kirche gefüllt mit Bergmännern und Angehörigen, die sich zur traditionellen Barbarafeier versammelten.


Diakon Carsten Wriedt verkündet das Evangelium von der Speisung der 5000.

Mit Wolfgang Herrmann, dem Leiter des Fachbereichs Betriebsseelsorge in der Hauptabteilung "Kirche und Gesellschaft" der Diözese Rottenburg-Stuttgart, stand dem Gottesdienst ein engagierter Vertreter von Arbeitnehmeranliegen vor.
Die Bergwerkskapelle gestaltete die Barbarafeier sehr festlich.

Aylcafé feiert den ersten Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch Asylcafé!

Zum Geburtstagsfest kamen viele Gäste, es wurde fröhlich gefeiert, gesungen, gedankt und gegessen.

Pfarrer Rossnagel von St. Peter und Paul, der Heimstätte des Asylcafés, begrüßte alle Anwesenden und überreichte dem Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn, Harry Mergel, dankbar eine Tasse mit dem Aufdruck: "Gut, das es UNS gibt".


VIELE Gesichter geben dem Asylcafé EIN Gesicht.
Dafür dankte Pfarrer Rossnagel den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und betonte, dass es durch das Asylcafé kurze Wege gibt: "Zur Stadt und zwischen den Kirchen."

Oberbürgermeister Harry Mergel bedankte sich bei allen, die das Asylcafé zum Leben brachten und es nun lebendig erhalten. Er versprach, dass Heilbronn alles tun will, damit die Geflüchteten Menschen sich hier wohl fühlen.

In Einzelgesprächen erfuhr er von den Problemen, die sich dennoch, z.B. im Zusammenhang mit Ausbildung ergeben.


Als Geburtstagsgeschenk überreicht er sein Lieblingsspiel "Schach" und einen finanziellen Beitrag für die Arbeit im Asylcafé.


Als wäre es das Einfachste auf der Welt: Frau Amany Abbas übersetzt Arabisch - Deutsch und umgekehrt fließend und charmant.


"Mr. Asylcafé": Fred Dausel hatte die Idee und die Gabe, andere für das Asylcafé zu begeistern. Gemeinsam mit den Pfarreien Kiliansgemeinde und St. Peter und Paul ließen sich viele auf ein Abenteuer ein. Wie schön, dass man heute weiß: Das hat sich gelohnt.



Pfarrer Hans-Jörg Eiding von der Kiliansgemeinde hatte eine schöne Aufgabe in dieser Feier zu übernehmen: Er durfte das Verteilen der Trinkbecher "Gut, das es UNS gibt" in Gang setzen.


Das Küchenteam hat nicht nur schmackhafte, sondern auch sehenswerte Kreationen zum Büffet gereicht.



Zum Bilderbuch mit unserem Geburtstagskind:
http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=10.5.1


Endspurt Firmung

Lezte Einheit der Firmvorbereitung: Freitagabend in der stillen, sparsam erleuchteten Kirche.
Was war alles dran ... in den letzten Wochen?

Wieder trug unser Küntlerfreund Peter Klak zu diesem Treffen bei: er gestaltete ein Bild (s.o.), dass zunächst zerlegt auf dem Boden lag. Dieses Puzzle sollten die Firmbewerber zusammenbringen.
Gar nicht so einfach ...


... bis alle Teile ihren Platz fanden.

Das Puzzlelegen hat eine symbolische Ebene für unsere Firmvorbereitung: manchmal kann man mit den ersten Erfahrungen (Puzzleteilen) im Leben, im Glauben ... nicht recht etwas anfangen. Mehrere Teile (=Erfahrungen) erst ermöglichen, einen Sinnzusammenhang zu ahnen. Viele Teile, viel Geduld, immer wieder neues Probieren braucht es, um ein "Bild", ein Ganzes zusammenzubringen.

Vielleicht fehlt lange Zeit das entscheidende "Teil", damit ich verstehe, warum ich mich bisher so abgemüht habe.

Puzzle legen: Nicht nur ein schönes Hobby, eine Hilfe, unser Leben zu verstehen.

Unser Puzzle hat außerdem noch eine Rückseite, eine Kehrseite: Die wissenschaftliche Rekonstruktion eines Menschen, der, wie Jesus, vor zweitausend Jahren in Palästina gelebt hat und etwas so ausgesehen haben dürfte.
Ist das unser Bild von Jesus?
Sind wir überrascht ... hat sich die Geduld beim Puzzle gelohnt ... was fehlt uns noch?

Können wir mit unserem Jesusbild = Gottesbild überhaupt fertig werden?

WIR können es nicht, aber der HEILIGE GEIST, der in der Firmung sakramental zugesprochen wird, er lehrt uns und führt uns weiter auf dem Weg der Erkenntnis.

Heiliger Martin

Wie gewohnt, ritt auch in diesem Jahr der Heilige Martin durch Heilbronn.
Im traditionellen Martinsspiel erlebten ganz viele Kinder, die kunstvoll gebastelete Laternen mitbrachen, zusammen mit ihren Familien die Darstellung der Mantelteilung.
In schöner ökumenischer Verbundenheit läutete die Kilianskirche mit ihren Glocken die Feier ein, dann erzählte Diakon Wriedt die Geschichte des Heiligen Martin, eingebettet in das gemeinsame Singen und Beten.
Für den anschließenden Umzug in das Gemeindehaus St. Peter und Paul waren freundliche Polizisten hilfsbereit zu Stelle, um die Überquerung der Deutschhofstraße abzusichern.
Im Gemeindehaus gab es Martinsgänse und Punsch ... und vor der Tür blieb Martin mit seinem Pferd noch lange stehen, damit alle einmal streicheln konnten.

Requiem
für die Verstorbenen
des vergangenen Jahres

Auch 2016 wurde das Requiem an Allerseelen für alle Verstorbenen des vergangenen Jahres gefeiert.
Die Angehörigen nahmen die Einladung gern an und so konnte der Gottesdienst in einer gut gefüllten Kirche erlebt werden.
Nach dem Gottesdienst konnten die Mitfeiernden die Kerze ihres verstorbenen Angehörigen mitnehmen. Dieses Jahr war auf der Kerze neben dem Namen des Verstorbenen der Schattenwurf des großen Kreuzes aus dem Chorbogen zu sehen, wie er in der abendlich erleuchteten Kirche auf den Seitenwänden gezeichnet ist.




Anstelle der Fürbitten wurden die Namen der Verstorbenen vorgetragen, dazu läutete die große Glocke und die Kerzen wurden angezündet.

Vernissage Katharina Specht:
Gottes Schöpfung: Loben - Danken - Bewahren

Eine große Schar Kunstbegeisterter kam in das Gemeindehaus St. Peter und Paul, um die Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Katharina Specht zu feiern.

Pfarrer Roland Rossnagel begrüßte die Anwesenden.
"Sie trauen sich" - so beschrieb er den Mut der Künstlerin, sich mit ihrem ganz persönlichen Ausdruck von Empfindungen der Öffentlichkeit zu stellen.
Wie bei einem Gebet, so ist es beim Malen: man kann "nachmachen", man kann einfach zuhören bzw. zusehen, wie es andere machen. Und man kann aus ersten, zaghaften Anfängen sich führen lassen, mit Anleitung und Fantasie gleichermaßen, einen Weg der Entwicklung, der Kreativität zu gehen.

Peter Klak, dem die vorhergehende Ausstellung im Gemeindehaus St. Peter und Paul gewidmet war, hielt die Laudatio auf Katharina Specht, die er aus seinen Kunstkursen gut kennt.
Er stellte ihr Leben und die Entwicklung ihrer künstlerischen Arbeit dar, wie sie vom Aquarell über die Bleistiftzeichnung wieder zum farbigen Malen kam.
Die temperamentvolle Künstlerin ließ es sich nicht nehmen, charmant und beständig, die Ausführungen des Laudators zu ergänzen.
Eine neue Form entstand: die "Dialog - Laudatio"!

Katharina Specht kam in Ungarn zur Welt und musste, aufgrund der Kriegswirren, bald ihre Heimat verlassen. In Heilbronn erlernte sie den Beruf der Dekorateurin und arbeitete im Raum Heilbronn und Stuttgart, teilweise auch selbständig. Nach der Pflege ihrer Mutter und dem frühen Abschied von ihrem Mann widmete sie sich immer mehr der Malerei, überwiegend Aquarelle. Sie liebt die Wirkung der Farben und möchte in dieser Sprache ihren ganz persönlichen Lobpreis Gottes ausdrücken, aber auch Fragen, Sorgen und Not.



Herta und Michael Saum gestalteten den Abend mit liebenswürdigen Kompositionen von Friedrich Silcher und Antonio Diabelli.


Eine glückliche Künstlerin bedankt sich bei allen, die zum Entstehen dieser Ausstellung beigetragen haben und eröffnet freudestrahlend den Weg zu ihren Bildern.


Pontifikalamt mit dem
apostolischen Nuntius
Dr. Nikola Eterovic
und Bischof Dr. Gebhard Fürst

Einzug zum Gottesdienst am 27.10.2016 mittags im Deutschordensmünster in Heilbronn.
Zahlreiche Ministranten traten zu dieser ungewöhnlichen Zeit ihren Dienst an.

Bild oben: Zelebranten von rechts:
Domkapitular Matthäus Karrer
Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker
Bischof Dr. Gebhard Fürst
Apostolischer Nuntius Dr. Nikola Eterovic
stv. Dekan Pfarrer Roland Rossnagel
Dekan Siegbert Denk
Diakon Carsten Wriedt

In seiner Predigt vertiefte Bischof Fürst seine Eindrücke von der Eröffnung des Martinsweges im Kraichgau und stellte das Handeln des Heiligen Martin als Vorbild dar: Sehen - Handeln.


Die Ministranten können erleichtert aufatmen: Pontifikalamt ist geschafft, alles hat geklappt!

Weitere Bilder auf: www.stimme.de/service/bilder/Apostolischer-Nuntius;cme139508,2857074

Apostolischer Nuntius Nikola Eterovic und Bischof Dr. Gebhard Fürst bei der Begrüßung in der Aula

Herzlich willkommen am
Katholischen Freien Bildungszentrum St. Kilian Heilbronn

27.10.2016: Unser Bischof Dr. Gebhard Fürst hat dem Papstbotschafter, dem Apostolischen Nuntius Erzbischof Nikola Eterovic aus Rom, unser Bildungszentrum St. Kilian als Beispiel für die Umsetzung des Katholischen Bildungs- und Erziehungskonzepts des Marchtaler Plans gezeigt. Mit Besuchen im Unterricht typischer Marchtaler Plan-Elemente wie der Freien Stillarbeit und dem Philosophisch-Theologischen Forum erlebten unsere Gäste persönlich, wie wir an St. Kilian arbeiten. Dieser Besuch war ein beeindruckendes Erlebnis für alle Kilianer!

mehr: www.bz-stkilian.de/schwarzes-brett/aktuelle-nachrichten/detail/datum/2016/10/24/271016-papstbotschafter-nuntius-eterovic-und-bischof-dr-g-fuerst-kommen-zu-uns/


Eintrag in das goldene Buch der Stadt Heilbronn:
v.l. Oberbürgermeister Mergel, Prälat Stumpf, Nuntius Eterovic, Dekan Denk, Bischof Fürst, stv. Dekan Rossnagel

v.l. Bischof Fürst, Nuntius Eterovic, Oberbürgermeister Mergel

Am Mittwoch dem 26.10.2016, würdigte der päpstliche Nuntius Erzbischof Nikola Eterovic (mitte) die Verdienste der Diözese Rottenburg-Stuttgart beim Ausbau des europäischen Kultur- und Pilgerwegs „Via Sancti Martini“. Bischof Fürst (rechts) übergab anschließend den Martinsmantel als Symbol der Wegeröffnung an den Freiburger Erzbischof Stephan Burger (links).


Ein Leib und viele Glieder ...

... war das Thema in der Firmvorbereitung 2016.

Peter Klak lieferte uns mit seiner künstlerischen Begabung dankenswerter Weise die Vorlage eines Leibes.

Nach dem Lesen des Korintherbriefes (1 Kor 12,12ff) wurde der anonyme Mensch mit Gliedern und Organen "ausgestattet". Welche Glieder hat der Mensch - wie funktioniert er - geht es "ohne" eines der Bestandteile?

Vom Bild zur Bedeutung:

Kann ich mich als Teil des großen Körpers Kirche, des Leibes Christi, empfinden?
Was sind meine Stärken?
Was sagen andere über mich?
Wen bewundere ich?

Diese Fragen wurden in Kleingruppen lebhaft diskutiert, vor allem auch die erlösende Botschaft Jesu: Du bist genau so gewollt, wie du bist.
Wenn du eine Fähigkeit nicht hast, dann hat Gott mit dieser Fähigkeit einen anderen Menschen beauftragt.

Keiner kann alles, niemand kann nichts.

Gedenkfeier für einsam oder mittellos Verstorbene

Am Tag der Armut, dem 17.10.2016, lud der Arbeitskreis „Arbeitskreis Armenbegräbnisse“ zu einer Andacht auf den herbstlich dunklen Hauptfriedhof - dort, wo die anonymen Grabstellen sind.

In Heilbronn soll jeder Mensch würdig bestattet werden. Darum kümmert sich der 2008 von der Mitternachtsmission und St. Augustinus initiierte „Arbeitskreis Armenbegräbnisse“. Für den Verein dankten Frau Gutmann, von der Stadt Heilbronn Frau Bürgermeisterin Christner für das engagierte Zusammenwirken der städtischen Ämter und der Kirchen mit Beteiligung weiterer sozialer Organisationen sowie der Seniorenheime.


Prälat Stumpf (ev. Landeskirche Baden-Württemberg) ging in seiner Ansprache auf das Jahr der Barmherzigkeit ein und bezog sich auch auf die Heilige Pforte am Deutschordensmünster. Nach Aufzählung der sog. leiblichen Werke der Barmherzigkeit betonte er besonders das Bestatten der Verstorbenen als eines dieser Werke.
Pfarrer Rossnagel (St. Peter und Paul) betete für die Verstorbenen und alle Menschen der Stadt Heilbronn.

Für die Verstorbenen wurden von allen Anwesenden Lichter entzündet.

Mit gemeinsamem Gesang (geführt vom Posaunenchor), Gebet und Segen ging die Veranstaltung in abendlicher Dunkelheit beeindruckend und still zu Ende.


Wir werden wohl einige Wochen auf den Durchgang durch die Heilige Pforte verzichten müssen, sie ist sozusagen von den weltlichen Mächten geschlossen worden.
Aber dann ...


Ehrung für 10 Jahre Mitarbeit bei den "Elisabethenfrauen" (Besuchsdienst) im Gottesdienst am 8. Oktober 2016 in Maria Immaculata:
Pfarrer Rossnagel, Frau Kaiser, Frau Walla, Frau Agatep, Frau Baier (Vorsitzende CKD), Frau Bender und Frau Hinz


Chor aus Großenhain

Eine große Freude war die Gestaltung der Abendmesse am Freitag, 16. September um 18.30 Uhr durch den Jugendchor Großenhain bei Dresden (Sachsen) unter der Leitung von Stefan Jänke mit anschließendem Konzert. Die rund 40 Mädchen und Jungen sangen nicht nur begeistert Musik zum Thema "miteinander" von Heinrich Schütz bis "Die Ärzte", sondern boten darüber hinaus eine wirklich reife Leistung intonationssauberen Singens und packender Gestaltung - Respekt!
Das Thema hatte durchaus Brisanz: Es ging um die Bewahrung der Schöpfung. Wie können Menschen miteinander umgehen? Was erleben wir miteinander? Wo sind wir gefragt, miteinander etwas zu verändern? Worauf können wir uns miteinander verlassen? Der Refrain des Songs "Deine Schuld" der Band "Die Ärzte" sagte alles: "Es ist nicht Dein Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt."
Und es ging um das getragen sein durch Gott: "Herr, wenn ich Dich nur habe" (Schütz) und "Drum, Menschen lasst das Warten nicht und haltet fest an IHM. Ein neuer Anfang ist in Sicht. Die Wirklichkeit wird ein Gedicht." (Stefan Jänke).

Besuch auf dem Kiliansturm

Auf Einladung des Kilianspfarrers Hans Jörg Eiding machte sich das Pastoralteam von St. Peter und Paul auf den Weg: hoch hinaus, einen Blick auf Heilbronn und das Deutschordensmünster aus ungewohnter Perspektive zu nehmen.

(Noch mehr Bilder auf: www.facebook.com/Deutschordenspfarrei-St-Peter-und-Paul-1150788198284412/)


v.l.: KMD Michael Saum, Diakon Carsten Wriedt, Dekanatsreferent Florian Oehler, Pfarer Hans Jörg Eiding, Pfarrer Roland Rossnagel, Pfarrvikar Pater Selva

Pfadfinder, Ministranten, weitere Jugendliche und Junggebliebene feierten am Freitag, den 15.7. um 18.30 Uhr einen Gottesdienst auf der Gemeindewiese mit Pfarrer Rossnagel. Nach gemeinsamen Spielen und Grillen am Lagerfeuer legten drei junge Pfadfinder ihr Versprechen vor der Stammesleiterin Nikolina Suta ab, Gott, Schöpfung und Mitmenschen zu dienen.

Die Spanische Gemeinde feiert auf dem Haigern

Am Sonntag, den 12. Juni 2016, lud die Spanische Gemeinde "San Juan Evangelista" auf den Haigern zum Sommerfest.
Hervorragende Paella http://www.essen-und-trinken.de/paella) wurde von den spanischen Damen zubereitet und war schnell ausverkauft - kein Wunder: die Damen kochen excellent!
Wegen des denkbar wechselhaften Wetters mit einem ständigen und jähen Wechsel von Sonne und heftigem Schauer musste in den Hütten gefeiert werden - das tat dem fröhlichen Miteinander keinen Abbruch.

Don Olmos Rudesindo, Pfarrer Roland Rossnagel und Diakon Carsten Wriedt feiern mit der in einer kleinen Hütte zusammengedrängten Festgemeinde einen mehrsprachigen Gottesdienst.



Ausflug des "Asylcafés" nach Bad Wimpfen

Statt wie gewohnt sich im Foyer des Gemeindehauses St. Peter und Paul zu treffen, zogen alle Gäste und Mitarbeitenden des Asylcafés am 25. Mai 2016 hinaus - mit dem Schiff von Heilbronn nach Bad Wimpfen.
Dort lernten unsere Gäste aus den fernen Ländern ein wenig deutsche Geschichte kennen, wie anders erscheint doch die kleine mittelalterliche Stadt mit ihren Fachwerkhäusern im Vergleich mit Heilbronn.

Artikel der "Heilbronner Stimme"; auch der Südwestrundfunk berichtete über diesen schönen Tag.


Fronleichnam 2016

Pfühlpark Heilbronn

Die "Orgelmaus"

Da kommt sie raus,
die Orgelmaus,
aus ihrem großen Orgelhaus.

"Die Orgelmaus" erzählt Kindern, was es mit diesem großen Instrument auf sich hat.

Wo kommen die Töne her?
Warum spielt der Organist mit Händen und Füßen?
Was bedeuten so viele Knöpfe und Schalter?

Die Mäuse bringen ihn nicht aus der Fassung, Herr Saum legt los: die Kinder hören die vielen Klänge unserer großen Orgel in St. Peter und Paul, sie staunen über die hohen und tiefen Töne, laute, schmetternde Trompeten und ganz zarte, leise Klangfarben. Manchmal muss man ganz besonders leise sein, um sie überhaupt noch hören zu können.

Michael Saum zeigt, was während des Orgelspielens ständig geschieht: damit ein Ton erklingt, muss Luft durch die Pfeife geblasen werden. Was hier zu sehen ist (und man braucht viel Kraft dazu), das wird in der Orgel über große Motoren geleistet.


Die Orgelmaus will es ganz genau wissen und schaut sogar nach, was der Organist mit den Füßen macht: ja, auch hier sind Tasten (das "Pedal"). So kann der Orgelspieler mit den Händen und Füßen gleichzeitig ganz verschiedene Töne (unterschiedliche Stimmen) in allen möglichen Klangfarben spielen.

Ihr Kinder ward echt Spitze! Die Orgelmaus stellt am Schluss Urkunden über die Teilnahme an dieser vergnügten und lehrreichen Reise durch die Orgel aus.

Wer nun Lust hat und Orgel lernen will, hat eigentlich nur ein Problem: man muss wenigstens so groß sein, dass die Füße bis zu den Pedaltasten reichen ... aber dann: Herrn Saum anrufen und Orgel lernen!

Dekanatsmaiandacht 2016
Höchstberg

Am 8. Mai 2016 wurde die jährliche Maiandacht des Dekanats Heilbronn - Neckarsulm in Höchstberg (Marienwallfahrtsort) gefeiert.
Der Feier stand S.E. Karl Josef Kardinal Rauber vor.
Die Lichterprozession beginnt am Marienbrunnen in der Ortsmitte und führt mit Gebet und Gesang zur Kirche "Unserer lieben Frau im Nussbaum".

Liturgischer Beginn der Maiandacht: (v.l.) Pfarrer Weikart, Dekan Denk, Stellv. Dekan Donnerbauer, Schwester Ursula und die Ministrantenschar.

Kardinal Rauber wird an der Kirche in die Prozession hineingenommen und zieht mit den vielen Gläubigen in die Kirche ein.

Kardinal Rauber ging auf Maria als Urbild und Vorbild des Glaubens ein.
"Wie steht es um unseren Glauben?" Der Glaube ist eine Gnade, die wir mit der Taufe empfangen. Beten wir darum, dass die Gnade erhalten bleibt?
Auch innerhalb der Kirche wird um viele Glaubensinhalte diskutiert - es wird in Frage gestellt und gezweifelt. So ist der Glaubensschwund auch in der Gemeinschaft der "Gläubigen" spürbar.
Im Gegensatz zu Maria, die ein vorbehaltloses "Ja" ausgesprochen hat, basteln viele ihren Glauben aus dem zusammen, was ihnen gefällt - und lassen andere Glaubenswahrheiten aus. "Auf jeden Fall möchte man vermeiden als Fundamentalist gebrandmarkt zu werden."
Aber Gott erwartet von uns, gerade in dieser glaubensfernen Zeit, die ganze Hingabe. "Maria sah ihren Weg mit ihrem göttlichen Sohn nicht von dem Ende, von dem glorreichen Ausgang her, sie sah ihn nur Stück für Stück. Gott zeigte ihr immer nur den nächsten Schritt, den sie zu gehen hatte. Doch ihr starker, von harter Erprobung bewährter Glaube hat Maria befähigt, Mutter aller Glaubenden zu sein. Deshalb dürfen wir von Maria auch wirksamen Beistand für unseren Glauben erwarten."

Die festliche Maiandacht endete mit der eucharistischen Anbetung und dem sakramentalen Segen.

... unterwegs auf dem Martinusweg

... hieß es zum ersten Mal am Samstag, den 9.4.2016.


Schauen Sie selbst: http://www.drs.de/mediathek-detail/20160413-mein-martinsweg-geschichten-von.html


Erstkommunion 2016 ... alles steht oder liegt bereit!



D A N K E !!

Ein ganz herzliches Dankeschön - unsere Ministranten haben viel geleistet, waren in allen Gottesdiensten dabei und mussten viele, verschiedene Aufgaben bewältigen.
Ein großes Lob für Euren Einsatz!

Zum Abschluss der österlichen Gottesdienste feiert die Gemeinde St. Peter und Paul traditionell die festliche Vesper mit Psalmengesang und eucharistischer Anbetung.

Die Bereitung der Osterkerze ist der Beginn der Osternachtfeier. Dafür wird das Feuer gesegnete, an dem diese Kerze schließlich entzündet wird.

Christus, gestern und heute (senkrechter Balken),
Anfang und Ende (Querbalken),
Alpha (über dem Kreuz)
und Omega (unter dem Kreuz).

Sein ist die Zeit (1. Ziffer)
und die Ewigkeit (2. Ziffer).
Sein ist die Macht und die Herrlichkeit (3. Ziffer)
in alle Ewigkeit. Amen (4. Ziffer).

In das eingeritzte Kreuz kann der Priester fünf Weihrauchkörner ein­fügen in nebenstehender Reihenfolge: dabei spricht er:

Durch seine heiligen Wunden, (1)
die leuchten in Herrlichkeit, (2)
behüte uns (3)
und bewahre uns (4)
Christus, der Herr. Amen. (5)

Der Priester zündet am Feuer die Osterkerze an und spricht dabei:
Christus ist glorreich auferstanden vom Tod.
Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.

Traditionsgemäß befinden sich während der Karmette (im Gotteslob ab Nr. 307) ein Lichtrechen (Tenebrae-Leuchter) im Chorraum, die jeweils sieben ansteigend angeordnete Kerzen tragen und somit ein Dreieck bilden. Die vierzehn Kerzen gelten als Symbole für die elf Apostel und die drei Marien: Maria Kleophae, Maria Salome und Maria von Magdala. Zusätzlich kann noch eine weitere, meist größere Kerze in der Mitte als Symbol für Christus brennen. Zu Beginn des Gottesdienstes brennen alle Kerzen. Nach jeder Antiphon oder Lesung wird eine Kerze gelöscht. Am Schluss des Gottesdienstes brennt gegebenenfalls nur noch die Christuskerze, diese kann als Zeichen für den im Grab liegenden Christus ebenfalls gelöscht werden. Dazu ertönt lautes Rätschen...

Die Karfreitagsliturgie war sehr gut besucht - die Kirche restlos gefüllt.
Zur Kreuzverehrung konnten die Gläubigen eine Rose ablegen.

Der Chor sang die "Johannespassion" von Wolfram Menschick.

In seiner Predigt stellte Diakon Carsten Wriedt die Frage, wie wir den Tod Jesu wahrnehmen: Erinnerung (weil es so war), Erinnerung (die sich nicht lohnt - weil er ja auferstanden ist), oder Vergegenwärtigung? Glauben wir, dass Jesus uns vorausgegangen ist? Können wir uns ihm anvertrauen? Um Ihm zu folgen, müssen wir auf Erden loslassen lernen - denn die himmlische Fülle des Lebens hat nur Platz, wenn irdisches nicht mehr im Weg ist.


Gründonnerstag
Messe vom letzten Abendmahl

Einzug zum festlichen Gottesdienst: Beginn des österlichen Feierns, welches sich in einem dreigeteilten Gottesdienst über mehrere Tage darstellt.
Gründonnerstag wird noch mit Glockenklang und Orgelmusik eröffnet, die nach dem Gloria verstummen werden. In dieser Feier gedenken wir der Einsetzung des Abendmahls und vergegenwärtigen das Zeichen der Fußwaschung, welches Jesus seinen Jüngern gegeben hat: "Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe." (Johannes 13,14f)

Pfarrer Rossnagel hat die Geflohenen aus den Unterkünften in unserem Pfarreigebiet eingeladen, dieses Zeichen der Fußwaschung zu empfangen. Sie folgten zahlreich - doch viele sprechen (noch) kein Deutsch.
Ein Geschenk des Himmels ist da unser Ministrant Omin, der die Worte von Pfarrer Rossnagel spontan und simultan in die arabische Sprache übersetzte!! Welch ein Erlebnis, diesen sprachlichen Graben überwinden zu können, den Glaubensgeschwistern in ihrer ungewissen Lage in Deutschland ein Stück Geborgenheit in der Gemeinschaft der Christen anbieten zu können.

Dann folgte das Zeichen der Fußwaschung: Wie einst Jesus, kniete Pfarrer Rossnagel nieder, nahm die Füße der Geflohenen und einiger ihrer Helfer hier in Heilbronn, und wusch sie.
Johannes Evangelium: "Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?"

Nein, wir können es nicht begreifen - nur danken und staunen über diesen Abend im Deutschordensmünster.

Bischof Fürst feierte am Montag der Karwoche im Dom zu Rottenburg die "missa chrismatis", in der die Heiligen Öle geweiht werden (für Taufbewerber, Taufe, Firmung, Priesterweihe und Krankensalbung).


nightfever
am
5. März 2016


Vernissage "ENTHÄLT SPUREN HOFFNUNG"

Pfarrer Roland Rossnagel begrüßt die große Schar Kunstinteressierter im Gemeindehaus St. Peter und Paul zur Vernissage der Ausstellung "ENTHÄLT SPUREN HOFFNUNG" mit Werken des Künstlers Peter Klak aus Heilbronn. Künstler und Pfarrer kennen sich aus Treffen in der Jugendzeit ... damals, im Turm von St. Peter und Paul.

Die Kunsthistorikerin Frau Dr. Martina Kitzing-Bretz gibt eine Einführung in das künstlerische Wirken Peter Klaks. Dabei geht sie zunächst von einem Werk aus, das im vergangenen Jahr mit der Gruppe der Firmbewerber entstanden ist. Peter Klak arbeitet viel mit Schülern oder Senioren. Bei dem Firmprojekt ließ er aus Handabdrücken ein Kreuz entstehen, an das Bilder geheftet wurden: Ausdruck für die Lebenswelt der Jugendlichen.
In der Ausstellung sind vor allem Tuschezeichnung in Schwarz - Weiß zu sehen. "Farbe weicht auf" - wird der Künstler zitiert. Seine Werke greifen die Fragen dieser Welt auf: Krieg, Umweltzerstörung und immer wieder auch das Kreuz Christi.
Mit der Nähe der Werke zum surrealistischen Stil machen die Kunstwerke es dem Betrachter nicht immer leicht. Pfarrer Rossnagel sagte eingangs: "Sie gehen anders als sie gekommen sind - diese Werke machen etwas mit ihnen."

Ein strahlender, dankbarer Künstler gibt nun den Weg in die Ausstellung frei - zum Betrachten, Diskutieren ... und das Gespräch mit ihm zu suchen.

Die Ausstellung ist immer samstags von 11.00 - 14.00 Uhr und sonntags nach der 11.15 Uhr Messe zu besuchen.


"Heilige Pforte der Barmherzigkeit"

So ist uns das Hauptportal des Deutschordensmünsters wohlbekannt.
Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit wünscht Papst Franziskus, dass in aller Welt Heilige Pforten geöffnet werden, ganz besonders sogar dort, wo Menschen ihren Lebensort nicht verlassen können: so sollen die Türen zu Krankenzimmern und Gefängniszellen zu Heiligen Pforten werden, wenn sie in der rechten Gesinnung durchschritten werden.


Vor der feierlichen Öffnung wurde das Portal künstlerisch gestaltet.
Peter Klak (Heilbronn) entwickelte auf dem Türrahmen einen Weg der Barmherzigkeit Gottes, dargestellt mit Stationen seines Heilswirkens.
Links unten beginnend mit dem Exodus, gefolgt von der Taufe Jesu, geht der Weg weiter mit der Berufung der ersten Jünger (Fischer - Menschenfischer). Dann folgen die Symbole Brot und Wein für die Wunder Jesu und seine Offenbarung "Ich bin ... das Brot, der Weinstock." Über der Tür sehen wir das letzte Abendmahl, anschließend (reduziert auf Nägel und Dornen) den Kreuzweg Jesu. Mit einer strahlenden Sonne gestaltet Peter Klak die Auferstehung, Flammen stehen für das Pfingstfest mit der Geistsendung. In dem letzten Bild sehen wir die Hostie und den Kelch: mit dem Sakrament der Eucharistie schenkt uns Christus eine einerseits bleibende und wiederholbare Erfahrung seiner Gegenwart, seiner Nähe und des sich uns Hingebens.

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit rief Jesus aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte ich nicht; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. (Joh 12, 44-47)


Aus der Verkündigungsbulle des Außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit. (Misericordiae vultus, Nr. 1–3)

Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters. Das Geheimnis des christlichen Glaubens scheint in diesem Satz auf den Punkt gebracht zu sein. In Jesus von Nazareth ist die Barmherzigkeit des Vaters lebendig und sichtbar geworden und hat ihren Höhepunkt gefunden. Der Vater, der „voll des Erbarmens“ ist (Eph 2,4), der sich Mose als „barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue“ (Ex 34,6) offenbart hatte, hat nie aufgehört auf verschiedene Weise und zu verschiedenen Zeiten in der Geschichte seine göttliche Natur mitzuteilen. Als aber die „Zeit erfüllt war“ (Gal 4,4), sandte Er, seinem Heilsplan entsprechend, seinen Sohn, geboren von der Jungfrau Maria, um uns auf endgültige Weise seine Liebe zu offenbaren. Wer Ihn sieht, sieht den Vater (vgl. Joh 14,9). Jesus von Nazareth ist es, der durch seine Worte und Werke und durch sein ganzes Dasein die Barmherzigkeit Gottes offenbart.
Dieses Geheimnis der Barmherzigkeit gilt es stets neu zu betrachten. Es ist Quelle der Freude, der Gelassenheit und des Friedens. Es ist Bedingung unseres Heils. Barmherzigkeit – in diesem Wort offenbart sich das Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Barmherzigkeit ist der letzte und endgültige Akt, mit dem Gott uns entgegentritt. Barmherzigkeit ist das grundlegende Gesetz, das im Herzen eines jeden Menschen ruht und den Blick bestimmt, wenn er aufrichtig auf den Bruder und die Schwester schaut, die ihm auf dem Weg des Lebens begegnen. Barmherzigkeit ist der Weg, der Gott und Mensch vereinigt, denn sie öffnet das Herz für die Hoffnung, dass wir, trotz unserer Begrenztheit aufgrund unserer Schuld, für immer geliebt sind.
Es gibt Augenblicke, in denen wir aufgerufen sind, in ganz besonderer Weise den Blick auf die Barmherzigkeit zu richten und dabei selbst zum wirkungsvollen Zeichen des Handelns des Vaters zu werden. Genau darum habe ich ein außerordentliches Jubiläum der Barmherzigkeit ausgerufen. Es soll eine Zeit der Gnade für die Kirche sein und helfen, das Zeugnis der Gläubigen stärker und wirkungsvoller zu machen.

Beschreibung der Bilderfolge auf der "Heiligen Pforte": http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=3.6.8

Nach dem festlichen Gottesdienst zum 2. Sonntag im Jahreskreis lud die Pfarrei St. Peter und Paul alle Mitarbeitenden zum Empfang: um "DANKE" zu sagen.
Nach einleitenden Worten des zweiten Vorsitzenden des KGR, Günter Bamberg, hatte Pfarrer Roland Rossnagel die schöne Aufgabe, unserer Floristin Beatrix Kohr, für ihre wunderschönen Blumenkreationen in den beiden Kirchen zu danken.

Mit den Dankesworten an den langjährigen Lektor Hubert Bläsi würdigte Pfarrer Rossnagel nicht nur den treuen Dienst an sich. Besonders erwähnte er und bedankte sich für die authentische Verkündigung, das Glaubenszeugnis, dass Hubert Bläsi in aller Bescheidenheit mit dem Lektorendienst für die Gemeinde gegeben hat.

Nicht alle "Dankeschöns" konnten in dieser Form geschehen, doch die vielen Mitarbeitenden der Gemeinde, vor allem die große Zahl Ehrentamtlicher, spürten den aufrichtigen Dank ihrer Pfarrei, die Wertschätzung ihrer unzählbaren Dienste.

Am vergangenen Samstag (9. Januar 2016) lud Pfarrer Rossnagel Lektoren, Kommunionhelfer und Kantoren der Deutschordensgemeinde zur Schmidt-Rottluff-Ausstellung in die Kunsthalle Vogelmann ein. Vanessa Seeberg M.A., die die Ausstellung mitkonzipierte, führte exzellent durch Leben und Werk des Künstlers.


Mit den Kindern an der Krippe: "Kommt, lasset uns anbeten."
In dem Staunen der Kinder sich als Erwachsener verlieren ... "wenn ihr nicht werdet wie die Kinder" ...


Requiem mit anschließender Beisetzung für unseren langjährigen Kirchengemeinderat Peter Koos.
Eine große Gemeinde feierte diesen Gottesdienst mit - ein großartiges Zeichen der Verbundenheit.

Als Grundlage seiner Predigt wählte Pfarrer Roland Rossnagel die Berufung Mariens aus dem Lukas - Evangelium. Das Versprechen des Engels "Der Herr ist mit dir" war der Leitgedanke der Ansprache: sowohl in den glücklichen, wie auch in den traurigen und schweren Zeiten, lebte Peter Koos aus der Kraft des Glaubens. Diese Zuversicht sprach Pfarrer Rossnagel den Trauernden zu und bestätigte am Schluss diese Zusage Gottes: Der Herr ist mit dir.