Zum Inhalt springen.
Zur Navigation springen.

Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul Heilbronn
» HomeAktuelles/GottesdienstzeitenGalerie / FotoalbumEreignisse 2017

Veränderung im Asylcafé: Fred Dausel, Initiator und unermüdlicher Motor des Unternehmens, geht in den "Ruhestand".

Bilder und Bericht: http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=3.6.13

2007: Diakonenweihe in Rottenburg, dazu gehörte auch "unser" Diakon Carsten Wriedt.

v.l. Michael Wollek, Carsten Wriedt, Michael Weimer, Giovanni Fascia, Bischof Gebhard Fürst, Bernd Rosenthal, Benno Engel

Treffen zum 10jährigen Weihejubiläum im ehem. Kloster Heiligkreuztal, Ausbildungsstätte für den ständigen Diakonat

v.l. Bernd Rosenthal, Giovanni Fascia, Michael Weimer, Carsten Wriedt, Michael Wollek, Benno Engel


70 Jahre MARIA IMMACULATA

Am 1. Juli 2017 konnte in einem festlichen Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof em. Dr. Johannes Kreidler der 70. Geburstag der Kirche Maria Immaculata gefeiert werden.
Gegen manche Kirchenbauten unseres Landes scheinen 70 Jahre nicht so viel, aber der Stellenwert dieser ersten nach dem zweiten Weltkrieg geweihten Kirche ist ein ganz besonderer. Männer und Frauen haben schon 1946 in Heilbronn den Entschluss gefasst, eine Kirche zu bauen, um die Gemeinschaft als Glaubende wieder miteinander im Gottesdienst feiern zu können.


Dieses besondere Engagement hob Weihbischof Kreidler in seiner Predigt hervor. Er würdigte diese Tatkraft als ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht: „Mit Gott können wir nach vor schauen.“


Max Mayer, der damals an der Kirche mitbaute und jeden Stein kennt, wann und wie er verbaut wurde, hat in einer kleinen Festschrift die Geschichte von Maria Immaculata zusammengefasst.

Hier können Sie die Baugeschichte lesen: http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=4.1.3

Ein Wunder, dass dieser Bau fertig werden konnte und Menschen sich seither zum Gottesdienst und persönlichem Gebet in Maria Immaculata versammeln. So galt in dem Festgottesdienst das Gedenken aller Menschen, die mit diesem Gotteshaus verbunden sind. Pfarrer Rossnagel formulierte: „Wer kann sich vorstellen, wieviel Bitten und wieviel Danken hier verbaut worden sind.“


Mit einem Fest im Garten der Kirche, mit fröhlichem Tanzen der Kinder aus unserer Kindertagesstätte Maria Immaculata und munteren Liedern des Chores am Deutschordensmünster ging der Geburtstag weiter.

Weitere Bilder: http://st-peter-und-paul-hn.de//index.php?seite=3.6.12

Fest der spanisachen Gemeinde

Die spanische Gemeinde lud wieder ein auf den Haigern: bei bestem Wetter wurden spanische Spezialitäten gereicht, die große Paellapfanne stand dabei natürlich im Zentrum des Geschehens.
Zum Abschluss feierten Don Olmos und Pfarrer Rossnagel im Freien die Heilige Messe.



175 Jahre
Energieerhaltungssatz
von Robert Mayer


Die stellvertretenden Dekane (v.l.) Michael Donnerbauer und Roland Rossnagel im Gespräch mit Dr. Joachim Schmutz (Pressesprecher der Kreissparkasse Heilbronn).

Regionaldirektor Werner Krahl begrüßt die Gäste am 2. Juni 2017 in der "Glaspyramide" der Kreissparkasse Heilbronn.


Oberbürgermeister Harry Mergel stimmt die Zuhörer auf einen Abend ein, an dem sie bestimmt "gescheiter gehen, als sie gekommen sind".


Prof. Dr. Christhard Schrenk (Direktor des Stadtarchivs Heilbronn) führt in das Denken Robert Mayers ein.

info Robert Mayer: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Mayer


Prof. Schrenk befragte nun die beiden Bischöfe (Dr. h.c. Frank Otfried July von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und Dr. Gebhard Fürst von der Diözese Rottenburg - Stuttgart) zu ihrer Einschätzung der Positionen Mayers.
Dabei wurde das Verhältnis von Glaube und Wissenschaft erörtert mit seinen Auswirkungen auf Umweltfragen, Embryonenforschung und den aktuellen Ausstieg der USA aus dem Klimaschutz.

https://www.elk-wue.de/news/03062017-bischoefe-naturwissenschaften-und-theologie-brauchen-dialog/



Lions helfen regional und langfristig

Vielen Dank dem Lions Club und der Heilbronner Stimme.

Neun Organisationen freuen sich über Anerkennung und Wertschätzung ihrer ehrenamtlich geleisteten Arbeit

HEILBRONN Michael Jung, Präsident des Lions-Clubs Heilbronn, ist be-geistert von der „Vielfalt, mit der wir mit Ihnen seit Jahren unterwegs sind.“ Regional und nachhaltig möchte der Serviceclub helfen, deshalb bekommen die Spendenemp¬fänger regelmäßig eine finanzielle Anerkennung. Gestern überreich¬ten Michael Jung und Activity-Be- auftragter Dieter Steiner Schecks im Wert von 26000 Euro. Neun Or¬ganisationen freuten sich über Be¬träge zwischen 1500 und 3000 Euro.
Therapie Michael Knauth berichte¬te vom Verein Fels - Förderverein für Erziehungshilfen im Lebensfeld Sontheim. Spendengelder werden gebraucht, um Jugendlichen in Wohngruppen der Diakonischen Ju- genhilfe zusätzliche Nachhilfestunden oder Reit- und Kunsttherapien zu finanzieren. Jugendpfarrerin Stefanie Kress wird die Lionsspende in den Patenschaftsfonds der Kinder¬freizeiten Gaffenberg einbringen. Daraus wird Kindern aus einkom-mensschwachen Familien die Frei¬zeit (175 Euro) bezahlt. Auf einem Reiterhof in Obersulm ermöglicht die Evangelische Stiftung Lichtenstern Menschen mit Behinderung Erfahrungen mit Tieren. Die Spende hilft, den Erwerb des Therapiepferds Pia zu finanzieren, berichtete Vorstandsvorsitzende Sybille Leiß.
Die aktuellen Projekte der diakonischen Mitternachtsmission stellte Jasmin Krauss vor: Gearbeitet wird mit Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, mit deren Kindern, mit traumatisierten Flüchtlingsfrauen.
Beim Arbeitskreis Leben, so Nicole Jacob und Bernd Walter, geht es um das Thema Suizid, um Prävention und Nachsorge, Trauerarbeit mit Hinterbliebenen, Veranstaltungen zum Thema mit Schulklassen.
Martina Grön und Veronika Siller vom Kinderschutzbund werden die Lionsspende in ihre Frühen Hilfen einbringen: Dazu gehört das Bindungsmobil, das Mütter und Neugeborene zu Hause aufsucht und berät, und das Projekt Prisma für Mütter mit Kleinkindern oder das ElternCafe Pünktchen in der Weinsbergerstraße 89, dem Sitz des Vereins.
Im Mehrgenerationenhaus der Diakonie bekommen derzeit 120 Kinder im Projekt „Zukunft schenken“ bei 50 Lernhelfern Nachhilfe, alles spendenfinanziert, sagte Hausleiterin Andrea Barth.
Regina Wurst und Carsten Wriedt stellten die ökumenische Notfallseelsorge vor. Die Spende fließt diesmal in Weiterbildung und Supervision der ehrenamtlichen Helfer.
Meseno - zu dieser Stiftung gehören Kindereinrichtungen in Heilbronn, oder der Sozialladen, der wöchentlich 600 Familien versorgt. Vorstand Hans Hambücher dankte herzlich für die Spende. wb

©HEILBRONNER STIMME | Heilbronn| REGION HEILBRONN |30 | Dienstag, 16.Mai2017

Anstoßen auf 60 glückliche Ehejahre

Maria und Kurt Gaub feiern diamantene Hochzeit mit Familie und Freunden

Von unserem Redaktions-mitglied Lisa Reiff (Heilbronner Stimme online 4.5.2017)

Anstoßen auf 60 glückliche Ehejahre
Seit 60 Jahren sind Maria und Kurt Gaub verheiratet. Die Heilbronner sind stolz auf ihre fünf Kinder, zehn Enkel und vier Urenkel.
Die gute Laune und die Feierstimmung ist den beiden in den Augen anzusehen. Maria und Kurt Gaub stoßen mit einem Gläschen Sekt auf ihren 60. Hochzeitstag an. Das Rezept für ihre glückliche Ehe bis zur diamantenen Hochzeit? "Ganz einfach", sagt Kurt Gaub, "man muss ehrlich zueinander sein und schon vorher wissen, dass es auch ernste Stunden gibt." Seine Frau Maria nickt. Sie sagt: "Im Alter braucht man sich noch mehr als jung. Da sorgt man mehr für einander." Nur mit gegenseitiger Unterstützung und einer Familie, die zusammenhält, könne man auch mit Rückschlägen umgehen.

Zwischenstation
Kurt Gaub ist 82 Jahre alt und wuchs in Esslingen auf. Seine Frau Maria wird dieses Jahr 80 und stammt aus Vierzighuben in Ostpreußen. Geheiratet haben sie in Esslingen, bevor sie nach Heilbronn kamen. Aus der "Zwischenstation" wurden 48 Jahre, in denen Kurt Gaub, gelernter Flaschner und Installateur, bei Taxis und später bei Rüdenauer arbeitete. Maria Gaub war Hausmeisterin im Gemeindehaus St. Peter und Paul.

Familienfeste "An erster Stelle stand schon immer unsere Familie", erzählt Kurt Gaub. Für Geburtstage hat er sich stets frei genommen. "Es geht nicht darum, dass wir feiern, sondern darum, dass alle kommen", fährt Gaub fort. Das gilt für die Familie und für viele Freunde aus dem Sport, für den sich Gaub jahrelang engagierte. Wichtig ist, dass der 4. Mai gefeiert wird. Am Abend gehen Gaubs in die Kirche und treffen ihre Gratulanten beim anschließenden Stehempfang. Das große Fest plant das Paar fürs Wochenende. Ihr Leben lang hätten sie gefeiert. Im Alter müsse man das erst recht tun.

Maria Gaub holt das schwarz-weiße Hochzeitsfoto und muss lachen, als sie es betrachtet. "Er hat ja sogar seine weißen Handschuhe in der Hand!" Kurt Gaub erwidert: "Na klar, damals hat man noch Handschuhe zum Tanz getragen, damit das Kleid der Frau nicht schmutzig wird." Sie lachen über die alten Zeiten. Darüber, dass das erste ihrer fünf Kinder schon bei der Hochzeit auf dem Weg war und die Braut ihren Bauch für das Foto geschickt hinter dem Brautstrauß versteckt hat. Und sie lachen über die Sängerfreunde von Kurt Gaub, die während der Hochzeit für eine Stunde zum Einsingen verschwanden, bevor der Bräutigam doch den ersten Bass selbst singen musste, weil es ohne ihn nicht gegangen wäre.

Zufriedenheit
Vielleicht sind Gaubs zufrieden, weil sie immer ein Team waren. Ein Team für die Familie, für die jeder etwas beiträgt. Das nächste Fest soll kommen: "Ab Montag wird auf die eiserne Hochzeit gespart", witzelt Kurt Gaub.

„JESUS auf der Spur“

Erstkommunionvorbereitung 2017

Was fasziniert an Jesus? Wie können wir ihm und seiner Botschaft begegnen?
Über viele Wochen haben sich die EKO-Kinder und ihre Familien auf „Spurensuche“ begeben, um sich die christliche Dimension des Lebens zu erschließen:

In der Töpferwerkstatt nahm „Jesus, der gute Hirte“ Gestalt an. Wessen Wesenszüge habe ich modelliert? Wessen Gesichtsausdruck trägt „mein Hirte“? Bin ich es? Ist es mein Großvater, ein Freund???

Was hat das Sammeln von Flaschendeckeln mit JESUS zu tun?

SEINE Sorge galt den Armen, den Kranken, den Ausgegrenzten. Die EKO-Familien haben sich an dem Projekt „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ beteiligt.
Durch die Sammlung von Kunststoffdeckeln aus hochwertigen Kunststoffen (HDPE und PP) und mit dem anschließenden Verkaufserlös werden gemeinnützige sowie mildtätige Projekte unterstützt. Im ersten Schritt wird das Programm „End Polio Now“ unterstützt. Weltweit sollen Impfungen gegen Kinderlähmung finanziert werden.

Mehr als eine kurzweilige Bastelarbeit war die Gestaltung der persönlichen Erstkommunionkerze. Auch hier lassen sich SEINE Spuren entdecken: Jesus sagt: „Ihr seid das Licht der Welt, euer Licht soll vor den Menschen leuchten.“
So wird die Kerze Symbol, Auftrag, Erinnerung. Am Tag der Heiligen Erstkommunion wird sie an der Osterkerze entzündet – JESU Licht leuchte durch uns!


Schwer mag es sein, Jesu Spur zu finden, wenn es Ärger und Streit, Ablehnung und Hass gibt. Wie gut, dass ER gerade dann auf unserer Spur ist – wir müssen uns nur finden lassen! Jesus hat dazu wunderbare Gleichnisse erzählt, z.B. die Geschichte vom „Verlorenen Sohn“. Wie wohltuend und stärkend „Versöhnung“ ist, wie bedingungslos Gott uns liebt, durften die EKO-Kinder im Sakrament der Versöhnung erleben.

Dass Frieden und Versöhnung siegen soll sichtbar werden in den grünen Zweigen, die zum Gottesdienst am Palmsonntag gebunden und ausgeschmückt werden. So haben unsere EKO-Familien am Vortag im Gemeindehaus ihre Palmbuschen für den feierlichen Gottesdienst am Sonntag gebunden.

Auf der Spur Jesu – und sich von ihm finden lassen...

Renate Stammer
(Ausschuss „Kinder und junge Familien)

Fotos: Hildegard Goes


Christus ist auferstanden -
ER ist wahrhaft auferstanden.
Halleluja

Die österlichen Feiertage im Deutschordensmünster wurden mit sehr großen Gottesdienstgemeinden in ihrer besonderen Prägung und Vielfalt gefeiert: Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Osternacht und Ostern.
DANKE allen, die in der Kirche und im Gebet verbunden das größte Fest unseres Glaubens mitgefeiert und mitgestaltet haben.

DEO GRATIAS

Der neue Osterleuchter

Zum Osterfest 2017 leistete sich die Deutschordenspfarrei St. Peter und Paul einen neuen Osterleuchter, der in Übereinstimmung mit den anderen liturgischen Orten wieder von Rudolf Kurz (Ellwangen) gestaltet wurde.

Info zum Künstler:
http://rudolf-kurz.eu/
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Kurz


KARFREITAG und KARSAMSTAG


Chrisammesse im Dom zu Rottenburg

Traditionell am Montag der Karwoche feiert der Bischof von Rottenburg - Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, die "Chrisammesse". In diesem besonderen Gottesdienst werden die Öle - das Chrisam, das Kranken- und das Katechumenenöl - geweiht.
Für das Dekanat Heilbronn - Neckarsulm feierten diesen Gottesdienst die Ölboten Dekan Siegbert Denk und Diakon Carsten Wriedt mit.


Bischof Fürst geht in seiner Predigt auf die Situation der Kirche ein. Alle wollen etwas "machen". Er erinnert daran, dass gerade in den Sakramenten deutlich wird, dass wir zunächst die empfangende Kirche sein sollen, sein dürfen. Gott handelt zuerst. Aus dieser Gnade entwickeln sich unsere Aktivitäten.


Weihegebet


Nach der Weihe füllt Bischof Fürst persönlich den Bedarf für den Dom in Rottenburg ab und überbringt die Gefäße an den Aufbewahrungsort in der Taufkapelle.




Anschließend folgt in einer großen Gemeinschaft diözesaner Priester und Diakone die Eucharistiefeier.

In diesen Gefäßen kommt das Heilige Öl in das Dekanat und wird in einer Eucharistiefeier, die im Deutschordensmünster St. Peter und Paul gefeiert wird, an die Gemeinden übergeben.

Eucharistiefeier zur Austeilung der Heiligen Öle
Deutschordensmünster St. Peter und Paul am Dienstag der Karwoche 2017


Eintreffen zu einem besonderen Gottesdienst im Deutschordensmünster


Gottesdienst der Notfallseelsorge

Erste Hilfe für die Seele (Heilbronner Stimme 18.02.2017)
Von unserem Redakteur Helmut Buchholz

Notfallseelsorger feiern mit Rettungskräften Blaulichtgottesdienst im Deutschordensmünster
Kraftschöpfen im Gebetim Heilbronner Deutschordensmünster: Die lila Jacken gehören zur Einsatzuniform der Notfallseelsorger
Ein Mann wird in einem Heilbronner Betrieb von einer Maschine zerquetscht. 60 Kollegen stehen unter Schock. Amokalarm in einer Schule in Bad Friedrichshall und Reizgas in einer Heilbronner Schule. Das sind Fälle aus den letzten Jahren, in denen die Notlallseelsorger psychosoziale Erste Hilfe leisteten, wie das Jörg Spahmann nennt, Leiter des 30 Mann und Frau großen Teams. Sie stehen Menschen in Grenzsituationen bei, extrem belastenden, schrecklichen Ereignissen, Schicksalsschlägen: Wenn die Polizei zum Beispiel Todesnachrichten überbringen muss, bei Suiziden, Verbrechen, plötzlichem Kindstod.
Alle zwei Jahre treffen sich die Notfallseelsorger zu einem Gottesdienst mit Rettungskräften, die sie im Ernstfall begleiten. Rund 80 Vertreter, unter anderem von Feuerwehr, Polizei, DRK, THW, DLRG, kamen am Donnerstagabend im Heilbronner Deutschordensmünster zum „Blaulichtgottesdienst“ zusammen - inklusive anschließendem Stehempfang im Gemeindehaus. Kein (Gottesdienst wie jeder andere: Priester Roland Rossnagel dankt den Helfern und Rettern für ihr Engagement, 365 Tage im Jahr 24 Stunden bereit zu stehen. „Vergelt‘s Gott“, sagt Rossnagel.
Die Notfallseelsorger, ein Arbeitskreis unter der Regie der katholischen und evangelischen Kirche, und ihre Kollegen von den Rettungsorganisationen tanken beim Blaulichtgottesdienst auf, spüren Gemeinschaft und die Kraft, die sie aus Glauben und Spiritualität ziehen. „Die Konfrontation mit Tod und Grenzsituationen hinterlässt Spuren“, erklärt Spahmann. Darum brauchen Helfer manchmal ebenso.
Woher nehmen die Notfallseelsorger die innere Stärke, Menschen am Abgrund, deren Welt ins Wanken gerät, aufzufangen? Was tun sie?
Seit der Gründung 2011 gab es 1150 Einsätze, rund 140 Alarmierungen pro Jahr. „Es gibt keine Routine, ohne Empathie geht es nicht“, predigte Diakon Carsten Wriedt im Deutschordensmünster. „Es bedarf der Zuwendung, Sorge, die mitträgt. Allein schon die Tatsache, dass da jemand ist, der sagt, es geht mich etwas an, helfe.“ „Schweigen ist viel häufiger bei Notfallsituationcn nötig. Zeit zu haben, sich vorzutasten in einen Raum der Hoffnung und des Miteinanders. Zu vermitteln, es geht weiter, du bist nicht allein.“
Tragkraft Sicherheit gibt den Notfallseelsorgern ihr Glaube. Rund 95 Prozent von ihnen sind Pfarrer. Doch der Anteil der Nicht-Theologen nimmt zu. Wobei Einsatzleiterin Regina Wurst erklärt, dass der Glaube im Einsatz nicht explizit angesprochen wird. „Daraus schöpfen wir unsere Kraft.“ Diakon Wriedt ergänzt: „Der Glaube trägt uns, so halten wir die Grenzsituationen aus.“ Wer sich diese Arbeit zutraut, ist im Arbeitskreis willkommen. Vor allem für den Landkreis Heilbronn könnten die Notfallseelsorger noch Unterstützung gebrauchen.

Anschließend lud die Notfallseelsorge zum Empfang in das benachbarte Gemeindehaus St. Peter und Paul ein.

v.l. Regina Wurst, Jörg Spahmann (beide Leitung NFS), Helmut Buchholz (Redakteur Heilbronner Stimme)


Pfarrer Roland Rossnagel vom Deutschordensmünster begrüßt die Gäste aus allen Diensten.

Jahrestreffen der Lektoren und KommunionhelferInnen
in der Kunsthalle Vogelmann

Wieder lud Pfarrer Rossnagel alle Kommunionhelfer und Lektoren in die Kunsthalle Vogelmann ein: dieses Mal waren es die Werke Matt Mullicans, die in einer ausgezeichneten Führung erschlossen wurden.





Schauen Sie selbst:

www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1511397568890138&id=1150788198284412


DANKE - allen Mitarbeitenden in der Pfarrei


Pfarrer Roland Rossnagel eröffnet den Abend mit herzlichen Dankesworten an die vielen Menschen mit ihrer Bereitschaft und ihren Begabungen, in der Pfarrei St. Peter und Paul mitzuarbeiten.
Um in dieser Arbeit stark zu sein, durch- und auszuhalten bittet er alle, im Tagesbablauf Zeit für das Gebet zu finden. Egal, ob lang, kurz ... welche Worte ... Zeit für die Rückbindung, die Beziehung zu Christus.


Dann war der Weg frei zum "Böckinger Feldgeschrei" ... Köstlich!


Der vor kurzem gewählte Zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Andreas Dylewski, stellt sich vor und spricht über die Berufung, die in der Vielfalt der Dienste den ganzen Reichtum der Gemeinde, und damit der Kirche insgesamt, darstellt.


Sandra Klein von der KiTa St. Peter und Paul stellt den nächsten Programmpunkt vor.
Jeder Anwesende bekommt einen Namen an den Rücken befestigt, den er nicht kennt. Durch Fragen an ein Gegenüber, welches wiederum den Namen lesen darf, aber nur mit "Ja" und "Nein" antworten kann, versuchen alle, etwas über ihre "Identität" herauszufinden. Dann gilt es, den "Partner" zu diesem Paar zu finden. Es sind Paare aus den Bereichen Sport, Literatur, Film, Comic, Pfarrei ...


... schön, wenn man sich gefunden hat.
Die ersten fünf Paare werden mit einem Preis geehrt.


Das Traumpaar der Pfarrei!!


„GOTT BAUT EIN HAUS, DAS LEBT!“
Erstkommunion 2017

Seit November 2016 bereiten sich 34 Mädchen und Jungen unter diesem Leitwort auf den Tag ihrer Ersten Heiligen Kommunion am 23. April 2017 vor.
Nach den persönlichen Anmeldegesprächen zu Beginn des neuen Schuljahres waren die Familien im November zu einem Begegnungsnachmittag in das Gemeindehaus St. Peter und Paul eingeladen. „Das hatten wir noch nie“, staunte selbst Pfarrer Rossnagel mit Blick in die wahrlich große Runde! Alle Familien waren der Einladung gefolgt.



„Gott baut ein Haus, das lebt. Wir selber sind die Steine, sind große und auch kleine, du, ich, wir – jeder Mensch!“ Mit den liebevoll gestalteten „Familienhäusern“ sind an dem Abend die Bausteine der „lebendigen Kirche“ entstanden. Ihren Platz haben sie während des Vorstellungsgottesdienstes am Vorabend des Ersten Adventssonntags in Maria Immaculata gefunden...


Unter der Federführung von Pater Selva und Hildegard Goes bereiten sich die Kinder nun in wöchentlichen Gruppenstunden auf den Erstkommuniontag vor. Die Kleingruppen tragen die Namen der vier Evangelisten – so lernt sich auch das ganz nebenbei...

Die Inhalte der Stunden orientieren sich verstärkt am Bedarf der Kinder und Familien: Welche religiösen Fragen beschäftigen sie? Welche Sorgen haben sie? Wo wünschen sie sich Begleitung? usw. Sie sind immer ganzheitlich angelegt, d.h. Glaube wird mit Herz, Hand und Verstand erlebt, so z.B. beim Töpfern zum Gleichnis vom Guten Hirten oder beim Herstellen eines Fingerrosenkranzes.


„Gloria in excelsis Deo“ – „Ehre sei Gott in der Höhe“ sangen die Engel beim Krippenspiel und auch die Sternsinger. Es wird eines der Lieder sein, die bei der Erstkommunion gesungen werden. Es war eines der ersten Lieder, das die Kinder aufschlugen, als sie sich mit dem Gotteslob beschäftigten.

Ein großes Thema war das Kennenlernen des Glaubensbekenntnisses. Einige Kinder können es bereits auswendig. Weitere Stunden gehören biblischen Erzählungen. Die Kinder haben dazu individuelle Bibel-Leporellos gestaltet.

„GOTT BAUT EIN HAUS, DAS LEBT...“

Renate Stammer
(Ausschuss „Kinder und junge Familien)

Wandlung 2017


Zu einer weiteren Tagung "Wandlung" im Rahmen des Prozesses "Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten" wurden die pastoral Mitarbeitenden am 25./26. Januar in das ehem. Kloster Schöntal geladen.

In Gesprächen, Diskussionen und Bibelarbeit ging es um das Kirchenbild, die Chancen, Risiken und Grenzen neuer und alter Gemeindemodelle.

Im abschließenden Gespräch mit Domkapitular Hildebrand wurden die Ansichten des Ordinariates gehört und kritisch hinterfragt, da immer wieder Ideen, Initiativen der Gemeinden durch das Ordinariat (v.a. im Zusammenhang mit der Personalplanung und Gemeindestrukturen) ausgebremst werden.

Gesprächsrunde mit Domkapitular Hildebrand (3. v.l.)



Der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. (Mt 2,9ff)